E
Ex-Mitglied
Gast
Liebe Spreefee, deine Situation kommt mir bekannt vor. Vor einem Jahr hat eine enge Freundin einen ähnlichen Bruch mit ihrer Tochter durchgemacht - und auch hier war die Tochter enttäuscht, dass die Mutter ihr Leben ebenfalls leben wollte. Was mir damals aufgefallen ist, war der Sozialdruck durch die Freundinnen der Tochter, die ebenfalls kleine Kinder hatten.
Da schien ein Wettbewerb gewesen zu sein, Welche junge Frau mehr Freiheit und Freizeit genießen konnte, weil die Mütter einsprangen. Da wurde extrem viel Unterstützung erwartet und eingefordert. Der Bruch kam, als meine Freundin erklärt hat, dass sie an bestimmten Tagen für die Enkel da sein könne, weil sie in Vollzeit arbeitet und außerdem die eigenen Eltern noch unterstützt und gepflegt hat. Der letzte Satz der Tochter war: "Du lässt mich mit allem alleine, bei XY putzt die Mutter wenigstens einmal die Woche die Wohnung!". Der Streit ging dann dahin, dass die Tochter mit ihrem Mann Lösungen suchen sollte, das aber nicht wollte, weil der Mann bereits zuviel um die Ohren hätte.
Da stehen dann zwei Weltbilder und Lebensentwürfe im Raum und keiner kommt bei dem anderen wirklich weiter.
Vielleicht kannst du deinen Kindern tatsächlich schreiben und fragen, wie es ihnen geht. Wenn sie antworten könntest du vielleicht frage, wie eine optimale Situation im Kontakt mit euch aussehen würde und was sie gerne vn euch hätten. Wenn die Erwartungen genannt sind, dann können dein Mann und du entscheiden, ob und wieviel ihr davon realisieren wollt und könnt. Das Gespräch mit den Kindern könntest du dann mit deinem Therapeuten vorbereiten.
Ach ja, und die Beziehung meiner Freundin und ihrer Tochter hat sich nach mehreren Aussprachen wider eingerenkt und es gibt feste Absprachen und viel Verständnis für die Situation der anderen.
Da schien ein Wettbewerb gewesen zu sein, Welche junge Frau mehr Freiheit und Freizeit genießen konnte, weil die Mütter einsprangen. Da wurde extrem viel Unterstützung erwartet und eingefordert. Der Bruch kam, als meine Freundin erklärt hat, dass sie an bestimmten Tagen für die Enkel da sein könne, weil sie in Vollzeit arbeitet und außerdem die eigenen Eltern noch unterstützt und gepflegt hat. Der letzte Satz der Tochter war: "Du lässt mich mit allem alleine, bei XY putzt die Mutter wenigstens einmal die Woche die Wohnung!". Der Streit ging dann dahin, dass die Tochter mit ihrem Mann Lösungen suchen sollte, das aber nicht wollte, weil der Mann bereits zuviel um die Ohren hätte.
Da stehen dann zwei Weltbilder und Lebensentwürfe im Raum und keiner kommt bei dem anderen wirklich weiter.
Vielleicht kannst du deinen Kindern tatsächlich schreiben und fragen, wie es ihnen geht. Wenn sie antworten könntest du vielleicht frage, wie eine optimale Situation im Kontakt mit euch aussehen würde und was sie gerne vn euch hätten. Wenn die Erwartungen genannt sind, dann können dein Mann und du entscheiden, ob und wieviel ihr davon realisieren wollt und könnt. Das Gespräch mit den Kindern könntest du dann mit deinem Therapeuten vorbereiten.
Ach ja, und die Beziehung meiner Freundin und ihrer Tochter hat sich nach mehreren Aussprachen wider eingerenkt und es gibt feste Absprachen und viel Verständnis für die Situation der anderen.
