Lilli_1993
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danke für eure Antworten und eure Zeit meinen langen Text zu lesen. Entschuldigt echt die Länge, ich hatte das ursprünglich nur für mich aufgeschrieben.
Egal ob eure Antworten hart und weicher ausfielen, jede einzelne hat mir geholfen. Und jene die meinen, dass mit mir etwas nicht stimmt oder dass ich professionelle Hilfe brauche, haben auch Recht. Ich sollte es auch noch mehr probieren diese zu bekommen. Nur bei einer Sache will ich euch etwas widersprechen und alle anderen etwas fragen:
Ich will glücklich sein. Als ich kürzlich die Tagesklinik nach drei Monaten verlassen habe, wurde mir von der Therapeutin gesagt, dass sie von Anfang an meinen Wunsch nach "Heilung" und meine Veränderungsbereitschaft so groß gewesen sei. Und ich habe auch selber gespürt wie ich mich besser verstanden habe, sogar als ca. dann unsere Probleme richtig schlimm wurden. Ich habe mich sogar auf diese ganze Innere-Kind-Arbeit eingelassen, obwohl ich Jahre nicht gerne meine eigene Familie so genau betrachtet habe. Ich habe dort so viel gelernt und teilweise habe ich mich wie ein anderer Mensch gefühlt. Und wir haben dort auch über Jura gesprochen und nachdem es mir schwer viel auch dort so genau hinzusehen habe ich ganz viel an seinem Verhalten als manipulativ und Grenzen verletzend erkannt. Nur jetzt ist davon einfach nichts mehr übrig.
Habt ihr eine Idee wieso ich da jetzt nicht mehr drauf zugreifen kann? Und: ich habe dort gelernt, dass ich meinem eigenen Gefühlen vertrauen muss; tue ich: Jura behandelt mich respektlos und undankbar. Und er hat mein Vertrauen und- das ist besonders mies- Träume ausgenutzt. Ich sollte mir das auf keinen Fall mehr gefallen lassen und mich nicht noch kleiner machen als ich bin. Warum handel ich nicht? Hoffnung obwohl ich doch weiß ich leide hier jeden Tag? Bequemlichkeit? Und warum suche ich noch immer die Schuld bei mir, also so, als könnte ich was ändern oder müsste einfach selber dankbarer sein?