NRW1976
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mal wieder ein kleines Update von mir. Bin gerade zum x-ten mal in den letzten Wochen recht getriggert. Mein Therapeut hat mir als Hausaufgabe mitgegeben, ein Triggertagebuch zu führen. Warum also nicht hier im Forum 😉 .
Ok, was ist in den letzten fünf Wochen seit meinem letzten Eintrag passiert? Im Grunde eigentlich nicht viel, aber doch so einiges.
Leider sitze ich immer noch in der kleinen Wohnung hier fest und wir betreuen die Kinder im Nestmodell. Der Umgang zwischen meiner NF und mir ist im Grunde auf das Organisatorische mit den Kinder beschränkt. Der einzige Lichtblick momentan ist, dass das Häuschen vielleicht schon im Juni fertig wird und die Zeit bis dahin absehbar ist. Ich bin aber nebenher schon auf der Suche nach Alternativen, aber der Wohnungsmarkt ist hier wie leergefegt oder es sind solche Löcher in denen der Schimmel an den Wänden blüht. Ich mache drei Kreuzchen, wenn ich mein eigenes Reich besitze.
Was mich heute so triggert sind mehrere Punkte.
Meine NF ist strikt gegen einen festen Wochenrhythmus der Kinderbetreuung. Momentan ist unser Betreuungsplan ein absolutes Durcheinander (mal 1-2 Tage, mal 4 Tage, mal 6 Tage, usw.). Sie argumentiert, dass ihr die Woche ohne Kinder zu lange ist. Meine Argumentation wegen Planbarkeit und feste Strukturen für die Kinder wird vom Tisch gewischt. Ich kenne NF aber schon lange gut und weiß, dass sie mit einem festen Wochenrhythmus plötzlich keine Zeit mehr für ihre vielen Freizeittermine hätte. Momentan richtet sich die Betreuungsplanung nach ihren Terminvorgaben in der Freizeit und das finde ich nicht gut.
Sie hätte auch gerne, dass ich mir eine Übergangswohnung bis zum Einzug in das Häuschen suche. Es könnte ja im Laufe der Zeit offener Streit ausbrechen und für die Kinder wäre es sowieso besser, wenn das bisherige Modell endet. Auf meine Frage hin, ob evtl. ihr neuer Partner und mein Hausverbot vielleicht auch ein Grund sein könnte hat sie es auch bestätigt. Es wäre halt schwierig wenn er nicht mit ins Haus dürfe.
Und zu guter Letzt habe ich jetzt mitbekommen, dass die Kinder dieses Wochenende (ihre Betreuungszeit) schon wieder zweimal (1x auswärts übernachten und an einem Morgen) von ihr abgeschoben werden, um alleine mit dem neuen Partner etwas unternehmen zu können.
Die letzten Wochen waren echt gut, aber diese drei Punkte haben mich gerade wieder voll auf die Palme geschossen. Nebenbei bemerke ich, dass ihr schlechtes Gewissen und ihre Umgänglichkeit mir gegenüber langsam weniger wird. Langsam kommen ihre alten Gewohnheiten wieder zurück. Absprachen werden überhört oder anders dargestellt, Gesprochenes nur negativ ausgelegt, Schuldumkehr in meine Richtung, usw. Es ist echt schade, der bisherige (Trennungs)Weg war meiner Meinung nach ganz gut. Aber jetzt gerade kippelt es in die falsche Richtung.