Was mir hilft (Ja, hier kommt wieder der Fanboy des Stoizismus in mir durch)
Betrachte den Moment ohne deine subjektive Wahrnehmung
Wenn du sagst:
Zitat von NRW1976: Ich sitze in der Bude rum
Dann betrachte diesen Moment.
Du sitzt da, es ist still, du bist gesund, wegen mir äußere Eindrücke wie Geräusche und Gerüche.
Konzentriere dich darauf. Hat dieser Moment AN SICH etwas Negatives? Nein, oder? Negativ sind Sorgen und Wünsche, die wie schlechte Träume aus deinen Emotionen entstehen.
Es hat was von "Lebe den Moment" auf seiner kleinsten Basis und es klingt vielleicht absolut doof. Aber es funktioniert, wenn du dich hinterfragst, was dieser Moment an sich an Negativität besitzt. Und ja, das hält nicht ewig an, daher gilt es sich immer wieder den Fokus zu geben.
Es ist kein Allheilmittel, aber für die Momente, in denen es dir schlecht geht, kann es hilfreich sein.
Ein schlechtes Bauchgefühl ist auch mein täglich Begleiter. Neulich stand ich aber einfach auf dem Supermarkt-Parkplatz und habe mich auf den Moment fokussiert. Es war Abends, Lichter leuchteten stimmungsvoll und die Straße roch nach frischem Regen. Den Ballast durch den eigenen Fokus für einen Moment abzuwerfen, kann wahre Wunder wirken und helfen situative Eindrücke zu genießen. Und das ist das, was man in schweren Zeiten benötigt. Kleine Stimmungsaufheller.