@Doppelherzchen Absolut! Man nistet sich in Gewohntheiten ein und da auszubrechen ist echt nicht so einfach. Kann dir zB auch jeder ehemalige Raucher bestätigen, da geht’s auch oft weniger um das Nikotin als um die Gewohnheit. Gilt wohl für jedes Verhalten, vor allem das eher unerquickliche
Oft sind’s ja auch Ausreden, vor allem vor einem Selbst. Meist aus Angst, es nicht hinzukriegen.
Wenn das Haus von einer Zauberfee blitzsauber und ordentlich gemacht würde, dann bleibt es so. Das hört oder denkt man oft. Ich kann aber aus Erfahrung berichten, es ist in überraschend kurzer Zeit genauso wie vorher, wenn man das Grundlegende nicht verinnerlicht hat: Wenn mehr reinkommt aus rausgeht, wird es mit der Zeit immer voller und irgendwann zu voll, egal wie es mal aussah. Ist beim Zunehmen ja das selbe. Wenn dich die Zauberfee total schlank macht, aber du isst mehr, als du verbrennst, wirst du zwangsläufig wieder dick. Einfaches Prinzip, aber in der Umsetzung eben doch relativ schwer, sich manches wieder abzugewöhnen oder eben anzugewöhnen. Nur auf die Zauberfee zu warten ist selten von Erfolg gekrönt. Das weiß man ja auch, deswegen hat man damit unendlich viel Zeit gewonnen, irgendwas ändern zu sollen. Kenn ich ja von mir selber..
Nur mit der Challenge machen wir eben nicht den typischen Neujahrs-Fehler, uns voller Elan, aber naiv ins Fitnessstudio einzutragen und dann 2 Wochen zu sporteln wie die Irren, um dann nie wieder hinzugehen.
😅Sondern nehmen den Flow mit, wann er kommt mit der Erkenntnis: Immer ein bisschen was ist weit besser als nix. Hat meine Mama übrigens auch immer gepredigt, hab’s ihr lang nicht geglaubt. In Wahrheit hat’s mich nicht gefreut und ich wartete auf die Zauberfee (oder die Mama eben

) Bei ihr war’s immer ordentlich, so nebenbei irgendwie, bei mir dann eben weit nicht immer. Und mit viel mehr Kraftaufwand. Da hätt man echt kein Sherlock sein müssen, um schon viel früher ihr Geheimnis zu lüften
🙈🙈 Aber immerhin, besser spät als nie.
