Ich stelle seit der Challenge immer mehr einen Wandel in meinem Life-Style fest. Zumindest in der Hälfte der Wohnung bin ich jetzt (fast) soweit, dass es gar nicht mehr so viel zum "Zusammenräumen" gibt. Kennt ihr das? "Ich muss jetzt endlich wieder hier Ordnung schaffen?" Aber irgendwie geht dir die Puste aus und du machst halt eher Kosmetik als Pflege? Da war ich schon Weltmeister, aber unentspannt.
Jetzt aber strahlt schön langsam Entspannung aus, die paar Tassen und die Pfanne ist schnell im Geschirrspüler verstaut, die Küche wirkt innerhalb von ein paar Minuten wie aus dem Ei gepellt. Das Wohnzimmer (wo ich mich meist aufhalte) fast. Da fällt mir auf, ich weiß bei manchen Dingen einfach, dass die dort, wo sie hingehören, kaum noch Platz haben (defacto kugelt zB ein Holzöl unmotiviert herum).
Und das Schlafzimmer ist noch DIE Challenge. Was vermutlich daran liegt, dass ich bislang die Kleidung nur so halb in Augenschein genommen habe - und einfach zu viel davon besitze. Aber auch da mach ich Fortschritte. Ich spürs

Wir haben ja jetzt erst Ende Mai. Und ich wollte hier mal festhalten: Es hat sich schon viel getan. Und ich hab für mich endlich erkannt, was mein Ziel ist. Ich will so sein, wie meine Eltern

Jetzt habens sie's am Ende doch noch geschafft
Heißt: Ich bringe ein Ding von A nach B. Und wenn ich das Ding nicht mehr benötige, räume ich es von B am selben Tag wieder zurück nach A. Und über A muss ich mir keine Gedanken machen. Dazwischen nehm ich hin und wieder ein feuchtes Tuch in die Hand.
Klingt einfacher als es ist. Aber auch nur, weil ich A oft zu schleißig definiert habe, mich bzgl Volumen verschätzt - und A deswegen überquillt, aus A dann in D augelagert wird etc pp. Wir kennen das. Mittlerweile wird A aber schärfer definiert. Weil das Volumen einfach nach und nach schrumpft. Ich mir mehr Gedanken über A mache. Und ich generell achtsamer mit A, B, C und D bin.
Ich bin jetzt weit noch nicht da angelangt, wo ich sein will. Aber ich spür mittlerweile, wie entspannend das mal sein wird.
Also, liebe MitstreiterInnen: Tschakka! Es geht voran! Man spürts
