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Belogen und Betrogen

horse29

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Hallo zusammen,

nachdem ich jetzt so einiges hier im Forum gelesen habe, habe ich mich dazu entschlossen, hier auch meine Geschichte zu schreiben.

Ich sitze hier vor einem riesengroßen Scherbenhaufen, den ich fabriziert habe. Ich erwarte keine Zustimmung und kann mir die Reaktionen von der/dem einen oder anderen denken.

Ich bin seit fast 20 Jahren mit meinem Mann zusammen und seit 2014 verheiratet. Ich kann über meinen Mann sagen, dass er immer alles für mich getan hat, auch wenn ich für mich manchmal anderer Meinung war. Allerdings habe ich ihm das die letzten Jahre nicht wirklich gezeigt, was ich jetzt im Nachhinein sehr bereue. Dazu muss ich auch sagen, dass unser S. komplett runtergefahren war. Bei meinem Mann hatte ich die letzten Jahre das Gefühl, nur noch funktionieren zu müssen. Ich habe es immer auf meine Wechseljahre geschoben. Jetzt sehe ich ein, dass dies völlig daneben war. Ich hätte mehr reden müssen. Warum ich das nicht getan habe, kann ich leider nicht beantworten.

Dieses Jahr ist allerdings was sehr schlimmes passiert. Ich bin ihm fremdgegangen und das auch noch bei uns zuhause. Dass mich jetzt der/die eine oder andere hier dafür verurteilt, ist mir völlig bewusst.

Vor ca. 1,5 Jahren habe ich einen ebenfalls verheirateten Mann kennengelernt, an dem ich in der Anfangszeit nicht weiter interessiert war. Man hat sich zwar fast jeden Tag gesehen, sich gegrüsst und kam dann erst nach und nach ins Gespräch. Im Sommer diesen Jahres ging es dann über in Flirterei, meine Gefühle für den anderen wuchsen, warum auch immer, immer mehr, er machte mir in gewisser Weise "Hoffnungen" und im September kam es dann dazu, dass mein Mann allein in den Urlaub gefahren ist. Das wusste der andere, weil man ja nicht nur über das "Wetter" geredet hat. So kam es dazu, dass ich mit dem anderen den - ich weiss bis heute nicht warum - perfiden Plan hatte, sich bei uns zuhause zu treffen, um dort S. zu haben und dass zu allem Überfluss nicht nur einmal, sondern gleich dreimal an verschiedenen Tagen und noch dazu auf der Couch im Rückzugszimmer meines Mannes und im eigenen Ehebett. Es waren zu allem Überfluss auch noch Gefühle meinerseits im Spiel - zumindest hatte ich den Eindruck auch bei ihm, weil er mir das so vermittelt hatte. Ich hatte das Gefühl, von ihm endlich wieder als Frau gesehen zu werden, weil er alles gesagt und getan hat, wo ich drauf angesprungen bin. Allerdings wurde nie ein Wort darüber verloren, dass beide sich von den jeweiligen Partnern trennen würden. Das wollten wir beide nicht. Die Kontaktdaten in meinem Handy sind gelöscht.

Verurteilt mich dafür ruhig, ich leide gerade eh schon genug und bin mir auch bewusst, dass es ein riesengroßer Fehler war.

An Heiligabend kam es dann nach einem anfangs harmlosen Streit mit meinem Mann dazu, dass alles auf den Tisch kam. Bis dahin hatte ich alles dafür getan, dass mein Mann nichts merkt. Ende vom Lied war, dass ich zuhause im Gästezimmer geschlafen, versucht zumindest, habe und am nächsten Tag mit ein paar Sachen zu meiner Mutter gefahren bin, worum mich mein Mann gebeten hatte und ich auch vollstes Verständnis hatte. Nachdem ich dann 2 Tage dort verbracht hatte, um über alles nachzudenken, kam es nach einigen SMS dazu, dass ich wieder nach Hause fuhr, um noch einmal mit meinem Mann zu reden. Was wir auch bis heute tun. Allerdings muss ich mir jetzt täglich mehrmals immer wieder anhören, was ich für eine Schl. oder F. bin. Kann ich alles nachvollziehen. Mittlerweile bin ich mir aber voll darüber im Klaren, dass ich meinen Mann will und keinen anderen und das bis zum Ende unserer Tage. Das habe ich ihm auch gesagt, auch wenn er mir das gerade nicht glauben kann. Ich bin ihm natürlich sehr, sehr dankbar, dass er mich wieder ins Haus gelassen hat, um mir noch eine wirklich allerletzte Chance zu geben. Auch wenn ich mich jetzt seiner totalen Kontrolle über mich hingeben muss, werde ich darum kämpfen, sein Vertrauen mir gegenüber wieder aufzubauen.

Er machte mir den Vorschlag, eventuell eine Therapie zu machen, weil ich mir angeblich nicht sicher sei. Auch dies würde ich tun, ich habe mir auch schon Telefonnummern von Therapeuten rausgesucht, nachdem er mich darauf hingewiesen hat.

So, ich glaube, ich hab mir jetzt alles von der Seele geschrieben.

29.12.2017 16:08 • x 1 #1


Katzenmosaik


hey horse,

ne harte Sache, denke du hast daraus gelernt und du kannst nur Hoffen und alles dafür tun, um das Vertrauen deines Mannes wiederzuerlangen.

Aber redet in Zukunft viel, auch über das wichtige Thema Säggs. Ich müsst an eurer Ehe arbeiten, ne Paartherapie tut immer gut!

Dir trotz allem einen guten Rutsch ins neue Jahr, aber mit deinem Mann und Familie

29.12.2017 16:17 • x 1 #2



Belogen und Betrogen

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Ex-Mitglied


Was möchtest du jetzt genau?

29.12.2017 16:20 • #3


SailsOfCharon


Hallo Horse, wolltest du es nur loswerden oder hast auch Fragen?

Ich gehöre zu den Betrogenen. Wurde damals von meiner langjährigen Freundin betrogen. Kann logischerweise nicht für deinen Mann antworten, aber falls du Fragen an den Betroffenen hast, frage ruhig.
Vielleicht gibt es etwas, was du bei ihm und seiner aktuellen Lage nicht verstehen kannst.

29.12.2017 16:45 • x 1 #4


Gorch_Fock

Gorch_Fock


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Hallo Horse, ich war schon in der Situation Deines Mannes als "Betroffener" einer Affaire meiner Ex.
Im Gegensatz zu meiner Ex hast Du erkannt, dass Du offensichtlich einen "Fehler" begangen hast und das Du doch noch weißt, was Du an Deinem Mann hast. Was ich erstmal sehr schön finde.
Nur solltest Du bitte die Situation auch nutzen und reflektieren, warum das Ganze so passiert ist und was Dir fehlt. Und da fehlt wohl einiges. Wie alt bist Du denn eigentlich?
Wie auch bei der Affaire meiner Ex ist ein wesentlicher Baustein für das "Gelingen" der Affaire (bzw. des Wirken des AM) das Erzählen aus der Ehe / der Gewohnheiten / Urlaub. Ein guter AM kann hierauf aufbauen. Hat Deiner auch gemacht.
Es gibt Experten, die Raten bei Fremden mind. 1 1/2 Jahre überhaupt nichts aus dem privaten Umfeld zu erzählen. Das hat Gründe. Vielleicht hast Du jetzt selber erkannt, warum das so ist.
Damit eine Affaire gelingt, muss eigentlich noch viel mehr von Dir erzählt worden sein. Was Dein Mann nicht kann, dass die S(ex)ualität fehlt, er es nicht bringt, ihr wie "Bruder und Schwester zusammenlebt." Hier solltest Du noch mal in Dich gehen. Denn genau diese Punkte sind es, die auch bei Deinem Mann nachher die Wut auslösen werden.
Über das "s(ex)uelle" können Männer meiner Meinung nach wesentlich besser hinweggehen. Was uns Männer bricht, ist das emotionale Fremdgehen.
Dazu solltest Du mal überlegen, warum ihr es unbedingt an den speziellen Orten treiben musstet, die für Deinen Mann etwas bedeuten. Hier wird ein starkes Machtungleichgewicht deutlich. Für Deinen AM sicher genugtuung einmal den richtigen "Alpha" rauskehren zu können, der sogar Frauen im Haus eines Anderen begehrt. Aber auch an Deinem Zutun kann man viel Wut und Enttäuschung erkennen. Sicher, dass Du so noch weiterleben möchtest?
Ein weiterer Punkt, der sehr oft von Affairenfrauen beschrieben wird ist der Punkt, dass viele durch den S(ex) dem AM verfallen. Denn hier wird das Bindungshormon ausgeschüttet. Die Folge für Dich: Du wirst eh nicht mehr mit Deinem Mann intim werden können. Weil Du dich dabei so fühlen wirst, als ob Du deinem AM fremd gehst. Würde mich wundern, wenn das bei Dir anders wäre.
Dazu kommt, dass Eure Beziehung durch das Gift des Vertrauensbruch langsam zerstört wird. Das ist kaum aufzuhalten.
Was tust Du denn aktiv, um Deinen AM aus Deinem Leben zu halten? Hast Du seine Nummer unwiderbringlich gelöscht? Hast Du Deine Rufnummer gewechselt? Was ist mit den WA-Protokollen? Würdest Du sie Deinem Mann zeigen? Wenn nein, warum nicht?
Ich garantiere Dir, dass Du dir hier bereits Hintertürchen eingerichtet hast. Bzw. der AM in ein paar Wochen / Monaten eh wieder auf der Matte stehen wird. Und Dich herausfordern wird. Wird er dann von Dir wieder in die Wüste geschickt? Wäre ich mir nicht so sicher.
Aber mal weg von Dir. Auch Dein Mann hat Anteile. Nicht nur Du. Eure S(ex)ualität gehört als Problemfeld sicherlich dazu (wie bei fast allen Affairen). Wird sich hier etwas ändern lassen? Seid auch hier ehrlich zueinander. Wenn es nicht mehr geht, ist es halt aus mit dem schönen Einfamilienhaus und dem Labrador vor der Haustür. Hast Du dir so eingebrockt, ist leider so. Und ja, die ach so lieben Affairenmänner trennen sich meist ziemlich selten von ihrer Frau. Warum auch? Dich durfte er ja schon zu Hause vernachschen. Danach hat er das selbe übrigens mit seiner Ehefrau gemacht. Ja ja, da läuft seit Jahren nix mehr... sagen sie alle.
Du siehst, hier muss man Dich gar nicht groß verurteilen. Die Situation an sich wird Euch bestimmte Entscheidungen - sehr unangehneme - eh aufzwingen. Es kann sein, dass Du fast alles von Deinem materiellen Wohlstand verlierst. Aber es kann auch ein Neuanfang für Dich und Deinen Mann sein. In dem ihr Euch mit Anstand trennt, eine Scheidungsfolgenvereinbarung schließt und mit Anstand auseinandergeht. Weil Euer gemeinsamer Weg halt zu diesem Zeitpunkt geendet hat.
Wenn Du dich wirklich für Deinen Mann entscheiden willst muss da mehr kommen als eine Handynummer zu löschen. Dann musst Du dir zu 100 Prozent sicher sein, dass dieser AM auch bei einem neuen "Angriff" keine Chance mehr hätte. Und das glaub ich Dir ehrlich gesagt nicht.

29.12.2017 17:24 • x 3 #5


Illusion Liebe


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Gorch_Fock


Da bleibt mir nichts weiter als dir zuzustimmen, du hast wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen.

Wenn dann die Frau ihre Fehler noch einsieht und daran auch wirklich arbeitet, ohne ein Hintertürchen offen zu halten, nur dann hat die Beziehung auch noch eine Chance.

29.12.2017 17:58 • x 2 #6


guest2014


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Hallo Horse

Ich finde es gut das du hier schreibst, selten liest man von Betrügern.

Fremdgehen ist das eine, ich bin der Meinung das es in jeder Beziehung, langjährige sowieso passieren kann ohne das alles schlecht ist.

Wäre nämlich alles schlecht und unerträglich würde man sich trennen - und so versucht man eben seine Defizite zu kompensieren - was meistens in die Hose geht.

Das es bei euch zuhause war- macht die Sache deutlich aggressiver!
Und zeigt, wie wenig Respekt da noch war/ ist.

Das Vertrauen deines Mannes ist zutiefst erschüttert, er wird darunter leiden und er wird es auch nicht vergessen, vergeben vielleicht irgendwann - aber bestimmt nicht morgen!

Du musst sehr viel investieren und aushalten und das über lange Zeit.

Aber dennoch, alles hat seine Grenzen und du musst dich sicher nicht beschimpfen lassen durch solche niveaulosen Wörter......

LG

29.12.2017 18:12 • x 1 #7


Kitty-70


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Wie auch bei der Affaire
Es gibt Experten, die Raten bei Fremden mind. 1 1/2 Jahre überhaupt nichts aus dem privaten Umfeld zu erzählen. Das hat Gründe. Vielleicht hast Du jetzt selber erkannt, warum das so ist.
Damit eine Affaire gelingt, muss eigentlich noch viel mehr von Dir erzählt worden sein. Was Dein Mann nicht kann, dass die S(ex)ualität fehlt, er es nicht bringt, ihr wie "Bruder und Schwester zusammenlebt." Hier solltest Du noch mal in Dich gehen.



Also dEM kann ich nicht zustimmen. Dieses Beispiel wie Brüderchen und Schwesterchen kam erst auf den Tisch wie auch viele andere sachen nachdem die Affäre bei uns schon lief. Und es sind nicht nur Frauen bereit an bestimmten Orten im eigenem haus s. zu haben auch Männer sind da so drauf.

29.12.2017 18:37 • #8


unregistriert

unregistriert


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Zitat von horse29:
Ich hatte das Gefühl, von ihm endlich wieder als Frau gesehen zu werden, weil er alles gesagt und getan hat, wo ich drauf angesprungen bin.


Eigentlich solltest Du Deinen Mann bei uns vorbeischicken, das Grundproblem ist bei Euch ja, das Du ihn nicht mehr körperlich attraktiv findest. Da kann Mann auch in langjährigen Beziehungen etwas dagegen tun. Das geht aber in allererster Linie vom ihm selbst aus, Du kannst Dich nicht zum anziehend sein zwingen. Gefühle sind nicht verhandelbar sagt ein hier im Forum ansässiges Urtier immer.

Jetzt hast Du erstmal Verlustängste und er ist im Schockzustand (im eigenen Ehebett fremdzugehen ist aber auch die härteste Methode, dem Ehemann die Eier möglichst qualvoll zu quetschen, Glückwunsch), das wird sich aber wieder ändern.

Was sagt er dazu? Wie will er wieder attraktiv werden?

29.12.2017 18:44 • x 1 #9


horse29


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"unregistriert"

Danke für deinen Kommentar. Ich muss ja dazu sagen, mein Mann hat es ja versucht, dass es wieder ein S..leben zwischen uns gibt. Aber irgendwie sind diese Signale bei mir nicht angekommen, obwohl ich ihn liebe. Wie gesagt, ich hatte es auf die Wechseljahre geschoben.

Was er dazu sagt? Er hat im Moment nur puren Hass für mich übrig. Nachvollziehbar, keine Frage. Er wird mir zwar die Chance geben, dass er mir irgendwann wieder vertrauen könnte, aber das wird noch eine ganze lange Zeit dauern. In dieser Zeit will er mich auf Schritt und Tritt kontrollieren und mich auch nirgends mehr alleine hingehen lassen, außer zur Arbeit.

29.12.2017 19:08 • #10


Ex-Mitglied


Das ist keine Lösung für eine Partnerschaft auf Augenhöhe.

29.12.2017 19:14 • x 5 #11


maenneken


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Dieses beleidigen auf untersten Niveau,die Kontrollansage,Dich bevormunden nimmt er hoffentlich bald wieder zurück und entschuldigt sich dafür-wie föhni schon sagt,das ist keine Augenhöhe sondern nur pure Rache und Strafe aber keinesfalls konstruktiv.Die "netten" Bezeichnungen zeigen Dir, das Sein Respekt Dir gegenüber auch nicht mehr vorhanden ist

29.12.2017 19:26 • x 2 #12


unregistriert

unregistriert


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Zitat von horse29:
Danke für deinen Kommentar. Ich muss ja dazu sagen, mein Mann hat es ja versucht, dass es wieder ein S..leben zwischen uns gibt. Aber irgendwie sind diese Signale bei mir nicht angekommen, obwohl ich ihn liebe. Wie gesagt, ich hatte es auf die Wechseljahre geschoben.


Gerne. Wie hat er es denn versucht? Vielleicht weiß er gar nicht, wie er WIRKLICH wieder an Attraktivität gewinnen kann. Es hat ja erstmal nicht funktioniert, und dafür kannst Du als Empfängerin der Signale nur bedingt etwas. Wenn's nicht knistert, knister halt leider nix. Ich kann Deine Handlungsweise schon ein bisschen verstehen, ich wäre auch um ein Haar fremdgegangen, als es bei uns dereinst so megafad war. Eine leidenschaftslose Ehe ist ja wirklich auch keine Lösung. Wir alle wollen Liebe und S..

Im Laufe von so langen Beziehungen bleibt die Selbstfürsorge von vielen Männern auf der Strecke. Ihr Lebensplan, ihre Ziele, ihr Selbstbewusstsein. Ihre Selbstzufriedenheit (positiv gemeint). Habe ich selbst schon ausführlich gelebt Vermutlich müsste er da ansetzen. Wenn Du willst schreib mich an, es gibt da ein paar wirklich gute Bücher.

Die Beschimpfungen sollte er aber erstmal schön bleiben lassen, es bringt Euch beiden nichts, wenn noch mehr Respekt den Bach herunter geht. Das würde ich mir verbieten. Die totale Überwachung ist genau so ein Quark, Wie gesagt, der kann gerade und die nächsten Wochen nicht klar denken und ist einfach nur im Schockzustand, da kommt man auf solche Ideen. Wenn Du kannst geh weiter auf Abstand, das ist das einzige, was erstmal helfen kann. Der Knall der Bombe muss erst mal verhallen.

29.12.2017 19:27 • x 1 #13


unbel Leberwurs.


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Zitat von horse29:

Er machte mir den Vorschlag, eventuell eine Therapie zu machen, weil ich mir angeblich nicht sicher sei.


Eine Therapie wäre aus meiner Sicht nur sinnvoll, wenn Dein Mann da auch mitmacht.

Klar ist er verletzt, aber Du solltest bei den Beschimpfungen eine klare Grenze setzen...

Mehr Transparenz, um das Vertrauen aufzubauen ist auch gut und schön, aber er darf Dich nicht einsperren.
Du bist nicht sein Eigentum.

29.12.2017 19:56 • x 2 #14


horse29


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Danke unregistriert.

Er hat mir mehrmals angeboten, an den Wochenenden wegzufahren, mal ins Theater oder sogar der Vorschlag in den Zwingerclub zu gehen. Aber ich hatte einfach keine Lust (schon gar nicht auf Zwingerclub) und wollte lieber mit ihm zuhause bleiben. Dies begann jedoch schon vor einigen Jahren. Ich empfand es als völlig normal, dass man die Wochenende in seinem zuhause verbringt und hab mir nie weiter Gedanken gemacht, da er es dann irgendwann aufgegeben hatte. Kann man mir dies wirklich zum Vorwurf machen, dass die Ehe aufgrund dessen nicht mehr funktioniert?

Wir sind jedes Jahr in den Sommerurlaub gefahren und ich war damit zufrieden. Auch andere Urlaubswochen haben wir, wenn es ging, zusammen verbracht auch ohne wegzufahren. Bis auf dieses Jahr, da wir aufgrund einer längeren Krankheit meines Mannes und der finanziellen Aspekte, die daraus folgten nicht zusammen verreisen konnten und getrennt Urlaub machten.

Das er mich nicht "einsperren" darf, habe ich mir auch gedacht. Aber das kann ich ihm im Moment nicht sagen, da er mich zur Zeit aufrichtig hasst (hat er auch das Recht zu). Er ist auch der Auffassung, dass ich das jetzt alles über mich ergehen lassen müsste, weil ich ja den Scherbenhaufen angezündet habe. Er sagt zwar, dass er keine "Sklavin" aus mir machen oder zuhause haben will, die alles tut, was er sagt. Das kann ICH ihm aber leider nicht so abnehmen, weil ich mir gerade so vorkomme. Kann ich das alles so auf mich nehmen?

Ich fühl mich doch schon schlecht und schei... genug.

29.12.2017 20:39 • #15



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