Zitat von Brightness2:Kann es sein, dass Ihr auch im gemeinsamen Leben eher knapp auf Kante kalkuliert habt?
(...)
Denn wenn diese Rechnung schon <0 aufgeht, scheint deine finanzielle Lage allein durch die Finanzierung schon extrem angeschlagen.
Zitat von Baumo:Verstehe nicht wie du vorher das haus finanziert hast. Wahrscheinlich hat die Frau viel mitbezahlt. Verstehe da auch die bank nicht die das so knapp mitmacht.
Warum? Er kommt aus Süddeutschland - je nach Region sind die Wohnkosten einfach nicht mit anderen Bundesländern vergleichbar.
Hier im Großraum München bekommst du keine Dreizimmerwohnung unter 1200 Euro kalt. Das dürfte für die Meisten so plus-minus die Hälfte des Einkommens sein.
Er schreibt, dass er das Haus von ca. 1/3 seines Nettos abzahlt - das ist für die Verhältnisse hier ein sehr guter Faktor.
Ich zahle 45% meines Gehaltes für Miete... Und wohn noch günstig.
Das Problem ist, dass durch die Trennung nicht nur Einkommen seiner Frau wegfällt - nein, zusätzlich ein vierstelliger Betrag für seine Frau und ein hoher dreistelliger Betrag für seine Kinder rauskommt. Ich kenn das aus Erfahrung - gleiche Konstellation bei mir. Frau geringverdienend während der Ehe, ich Hauptverdiener mit gutem Gehalt. Ihr würden 1100 Euro zustehen, für die Kids nochmals ca. 700 Euro oben drauf. Zähl ich jetzt noch meine Miete dazu hab ich auch kaum noch was übrig - und da sind Auto etc. noch nicht bezahlt.
Ich habe mich mit meiner Frau zum Glück vernünftig einigen können - bleibt zwar aktuell nix hängen, aber ich komm zurecht.
Selbiges würde ich dem TE auch empfehlen.
Andernfalls wird es wirklich schwierig und - spätestens wenn deine Frau auf Zugewinnausgleich beim Haus besteht - vermutlich keinen anderen Weg als Verkauf geben.
Kenn das hier auch von meiner neuen Partnerin, selbes Drama mit Eigentumshaus. Wertzuwachs in 5 Jahren ist so hoch, dass man anderswo n ganzes Haus davon bauen könnte... das kann allen das Genick brechen.