Zitat von Gast005: 2x in der Woche wäre mir schon in einer normalen Beziehung deutlich zu wenig.
2x die Woche ist doch schon über dem deutschen Durchschnitt. Ich finde daher, dass guter Durchschnitt als Kompromiss absolut in Ordnung ist. Das Zusammenleben besteht ja nicht nur aus 6, sondern weit mehr. Außerdem hat meine Frau ja nichts dagegen, dass ich zusätzlich mit Miss K auf meine Kosten komme. Das ist für mich schon fast am Optimum, es soll sich ja auch Spannung aufbauen und nicht nach Routine anfühlen.
Zitat von Gast005: Alles was in Richtung offene Beziehung, Polyamorie oder ähnliches geht, ist schlecht für den Mann. Weil halbwegs attraktive Frauen gar nichts machen müssen, da schwirren immer irgendwelche Männer im Orbit (Insta, FB lassen grüssen) während Männer sich in der Regel ziemlich anstrengen müssen, um eine Frau ins Bett zu bekommen.
Klar ist das so. Aber warum soll deshalb eine OB grundsätzliche schlecht für den Mann sein? Männer haben doch entscheidende Vorteil, nämlich zB dass sie selbst die Verhütung und den Schutz sicherstellen können. Oder ganz wichtig: Männer brauchen in der Regel keine Angst vor Vergewaltigung und Missbrauch haben. Dein Kommentar hört sich so ein bisschen danach an, als stünde die OB bei dir für ahlloses v@geln. Das ist es aber absolut nicht.
Zitat von Gemini26:Ich finde es grundsätzlich super, dass du die Errungenschaften deiner Frau so "feierst", aber gleichzeitig musst du im Nebensatz erwähnen, dass du auch einen Anteil daran hast... Ich frage mich, warum?
Darum
👇. Für mich ist das als Macht-Junkie ein extrem wichtiger Aspekt.
Zitat von Gemini26: Du bist sozusagen der Bouncer
Und dieses Machtgefühl gefällt dir.
Ja, das Machtgefühl und die Vorstellung, dass meine Frau sich die Eintrittskarte verdienen muss, gefällt mir sehr. Wenn du von Anfang an hier im Thread dabei bist, weißt du, dass das ein zentrales Element meines Kopfkinos und meines OKs zur Öffnung der Ehe war und immer noch ist.
Zitat von SchlittenEngel: Allerdings sind Carlos und EF vielleicht / anscheinend einfach vom Typ her anders und mögen es so oder zumindest passt es wohl für sie. Und das ist dann ja die Hauptsache.
Ich denke, es gibt nicht das eine Beziehungsmodell, dass für alle passt. Unser Weg ist sicher eher ungewöhnlich, aber vielleicht eher darin, dass wir ihn auch gewagt haben umzusetzen und nicht bei Wünschen und Sehnsüchten stehengeblieben sind. Ohne die Krise meiner Frau und meinem Kopfkino wäre es dazu nie gekommen. Und wenn einer von uns auch nur ansatzweise 6uell eifersüchtig wäre, eh nicht.
Zitat von SchlittenEngel: Geht mir ähnlich. Es macht halt, auf mich…, oft einen sehr verkopften und überplanten Eindruck. Weil, wenn ich wüsste, ich muss 2 x die Woche Sex liefern, hätte ich wahrscheinlich gar keinen Bock mehr.
Ich denke auch das ist Kopfsache. Wie oft liest man, dass Frauen plötzlich durchaus Lust auf 6 mit ihrem Partner bekommen, wenn sie eine gewisse Konkurrenz oder Verlustangst spüren. Ich glaube nicht, dass das hier eine Rolle spielt. Bei uns ist es mehr ein Geben und Nehmen.