Timeconsumption
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Du hast sie schon mit einem Porsche verglichen, den man ausleiht. Mit einer Frau, nach der sich alle Männer zehn Finger *beep* würden. Nach einer Frau von Weltrang, was die Intelligenz betrifft. Es muss Premium sein, bei Dir. Zwanghaft.
Deine EF muss die Königin sein, sie muss auf einen Thron gestellt werden. Aber was bist Du dabei? Der Hofnarr?
Du entdeckst Deine Gefühle nach einer Flasche Portwein, ringst sie aber sofort nieder, weil Deine Göttin mit Brötchen nach Hause kommt. Dafür muss man keine psychologisch-fundierte Ausbildung haben, um zu sehen, dass das, was Du machst, ungesund ist. Vor allem Dir gegenüber. Du bist Deiner Frau hörig, nicht ebenbürtig. Du versteckst es nur hinter dem Schleier, dass Du es ja so willst. Indem Du nicht müde wirst, zu betonen, wie sehr Du es liebst, ihr hinterherzuklettern. Wobei es eher wirkt, wie ein „hinterherkriechen“. Ein betteln nach Aufmerksamkeit und Beachtung. Das hat doch schon die Diskussion um Euren Safe Space gezeigt und Deine Worte, der Schreiner habe in dieser Gesellschaft keine Daseinsberechtigung. Auch da wolltest Du so sehr, dass Deine Frau genau das sieht. Dass sie genau dort den harten cut macht, der Eure Welten trennt. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Deine Frau die Uni und alles was damit einhergeht, gar nicht so sehr als Heiligen Gral Eurer Beziehung zueinander ansieht. Im Gegenteil - sie scheint keine Gedanken daran zu verschwenden, ob der Schreiner „dahin gehört“ und denkt nicht einmal darüber nach, dass Du es anders siehst. Und schon sitzt Du wieder auf dem Drahtseil, ihr Deine wahren Gefühle nicht mitteilen zu können.
Getarnt unter dem Deckmantel „Ich will es aber so!“ Welcher Mensch möchte denn seine eigenen Gefühle immer hinterm Berg halten müssen?
Miss J hat doch nicht umsonst Deine emotionalen Synapsen angesprochen, so dass Du Dich gefühlt hast, wie in Mutters Schoß.
Magst Du da wirklich nicht hinschauen?
Unter all dem harten Alpha Carlos steckt doch eigentlich immer noch der Junge, der sich nach aufrichtiger Liebe sehnt. Und ich bleibe dabei: ich würde Dir, wärst Du in meinem realen Umfeld, immer noch raten, dass mit einer Fachkundigen Person zu besprechen. Allein. Weil es da um Dich und Deine emotionalen Bedürfnisse geht.