Zitat von carlos7: Polyamore Menschen sind im Schnitt bindungsstärker und haben stärkeres Vertrauen in ihre partnerschaftliche Verbindungen als monogame Partner, da solche Poly-Verbindungen stets auf einem hohen Anteil an Freiwilligkeit beruhen und weit weniger auf moralischem oder sozialen Zwang. Außerdem sind polyamore Menschen im Schnitt empathischer als monogame Menschen, da sie in der Lage sind, die Bedürfnisse mehrerer Partner zu erkennen und zu befriedigen, was ohne ein hohes Maß an Empathie zum Scheitern verurteilt ist.
Empathischer? EMPATHISCHER?
Sorry, aber weder du, noch deine Frau kommen aus all deinen Schilderungen auch nur einen Hauch empathisch rüber.
Du nicht, weil du Sex mit deiner Frau einforderst & es dir völlig egal ist, aus welcher Motivation sie mit dir intim wird (Lust, Liebe, Kalkül, Bestechung, Gewissensberuhigung, etc. pp - Hauptsache du kommst zum Schuss)
Und sie nicht, weil sie eine "poly"-Bez. führt, obwohl es (auch wenn du nur sagst phasenweise) ihren ach so geliebten Mann emotionale Schmerzen bereitet.
Das ist alles so ambivalent, da ist nichts authentisch und schon gar nichts mehr glaubwürdig.
Ich bleibe bei meiner Vermutung, nach außen hin wollt ihr die astreine Superfamilie darstellen, und deshalb kommt eine Trennung nicht mal ansatzweise in Betracht. (Stichwort: sozialer Zwang!)
Und jetzt mal ehrlich, bei aller Liebe, nach 10 Jahren sexueller Inkompatibilität kann man irgendwann die weiße Fahne hissen und die Paarbeziehung auf die Elternebene beschränken.
Carlos, und weil du das immer so betonst: dieser von dir so hochgepriesene akademische Diskurs mit deiner Frau oder diese "intellektuelle Verbundenheit" ersetzen nicht das Wesentliche.
Und das Wesentliche wäre in dem Fall, jeder fühlt sich geliebt und vollkommen, so wie er ist. Ohne skurriles Verbiegen seiner eigenen Sexualität oder Ausschnapsen von Bedürfnissen.
Wenn euch beiden dieses hoch-überdrüberintellektuelle Gewäsch so unfassbar wichtig ist, warum sucht ihr euch denn keine Freunde am Forschungsinstitut? Vernetzt werdet ihr ja beide gut sein.
Ich kenne durch meine Unizeit auch einige wirklich schlaue Ph.D.s, und kein einziger davon hat sich so dermaßen auffällig über seine akademische "Überlegenheit" definiert, wie du das tust.
Ihr bestätigt eigentlich nur das allbekannte Vorurteil, hochintelligente Nerds hätten ihre Schwächen auf sozialer Ebene.