Zitat von brokenforever: Empathischer? EMPATHISCHER?
Sorry, aber weder du, noch deine Frau kommen aus all deinen Schilderungen auch nur einen Hauch empathisch rüber.
Du nicht, weil du Sex mit deiner Frau einforderst & es dir völlig egal ist, aus welcher Motivation sie mit dir intim wird (Lust, Liebe, Kalkül, Bestechung, Gewissensberuhigung, etc. pp - Hauptsache du kommst zum Schuss)
Und sie nicht, weil sie eine "poly"-Bez. führt, obwohl es (auch wenn du nur sagst phasenweise) ihren ach so geliebten Mann emotionale Schmerzen bereitet.
Mag sein, dass wir beide ein unterschiedliches Verständnis von Empathie haben. Ich beziehe mich auf diese Definition:
"Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, die Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden."Zumindest für mich wage ich zu behaupten, dass ich obiges schon immer sehr gut konnte und dass mir das den Weg in meiner beruflichen Karriere und im Umgang mit anderen Menschen sehr geholfen hat.
Meine Frau würde ich in diesem Bereich in Bezug auf das Erkenne und Verstehen auf der selben Ebene ansiedeln. Bei ihr hapert es allerdings mit dem Willen, ihr Handeln an diesen Emotionen auszurichten. Wo ich manchmal von Mitarbeitern mehrere Stufen unter mir als Kollege wahrgenommen werde, dem man auch mal sein Herz an der Kaffee-Ecke ausschütten kann, ist meine Frau häufig unnahbar, ungeduldig und brüsk.
Zitat von brokenforever: Ich bleibe bei meiner Vermutung, nach außen hin wollt ihr die astreine Superfamilie darstellen, und deshalb kommt eine Trennung nicht mal ansatzweise in Betracht. (Stichwort: sozialer Zwang!)
Nein, ich fühle mich tatsächlich mit Ausnahme meiner Firma von äußerlichen, sozialen Zwängen ziemlich befreit. Auch einer der Gründe, warum ich nicht in die Politik gehen möchte, sondern lieber aus dem Hintergrund heraus in der Öffentlichkeit agiere. Daher auch die Idee einer Stiftung
Zitat von brokenforever: Und jetzt mal ehrlich, bei aller Liebe, nach 10 Jahren sexueller Inkompatibilität kann man irgendwann die weiße Fahne hissen und die Paarbeziehung auf die Elternebene beschränken.
Warum sollten wir das tun? Das wäre doch grotesk. Ich mag den 6 mit ihr, sie offensichtlich auch. Warum dann aus irgendwelchen obskuren Prinzipien heraus darauf verzichten? Wenn sie keinen Bock mehr auf mich hat, kann sie den Mund aufmachen und wir gemeinsam nach Lösungen suchen. Bis dahin läuft es in dem Bereich, so wie ich es will. Punkt.
Zitat von brokenforever: Und das Wesentliche wäre in dem Fall, jeder fühlt sich geliebt und vollkommen, so wie er ist.
Warum gehst du davon aus, dass das für
dich Wesentliche auch das Wesentlich für meine Frau und mich ist? Wir sind doch unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Mir zB ist Macht sehr wichtig und ein bedeutender Teil des Wesentlichen, dir nicht? Warum, wenn es mir doch wesentlich erschein? Du siehst, wir haben eben unterschiedliche Werte und Schwerpunkte. Ich lass dir deine, lass mir bitte meine.
Zitat von brokenforever: Ich kenne durch meine Unizeit auch einige wirklich schlaue Ph.D.s, und kein einziger davon hat sich so dermaßen auffällig über seine akademische "Überlegenheit" definiert, wie du das tust.
So ähnliche Aussagen kommen hier immer wieder auf. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wieso du mir akademische Überlegenheit attestiert. Ich wäre sehr an einem Zitat interessiert, welches das belegt. Aber wie schon früher, glaube ich auch hier, dass keines kommen wird. Ich fühle mich daraus nicht überlegen, sondern ich fühle daraus mit meiner Frau verbunden und sie mit mir. Wir "verstehen" uns eben, vor allem auch auf dieser Ebene.
Zitat von brokenforever: Ihr bestätigt eigentlich nur das allbekannte Vorurteil, hochintelligente Nerds hätten ihre Schwächen auf sozialer Ebene.
Da hätte ich dann doch gerne eine Erklärung. Wo siehst du bei mir soziale Defizite? Oder ist das eher eine Projektion und ein Vorurteil, welches du gegenüber hochintelligenten Menschen pflegst?