Zitat von carlos7: Ich denke, dass das hierarchischen Lieben viel, viel, viel einfacher ist, als das gleichberechtigte Lieben. Beim hierarchischen Lieben ist gibt es viel weniger Prioritätskonflikte. Im Zweifelsfall zählt immer Nr 1.
Ich denke, auf der objektiven Ebene verstehe ich, was du meinst, gerade weil man in Familiendynamiken genau so etwas lebt. Soll heißen, man liebt unterschiedlich intensiv z.B in Bezug auf Kinder, Partner, Geschwister, Eltern.
Rein subjektiv stelle ich mir das innerhalb einer gleichberechtigten Sphäre, wie bei deiner Frau, welcher zwei Partner liebt die Differenzierung ab einer bestimmten Dynamik schwierig bis unmöglich vor. Wichtig ist ja aber deine Überzeugung, dass du deiner Frau zutraust, dass du ewig ihre Nummer 1 sein wirst und ich wünsche dir, dass dieses so passiert und bleibt.
Du sagst, deine Frau bevorzugt andere sexuelle Intervalle als du selbst und hier nehme ich deine größte Priorität wahr.
Fällt denn jetzt nicht noch mehr für den Schreiner ab? Bzw. hast du keine Angst, das der Schreiner da bevorzugt wird und für dich noch weniger bleibt?
Du hast deine Alternativen, aber wenn ich es richtig verstanden habe, ist Miss K
ja länger nicht verfügbar gewesen.
Du hast ein sexuelles Netzwerk geschaffen, bist Kompromisse eingegangen und irgendwie lebt jeder das aus, was er für sich entdeckt hat.
Kannst du das auch von dir behaupten? Alle Weichen sind gestellt, aber hast du das Gefühl, du kommst ausreichend zum Zug bei den Dingen, weswegen du die Beziehung geöffnet hast?
Edith:
Ich vermute, an deiner Stelle hätte ich so manches Mal die Befürchtung, in die Nummer 1 Friendszone zu rutschen und das offene Ohr in Bezug auf die Verhältnismäßigkeiten zum Schreiner zu werden.