carlos7
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Zitat von So-What:Die Motive dahinter wären halt den wenigsten egal und würden nicht die „herbeijustierte“ Nummer 1 sein wollen. Genauso würden die wenigsten die Nummer 1 sein wollen, weil rationale Gründe wie Intellekt, Kinder, Vergangenheit, verbindende Anschaffungen/Alltagsabläufe, Vermögen da sind, sondern wünschen sich eine Beziehung, die - mit Ausnahmen von zeitweiser Lebenskrisen und Verwirrungen auch außerhalb der Beziehung - sich jeder täglich emotional und sexuell aus eigenem Antrieb für den Partner entscheidet. Und diese Chance hast Du Deiner Frau mit Deiner Forderung nicht so richtig gegeben, sondern ihr irgendwie auferlegt. Das schürt hier Skepsis. Das musst Du doch verstehen (falls ich das verständlich erklärt habe)?! Und das hat mit der Beziehungsform an sich wenig zu tun.
Nein, ich verstehe das nicht. Denn wenn ich eine monogame Beziehungsform wähle, definiert sich meine Position als Nr 1 ja auch aus der Beziehungsdefinition und nicht daraus, dass meiner Partnerin alle sexuellen Optionen offen stehen würden und sie sich immer wieder für mich entscheidet. Normalerweise gilt die strenge Regel: "Du hast nur Sex mit mir zu haben und verstößt du gegen die Regel, trenne ich mich".
In Beziehungen werden nun einmal Regeln vereinbart und innerhalb dieser Regeln agiert. Unsere Regel ist nicht so konsequent gefasst, wie die monogame Regel "du darfst nur Sex mit mir haben", sondern lautet "du darfst neben mir noch Sex mit anderen haben". Was an dieser Regel freiheitsberaubend sein sollte, erschließt sich mir nicht. Klar kann man die Regel definieren "du kannst Sex mit jedem haben und mir ist egal ob du auch Sex mit mir hast". Aber das ist eben nicht unsere Regel. So eine Regel will weder meine Frau noch ich. Aber die Streng-Monogasten würden uns gerne ausgerechnet diese Regel verordnen. Das finde ich skurril