Zitat von brokenforever: Noch mal: woher willst du denn wissen, ob es ihr Wohlbefinden steigert? Sie "muss" es ja tun, weil: deine Bedingung/Forderung.
Befreie sie vom Pflichtsex und sieh, in welchem Ausmaß sie das Bedürfnis hat, dir sexuell nahe zu sein.
Ich kann mich nicht erinnern, dass wir innerhalb des letzten Jahres das Thema Sex hätten thematisieren müssen. Ich kann sie nicht von Dingen befreien, die es nicht gibt. Gehst du den Sex in deiner Beziehung auch so verkopft an, wie das Thema hier?
Darf ich dich vielleicht noch mal ganz auf Los zurückführen. Vor ca 3 Jahren haben wir die Ehe geöffnet unter der Prämisse dass unser Sexualleben und unser emotionales Leben nicht darunter leiden darf. Verständlich, oder? Als meine Frau dann von einer offenen auf eine polyamore Beziehung umstieg, hatten wir uns gegenseitig dieser Prämisse erneut versichert. Wenn meine Frau eine Änderung der Rahmenbedingungen wollte, weil sie unter dem "Pflicht-Sex" leiden würde, wäre es dann nicht zu erwarten, dass sie mich darauf anspricht oder mir zu erkennen gibt, dass sie Schwierigkeiten mit der Grundlage unserer Beziehungsvereinbarung hat? Ist sie nicht erwachsen und mündig? Ist sie nicht in der Lage mit mir über Gefühle und Bedürfnisse zu reden?
Das wäre ungefähr so: Du bist mit deinem Partner in einer glücklichen, monogamen Beziehung. Dennoch fragst du ihn immer mal, ob er nicht doch gerne mal fremdv@geln will obwohl er dir keinerlei Anzeichen dafür gibt, das zu wollen. Wäre das nicht höchst seltsam?