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C
Zitat von brokenforever:
der Schreiner hat (nach deinem Ermessen) ja weitaus weniger zu bieten als du. Auch stellt er keine Forderungen, im Gegensatz zu dir.

Selbstverständlich stellt er Forderungen! Wie kommst du drauf, dass er das nicht täte?

Zitat von brokenforever:
Ihre Zuneigung und Sexualität zeigt sie ihm rein aus freiem Willen, aus Begierde, Anziehung, romantischen Gefühlen. Sie ist gerne an seiner Seite, fühlt sich wohl bei ihm. Mag seine Gesellschaft so sehr, dass sie nicht ohne ihn sein will.

Stimmt. Das ist bei mir aber auch der Fall.

Zitat von brokenforever:
Du hingegen, teilst eine Vergangenheit mit ihr, bist der sichere Hafen, der Familienvater im trauten Heim, das "Gesamtpaket" an intellektueller Verbundenheit, Vertrautheit.
= auf rationaler Ebene bist du der klare Sieger, deutliches Gap!

Das ist das zusätzliche Plus, mit dem der Schreiner nicht punkten kann.

Zitat von brokenforever:
Auf emotionaler Ebene bevorzugt deine Frau dennoch den anderen - hat sie doch bedingungslos Sex mit Schreiner (anders als bei dir!) - Paarzeit mit Schreiner ist nicht daran gebunden, mit dir Auszeiten haben zu dürfen. Alles, was sie mit Schreiner tut, tut sie, weil sie es wirklich will.

Wie kommst du eigentlich darauf, dass meine Frau den Schreiner auf emotionaler Ebene bevorzugen würde? Ich glaube genau da liegt dein (monogam geprägter) Denkfehler. Nein, sie bevorzugt ihn nicht auf emotionaler Ebene, sondern sie genießt ihre Zeiten mit ihm. Schau, ab und zu fahre ich gerne mal Cabrio. Heißt das, dass ich Cabrios bevorzuge? Definitiv nicht, aber ab und zu finde ich es einfach schön, einen zu fahren.

Du sagst, sie tut alles mit dem Schreiner, weil sie es wirklich will. Da sind wir wieder beim emotionalen Unentschieden. Sie tut mit mir natürlich auch nur das, was sie mit mir tun will. Im Gegensatz zu Miss K wird sie nämlich nicht ans Bett gefesselt, sie macht das höchste freiwillig. Ich habe sie auch nicht gezwungen, mit mir heute essen gehen zu wollen. Meine Frau ist freiwillig und aus Liebe bei mir. Sie könnte jederzeit gehen, wenn sie das wollte.

#14431


C
Zitat von brokenforever:
Unter dem Begriff Gefühle meine ich übrigens das starke Gefühl der Zuneigung, sich zu jemanden "hingezogen" fühlen, gekoppelt an das neuronale Belohnungssystem.
Also für dich übersetzt: dass deine Frau "freiwillig" Nähe und Intimität mit Schreiner teilt, aus dem einfachen Grund: weil es ihr Wohlbefinden steigert.

Umgekehrt willst du damit wohl sagen, dass die Nähe und die Intimität zu mir, ihr Wohlbefinden nicht steigert? Wie kommst du zu dieser kühnen These? Ist es für dich so undenkbar, dass zwei Menschen das Wohlbefinden steigern können? Nur einer kann das? Ist das nur bei Partnern der Fall? Ich frage für einen Freund mit zwei Kindern, dessen Wohlbefinden und Liebe sich auf 2 Kinder verteilt. Erstaunlich, nicht wahr?

#14432


A


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L
Zitat von carlos7:
Nenn mir mal einen Mann, der seine Frau mehr freigibt, als ich es tue. Nur einen einzigen, den du persönlich kennst.

In meinem Bekanntenkreis kenne ich nur ein Poly-Paar und der männliche Part handhabt es genau so. Der weibliche Part im übrigen auch.
Ich verstehe die Frage nicht, weil ja genau das Konzept inklusive beschriebenen Freiheiten für diese Art Beziehung Vorraussetzung sein muss und BEIDE solches leben wollen und können.

Zitat von carlos7:
Wenn dem so ist, wird sich meine Frau damit abfinden müssen

War das nicht genau der Grund, warum du mit all deinen dadurch entstanden Gefühlen diesen Thread erneut belebt hast?
Die Aussage wirkt im Gegensatz dazu recht cool und locker.

x 1 #14433


C
Zitat von meineMeinung:
Du bezeichnest in einem anderen Strang die Ex des TE als totalen Looser.
Wie würdest du dich selbst beschreiben, wenn deine Frau sich, was ich selbst auch für unwahrscheinlich halte, komplett für den Schreiner entscheiden würde. Trotz deines Gesamtpakets?

Soweit ich mich erinnere bezog sich meine abwertende Äußerung nicht auf die Partnerschaft der beiden, sondern auf ihr Scheitern in Beruf, Fortbildung, finanziellem und sozialen Verhalten Dro.) und Partnerschaft. Ich betrachte sie als auf allen Ebenen gescheitert, was durch den Abbruch ihrer Therapie zusätzlich unterstrichen wird.

Sollte meine Frau sich von mir trenne, betrachte ich mich zunächst als partnerschaftlich gescheitert. Ich wäre aber hoffentlich zuversichtlich, wieder eine neue Liebe für mich gewinnen zu können. Würden meine Frau und ich scheitern, wäre die Haupterkenntnis die, dass die Liebe zwischen uns nicht gereicht hat.

x 1 #14434


brokenforever
Zitat von carlos7:
Schau, ab und zu fahre ich gerne mal Cabrio. Heißt das, dass ich Cabrios bevorzuge? Definitiv nicht, aber ab und zu finde ich es einfach schön, einen zu fahren.

Schau, und dieser ständige Vergleich mit Objekten, dieses zwanghafte Rationalisieren...
maximal unauthentisch.

Ich weiß nicht, was du darunter verstehst "zu lieben", ich jedenfalls verstehe darunter etwas ganz anderes.
Und das ist jetzt egal, ob poly oder monogam. Hat damit wirklich rein gar nichts zu tun.
Mir geht es primär um das Einfordern vom Pflichtsex mit deiner Frau. Das krieg' ich einfach nicht rauf. Wie man sich einbilden kann, das hätte irgendeine Wertigkeit?

x 4 #14435


C
Zitat von brokenforever:
Lediglich deine ganze Geschichte lässt mich sehr daran zweifeln, dass deine Frau a) wirklich polyamor ist und vor allem, b) dich begehrt (liebt!)

die Antwort auf a) ist mir im Grunde egal. Welches namens-Schild wir ihr anheften, ist zweitrangig. Die Antwort auf b) ist aus meiner Sicht ein vorbehaltloses JA.

#14436


brokenforever
Zitat von carlos7:
Umgekehrt willst du damit wohl sagen, dass die Nähe und die Intimität zu mir, ihr Wohlbefinden nicht steigert? Wie kommst du zu dieser kühnen These?

Noch mal: woher willst du denn wissen, ob es ihr Wohlbefinden steigert? Sie "muss" es ja tun, weil: deine Bedingung/Forderung.

Befreie sie vom Pflichtsex und sieh, in welchem Ausmaß sie das Bedürfnis hat, dir sexuell nahe zu sein.

Ganz einfach.

x 3 #14437


C
Zitat von brokenforever:
Vielleicht stellt sie sich den Schreiner dabei vor...

Durchaus möglich, die Gedanken sind frei. Ich habe manchmal auch gewisse Bilder im Kopf, die nicht deckungsgleich mit dem im Bett stattfindenden Geschehen sind. Du nie? Dann würde ich mal sagen, dass du die Kraft deiner Phantasie noch nicht ausgelotet hast.

#14438


C
Zitat von Shum:
Ich würde hier ergänzen: (viel) Sex = ultimativer Liebesbeweis seiner Frau an ihn

man könnte sich ja sogar zu der Behauptung versteigen, dass es schon ein großer Liebesbeweis sein müsste 9 Monate lang seinen Liebsten sexuelle glücklich zu machen obwohl es einem selbst nichts gibt. Weniger liebende Frauen wären da offensichtlich wesentlich egoistischer und hätten keine Lust, dem Partner ein solch großes Geschenk zu machen.

#14439


C
Zitat von alleswirdbesser:
Wie lange und wie oft kannst du eine solche Situation, die der Zweitbeziehung zu verdanken ist, mittragen? Ich schätze es ist nicht in einer Woche wieder gut wie bei einer Erkältung.

Ich habe mir bis Ende der Woche Zeit gegeben. Dann werde ich sie sanft darauf aufmerksam machen, dass nun Carlos-Zeit ist und der Schreiner in den Hintergrund treten wird.

#14440


alleswirdbesser
Zitat von carlos7:
Ich habe mir bis Ende der Woche Zeit gegeben. Dann werde ich sie sanft darauf aufmerksam machen, dass nun Carlos-Zeit ist und der Schreiner in den ...

Aber genau das ist der Punkt, es ist keine Erkältung, die ihr zu schaffen macht, das ist in einer Woche nicht weg.

x 1 #14441


alleswirdbesser
Zitat von carlos7:
man könnte sich ja sogar zu der Behauptung versteigen, dass es schon ein großer Liebesbeweis sein müsste 9 Monate lang seinen Liebsten sexuelle ...

Du meinst solch ein Geschenk (6) an den Ehemann, den man willentlich (hoffentlich) und aus Liebe geheiratet hat und mit dem man Kinder bekommen hat? Ich sehe ein erfülltes 6ualleben als einer der wichtigen Voraussetzungen, um überhaupt so weit zu kommen. Und nicht als Geschenk, wenn man nach Jahren den Mund aufmacht und über die Nichtpassung der Vorlieben spricht.

Überleg mal, warst du etwa nur ein Werkzeug, um Kinder zu zeugen, wenn der Akt an sich ihr nie etwas gegeben hat?

Oder habe ich deine Aussage falsch verstanden?

x 2 #14442


E
Zitat von brokenforever:
Befreie sie vom Pflichtsex und sieh, in welchem Ausmaß sie das Bedürfnis hat, dir sexuell nahe zu sein.

Wenn eine Frau bei ihrem Ehemann sexuell qualitativ und quantitativ auf ihre Kosten kommt, welchen Anlass hätte sie dann einen Liebhaber zu suchen?
Carlos lässt ihr den Schreiner, damit er selbst Sex einfordern kann.
Ganz einfach gefragt, warum muss ein Mann nach Sex fragen? Eine Frau, die liebt und weiss, was ihr Mann im Bett kann, wird auch selbst auf ihn zukommen.
Einen guten Liebhaber, wenn er noch dazu der Mann ist, den man liebt, na, wer stößt den von der Bettkante?, ganz im Gegenteil, sein Begehren macht ihr noch mehr Feuer.

#14443


brokenforever
Zitat von carlos7:
man könnte sich ja sogar zu der Behauptung versteigen, dass es schon ein großer Liebesbeweis sein müsste 9 Monate lang seinen Liebsten sexuelle glücklich zu machen obwohl es einem selbst nichts gibt. Weniger liebende Frauen wären da offensichtlich wesentlich egoistischer und hätten keine Lust, dem Partner ein solch großes Geschenk zu machen.

Alter Schwede, Carlos.

"Solch großes Geschenk" ist für Partner mit einer gesunden Einstellung zu Sexualität in der Partnerschaft wertlos!

Beim Sex zwei sich liebender Menschen geht es eben nicht um die Triebbefriedigung eines Parts!

x 4 #14444


aequum
Zitat von alleswirdbesser:
Aber genau das ist der Punkt, es ist keine Erkältung, die ihr zu schaffen macht, das ist in einer Woche nicht weg.

Naja, mit dem Schreiner scheint es ja bereits wieder zu klappen. Da kann schon die Frage gestellt werden warum denn nicht auch mit Carlos.

Demnach sind ihre Gefühle wohl vorrangig beim Schreiner aber auch nur aus der Eifersucht oder der Vetlustangst heraus, dass Schreini sich von ihr distanzieren könnte.

Das ist natürlich nur so ein Gedanke, sprich rein spekulativ.

x 1 #14445


A


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