Zitat von Gast2000: Du hattest vor vielen Monaten genau das geschrieben. Aber, wie du immer betont, es ist alles im Fluss
mit den vielen tollen Horizonterweiterungen, und weil sich das weiterentwickelt hat, hätte das doch
mittlerweile anders sein können. Und es ist ja ein Unterschied, ob etwas dezent - wie zwischendurch
Händchen haltend, Blicke und Berührungen - ist.
Ich habe noch einmal darüber nachgedacht, warum es mir sehr unangenehm wäre, Gesten der Verliebtheit beobachten zu müssen. Eigentlich ist es ja so, dass die Verliebtheit der beiden ein akzeptierter aber nicht gewünschter Seiteneffekt unserer Beziehungsöffnung ist. Es ist für mich ok, aber mehr auch nicht. Idealer für wäre eine rein sexuelle Beziehung der beiden, aber ich habe mich arrangiert und die Vorteile dieses Arrangements überwiegen die Nachteile deutlich. Meine Frau weiß davon und würde sie jetzt verliebte Gesten zulassen, wäre das empathielos und provokativ mir gegenüber.
Was sich diesbezüglich verändert hat: Anfangs hatte ich komplett ausgeschlossen bei Intimitäten der beiden dabei zu sein. Prinzipiell würde ich das jetzt nicht mehr ausschließen, sofern das nach meinem Kopfkino geschieht und meinen Kick bedient. Also ein Wife-Sharing nach meinen Regievorgaben und von mir gelenkt. Das wären dann aber Vorgaben, die so gar nicht zu den Intimitäten der beiden passen (abgesehen, dass meine Frau da Null Bock drauf hätte und der Schreiner wahrscheinlich noch weniger), insofern wird das nicht stattfinden.
Zitat von Gast2000: Das fängt ja schon damit an, wer mit wem das Lokal
betritt und wer neben wem sitzt, also sich als Paar als zusammengehörig sich zu erkennen gibt.
Also, du kommst mit Miss K. und der Schreiner mit deiner Frau? Oder wie hast du das geplant? Wie
stellst du dir die Sitzordnung vor? Was erwartest du, wie und bei wem sich deine Frau positionieren
soll? Ich finde, bereits das ist nicht so ganz einfach, es könnte jedoch bis hin zum unangenehm wer-
dend, passieren, dass der Schreiner deine damit einhergehenden Absichten durchschaut. Viele hier
hatten das ja sehr früh erkannt. Das ist also so schwierig nicht.
Also da machst du dir viel zuviele Gedanken. Je nachdem, ob wir direkt von Büro oder Uni kommen, treffen wir alle einzeln ein. Fahren wir beide von zuhause los, kommen wir zusammen, Ist meine Frau vorher beim Schreiner, kommen die beiden zusammen. I don't care. Auch die Sitzordnung ist mir völlig egal. Bei 4 Leuten gibt es nicht so viel Permutationen und jede ist so gut wie die andere. Wenn ich es optimieren müssten, dann sollten Miss K und ich jeweils neben und gegenüber dem Schreiner sitzen, da wir 3 den größten Redebedarf haben werden (ok, nein. Den größten Redebedarf wird unzweifelhaft Miss K haben). Aber bei 4 Leuten spielt das keine wirkliche Rolle. Wir setzen uns so, wie wir auf die Stühle fallen.
Zitat von Gast2000: Ich hoffe, du hast dir im Vorfeld darüber bereits insgesamt Gedanken gemacht und das für und wider
miteinander abgewogen.
Nein. Das Essen ist ja kein Staats-Dinée, sondern ein locker-zwangloses Treffen unter guten Freunden.