Zitat von Ema:Und diese steile These (man könnte auch sagen: Behauptung) stützt du worauf genau?
Ich denke, jeder wächst daran sich auf neue Begebenheiten einzulassen. Wie auch immer dann der Ausgang der damit verbundenen Überlegungen ist.
Zitat von Waris07:ist dir nicht mal in den Sinn gekommen, dass es sein könnte, dass Nummer 2 gar kein Bock darauf hat ein Teil von eurer Familie zu sein?
Nun, er hat sich mit einer verheirateten Frau eingelassen, die Teil einer Familie ist. Damit ist er automatisch mit dieser Familie (im engeren Familien-Sinne) verbunden. Er gehört irgendwie dazu und ist damit Teil der extended family. Sicherlich kann man die Frage stellen, ob er darauf Bock hat... falls nein, sollte er seinen Verbleib in diesem freiwilligen Konstrukt eigentlich hinterfragen.
Zitat von Waris07: Und wie sieht es bei deiner Frau aus, schwebt ihr das dasselbe vor wie dir?
Hat sie sich dazu dir gegenüber eigentlich mal klar und deutlich geäußert in welche Richtung das gehen soll?
Sie hat eher Ausschlusskriterien geäußert. Also meine Frau würde 2 Dinge kategorisch ausschließen:
- Intimitäten zu dritt
- Ein Zusammenleben zu dritt (oder viert), solange wir Kinder im Haus haben
Den Rest lassen wir auf uns zukommen und schauen, was sich für uns beide (und den Schreiner und evtl Miss K und ihre Frau) richtig anfühlt. Unsere Beziehung entwickelt sich weiter und wir werden schauen, was die Zukunft bereithält.
Zitat von Waris07: So von außen betrachtet könnte ich mir nämlich vorstellen, dass sie in der Hinsicht wohl eine ganz andere Vorstellung hat als du und sie und Nummer 2 da wohl auf der selben Welle surfen. Die da wäre - klare Trennung von Haupt- und Nebenbeziehung. Um eben die Leichtigkeit in der Nebenbeziehung möglichst ungetrübt beizubehalten.
Ja, das ist der derzeitige Status. Aber uns ist beiden klar, dass der Schreiner mit dieser Art der Beziehung wohl nicht ewig zufrieden sein wird. Bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder mehr Zeit aus unserer Beziehung herausschneiden oder mehr Schreinerzeit in unsere Beziehung integrieren. Oder Möglichkeit 3: Den Status Quo so lange erhalten wie möglich und dann die Trennung vom Schreiner vollziehen.