Zitat von Gast2000: Verständlich und Teil der Vertrauensbasis. Ob sich deine Frau (noch) oder umfassend daran hält? Sie
lebt eine Zweit-BZ und wenn sie bei ihrem Herzensmenschen ist, sie ist verliebt und liebt ihn, ob sie das
immer und zu jeder Zeit, auch im Eifer des Gefechts einhält? Auch nach mehr als 1,5 Jahren noch?
Ich denke, das hat sich bereits unausgesprochen überholt.
Natürlich hält sie sich daran. Da zweifle ich kein bisschen dran. Falls du verheiratet bist: Hast du Zweifel gehabt, dass sich deine Frau an eure Vereinbarungen hält? Nein? Warum zweifelst du dann hier? Das macht doch keinen Sinn. Welchen Vorteil hätte meine Frau mich zu hintergehen? Gar keinen... Nein, ich glaube du unterschätzt die Loyalität meiner Frau enorm.
Zitat von Gast2000: Du, nicht deine Frau, willst den Schreiner in eure Familie integrieren. Das heißt,
er würde in eurem Haus, er ist ja ihr zweiter Mann, letztlich - in Entwicklungsstufen - nicht nur Gast sein,
sondern ein Familienmitglied, mit Übernachtungen und letztlich mit einziehen. Deine Frau wird dann
auch zu seiner Frau unter einem Dach zusammen mit den Kindern. Im Schlafzimmer gibt es dann, in
welcher Abfolge auch immer, sich abwechselnde Männer.
Nein, ich sagte schon früher, dass meine Frau 2 Dinge kategorisch und nachhaltig ausschließt:
1. Intimitäten zu dritt (egal mit ihrem oder meiner Zweitpartner/in)
2. Zusammenleben zu dritt, solange die Kids im Haus leben
Ich weiß nicht, wie deutlich ich das noch sagen muss, damit ihr und mir geglaubt wird.
Zitat von Gast2000: Hast du überhaupt vom Ende her gedacht? Was du nicht
mit eigenen Augen sehen willst, was dich sogar kränkt und dir weh tut, willst du das genau das zur
gelebten Realität wird?
Ich denke zwar gern alles vom Ende her durch, aber in unbekannten Wassern muss man sich eher vorantasten, da man keine ausreichenden Parameter für eine sinnvolle Planung und für ein sinnvolles Endziel hat. Vielleicht macht es mir irgendwann überhaupt nichts aus, zu dritt Händchen zu halten oder den beiden zuzuschauen, wenn sie ihre Zungen ineinander verknoten. Kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber was weiß ich, wie ich in 10 Jahren von heute darüber denke. Da sich da Problem auf absehbare Zeit nicht stellt, beschäftige ich mich liebe mit den knokreten Fragestellungen.
Zitat von Gast2000: Ich verstehe, dass du glaubst damit euer Konstrukt aufrecht oder stabiler machen zu können. Nur was
ist der Preis dafür? Und könnte nicht genau das Gegenteil eintreten? Alles komplizierter machen und
du dir damit selber das Wasser immer mehr und nicht mehr änderbar abgräbst?
Ja klar. Das ist ein generelles Risiko einer jeder Entscheidung. Es kann immer schlecht ausgehen, das ist ja das Verzwackte an Entscheidungen... man weiß erst hinterher welche Entscheidung richtig war. Und selbst dann meist nicht. Aber vor dem Leben davon zu laufen und nicht zu entscheiden oder gar andere über mich entscheiden zu lassen... das ist ganz sicher nicht mein Ding.
Zitat von Gast2000: Der 3. (Schreiner) hat die Regeln und den
Begrenzungen der ZW-BZ zugestimmt, hat es jedoch mehrfach verstanden, die zu seinem Vorteil zu
verändern. Warum willst ausrechnet du die Vereinbarung und Grundlage der ZW.-BZ ändern? Willst
du deine Frau, der Eindruck könnte entstehen, dem Schreiner letztlich immer mehr überlassen und du
ziehst deinen Kick und Kopfkino daraus? Könnte es sein, dass deine Frau das so empfindet?
Nein, natürlich will ich meine Frau ihm nicht immer mehr überlassen. Wollte ich das, hätte ich das ja längst tun können. Es geht mir um ein tragfähiges Gleichgewicht.
Zitat von Gast2000: Carlos, so wie du das jetzt beschrieben hast, waren die letzten 3 Monate, aus den verschiedensten
Gründen, insgesamt und besonders auf der Paarebene alles andere als gut. Dass deine Frau fröhlich
zum Schreiner und gut gelaunt von ihm jeweils zurückgekommen ist, sagt dir was?
Das sagt mir, dass es gut war, sie nicht unter Druck zu setzen, so dass sie nach 4 Wochen aus ihrem November-Blues rausklettern konnte. Was gibt es heilsameres, als einen Rückzugsort gehabt zu haben, an dem sie mal die geschäftlichen, familiären oder sonstigen Sorgen hinter sich lassen konnte. Jetzt mal ehrlich, ich schließe doch den Yoga-Raum auch nicht ab, wenn meine Frau Ruhe braucht und zwinge sie sich neben mir aufs Sofa zu setzen.
Zitat von Gast2000: Ich finde es richtig gut, dass ihr beiden jetzt erkannt habt, was
geändert oder wieder aktiviert werden muss, um nicht nur eure Paarebene wieder zu dem zu machen,
wie es die gute Zeit vorher war. Dazu wünsche ich dir und euch, dass das gut gelingt.
Danke!
Zitat von Gast2000: Was soll man dir für morgen wünschen? Vielleicht, dass das ohne negativen Nachwirkungen ist. Dein
Ziel und darüber hinaus wohl die Hoffnung etwas mehr zu erfahren, dürfte sich wohl eher nicht erfüllen.
Negative Nachwirkungen kann ich mir nicht vorstellen. Ich hoffe auf einen netten Abend, an dem wir gemeinsam lachen und Spaß haben und ein bisschen über die Zukunft sprechen. Und wenn sich alle anschweigen, wird Miss K mit Sicherheit das Kommando übernehmen... diese Option allerdings bereit mir allerdings tatsächlich ein wenig Sorge, so wie ich sie und ihre unkonventionelle Art kenne
🤣.