Zitat von thegirlnextdoor: Kommt ganz darauf an, was die Ursache dafür ist...
Die Ursachen sind ja immer dieselben :
Eingefahrenes Ehe- und Sxleben, das Überdruss verursacht. Das Alltagsleben wird als langweilig und perspektivlos eingestuft und die Therapie besteht in Ausflügen mit anderen Frauen, die ihr zeigen, wie Lebensfreude geht.
Entdeckungslust - evt. mal Neues ausprobieren (andere Männer, evt. noch andere "Spielarten" testen ...)
Selbstbestätigung durch entsprechende Kleidung. Sie wird bemerkt, angesehen, angeflirtet und fühlt sich dadurch aufgewertet
Ein langweiliges Leben ohne Anforderungen. Damit hat sie einen Energieüberfluss, den sie für spätpubertäre Nachholaktionen aufwendet.
Kinder und die Folgen für diese werden ausgeblendet - Verantwortung sieht definitiv anders aus.
Hinzu kommt, dass sie sich früh gebunden hat, offenbar einen Mann hat, der ein geregltes Leben bevorzugt und sie nicht mehr reizt, weil er alles macht und tut, um ihr ein bequemes Leben zu ermöglichen.
Das führt bei ihr nicht etwa zu Dankbarkeit, sondern gipfelt in einer Jagd nach Abwechslung und neuen Höhepunkten im Leben. Das Zusammensein mit "normalen" Frauen reicht ihr nicht mehr, es müssen solche sein, die ihr Leben offenkundig und ohne Gewissensbisse auskosten uind ausleben und dabei die langweiligen, lahmarschigen Männer daheim betrügen.
Wenn man sich in solcher "Gesellschaft" aufhält, färbt das natürlich ab. Ach, was die anderen sich da erlauben, will ich auch mal testen. Es kann mir keiner erzählen, dass sie beim Wellness-WE im Hotelzimmer Fernseh schaut, während ihre "Freudinnen" sich mindestens zu zweit anderweitig vergnügen. Das kann ich mir kaum vorstellen, vor allem, wenn der Alk. dann noch seine Wirkung tut.
Und wer sich sehr früh in ein solides Leben begibt, das dann Langeweile verursacht, hat in späteren Jahren oft Nachholbedarf.
Sie ist jetz Mitte 30, manche holen ihre vermisste Jugend mit 40 und darüber noch nach.
Und sie greift schon zu manipulativen Suggestivfragen. Vertraust Du mir etwa nicht?
Das soll beim Ehemann dann für ein schlechtes Gewissen sorgen. Und er fragt sich, sehe ich nur Gespenster und verdächtige sie zu Unrecht, dass sie sich von ihren tollen Freundinnen anstecken lässt?
Dann beginnt sie zu weinen und fühlt sich zu Recht oder auch zu Unrecht missverstanden und will ihm damit zeigen, wie sehr seine Verdächtigungen sie schmerzen.Sie hat es drauf wie sie ihrem Mann zu behandeln hat, damit er auf Kurs bleibt. Sie fühlt sich seiner sicher als Versorger und Stabilisator.
Und jetzt spiegelt der EM ihr Verhalten und sie fühlt Besorgnis. Diese lächerlichen Fragen, ob da auch andere Frauen anwesend sind, zeigen das ja deutlich. Sie durfte ja bisher alles und jetzt auf einmal macht er, was ihm beliebt - ohne sie.
Wer den Anderen mit Reden nicht erreich, was meistens der Fall ist, spiegelt dann das Verhalten des Partners. Das ist jedenfalls wirkungsvoller als Jammern. Ein meiner Ansicht nach legitimes Mittel, das vielleicht doch mal zum Nachdenken beim Partner anregt. Und vielleicht auch zu einer Rückbesinnung und zu einer Verhaltensänderung.
Aber eine Prognose kann man hier nicht machen.
Wegen der Ehe ist es ja ziemlich egal, aber es sind Kinder mit im Boot und die leiden meistens am meisten unter dem Unvermögen der Eltern.
Ich würde es nicht kommentarlos hinnehmen, wenn mein Mann in derlei Gesellschaft verkehren würde wie die Frau des TE.