GarretMcNamara
Mitglied
- Beiträge:
- 6
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 3
- Mitglied seit:
ich bin neu hier und auf der Suche nach Hilfe, Unterstützung und Gesprächen.
Zunächst einmal sollte ich vielleicht erzählen um was es geht. Meine Freundin hat sich seit der Geburt unseres Sohnes komplett verändert. Wir sprachen zwar zu Beginn der Beziehung darüber, irgendwann mal Kinder zu bekommen, aber geplant war es jetzt nicht. Direkt fürchtete sie, dass sich nun ihr komplettes Leben ändern würde, ihre Figur ruinieren würde, sie nie mehr Zeit für sich hätte und ihr Lifestyle einzuschränken wäre. Diese geballte Wut übertrug sie scheinbar auf mich, wodurch ich die ersten 3 Monate der Schwangerschaft zu Hause die Hölle auf Erden hatte.
Ihr unmögliches gebaren brachte mich dazu eine Entscheidung zu treffen, indem ich auszog. Wir blieben weiterhin zusammen, ich wollte sie auch nicht komplett im Stich lassen nur weil alles was ich tat falsch oder schlecht war, musste ich für mich einfach eine Konsequenz ziehen.
Als der kleine in ihr Wuchs begann sie sich auch weiter sich auf ihn und ihr Leben mit Kind zu freuen, weshalb ihre Wut mir gegenüber dann in Dankbarkeit umschlug. Wir näherten uns wieder mehr an und hatten eine richtig tolle Zeit als werdende Eltern, in getrennten Wohnungen. Das begann für sie zum Problem zu werden. Ich wollte aber keine Voreiligen Schlüsse mehr treffen und mir den neu gewonnen Frieden und die Freude mal eine Weile anschauen.
Versteht mich nicht falsch, ich ließ sie ja nicht im Stich sondern übernahm Verantwortung für die Situation. Nur wollte ich eben ein voreiliges hin und her vermeiden falls es dann doch wieder scheitert.
Unser Sohn kam zur Welt und ich wollte jede freie Minute mit ihm verbringen. Da ich meist bei ihr und dem kleinen schlief um sie auch nachts zu entlasten kündigte ich die Wohnung und zog wieder zurück. Wir hatten ein sehr schönes Jahr, als wäre die Last von uns abgefallen. Allerdings entwickelte sich unsere Beziehung mehr und mehr zur WG mit gemeinsamem Kind. Sie will mich nicht mehr so richtig ran lassen fürchtet aber, dass ich fremdgehe.
Das ganze gipfelte jetzt in einen mächtigen Streit wo ich nicht mehr weiß, wo wir überhaupt stehen. Ich bin nicht mehr bereit das Zusammenleben so hinzunehmen wie es momentan ist, da das aber nichts ist, was man verbal ausdiskutieren kann versuche ich einfach den Fokus auf mich zu legen. Das wird mir jetzt aber permanent vorgeworfen mit ständigen Unterstellungen, die ich so auch nicht mehr ertragen kann.
Jetzt bin ich an einem Punkt wo ich mich 1. Frage, ob das mit uns vielleicht einfach nicht passt oder ob es die Möglichkeit gibt, mal wieder mehr Ruhe und etwas mehr liebe in die ganze Geschichte zu bringen. Habt ihr vielleicht Ideen?
Würde mich über eine Rückmeldung ziemlich freuen
Garret McNamara
Nee den McNamara meinte ich nicht