Zitat von Agapia:Ich liebe ihn, es gibt Probleme in der Beziehung, ich bin abhängig, kann mich zu nichts durchringen und mache wie alle hier mit Trennungs- und Beziehungsproblemen das zum Thema. Was ist daran besonders?
Ich gehe immer noch davon aus, dass du Christin bist und das ist für mich, wenn man den Glauben intensiv lebt, schon etwas besonderes.
Und eigentlich bin ich der Meinung, dass Christen bezüglich Themen wie Partnersuche, Beziehungsgestaltung etc. wesentlich besonnener vorgehen als Otto Normalverbraucher, weil eben nicht ein Mensch im Zentrum des eigenen Lebens steht, sondern Gott.
Deswegen verwundern mich Aussagen wie "ich bin abhängig von ihm", "ich kann nicht anders" etc. schon und zwar völlig unabhängig von irgendeiner "Sündenfrage", denn es ist nicht Sünde sich in einen Priester oder so zu verlieben, es ist noch nicht mal Sünde eine Beziehung zu führen.
Fragwürdig ist in erster Linie ein schlechter Umgang mit sich und anderen Menschen.
Zum einen musst du ihn erstmal von seinem hohen Ross runterholen, auf den du ihn aber selbst stellst.
Wie viele Jahre hält er dich nun schon in dieser Situation und nimmt damit in Kauf, dass es dir schlecht geht und rechtfertigt das auch noch mit seinem Glaubenskampf? Ich sehe da wenig Verantwortung dir gegenüber, sondern es ist eine ziemlich rücksichtslose Verhaltensweise und dann rechtfertigt er das mit seinem Glauben?
Wo ist deine Verantwortung für dich selbst? Wieso stellst du dich nicht der Realität?
De facto gibt es ja nach einigen Jahren der Reflektion nur zwei Möglichkeiten:
1. er gibt sein Amt auf
2.ihr lebt das alles heimlich, aber das geht anscheinend nur wie er möchte. Er hat nur seine Befindlichkeiten im Blick
Was ist deine Konsequenz?
Ich sehe hier nur Egoismen von beiden Seiten. Der christliche Blick scheint überhaupt keine Rolle zu spielen.