Zitat von anonymes: Ja es ist schon irgendwie ein Muster. Ja ich will immer perfekt sein. Das war auch damals in der Schule schon so. Ich hab aus jedem kleinen Test ein riesen Drama gemacht und musste am Tag davor Nerventropfen nehmen. Wenn ich dann was Schlechteres als ne 3 hatte hatte ich sowieso Nervenzusammenbrüche.
Auch beim Reiten usw. ich will immer perfekt sein....
ich kenn das. ich war jahrelang auch so, bis ich mit einem burnout zusammen gebrochen bin, nachdem ich mich für meinen damaligen job 17 haxen ausgerissen hab.
glaub mir, da willst du nicht hin, ich hab fast 2 jahre gebraucht um wieder zu mir zu finden, inklusive reha und therapien.
schau da mal hin. wo kann es herkommen? du suchst dadurch anerkennung, versuchst allen gerecht zu werden, nur das ist ein unerreichbares ziel.
einem jeden recht getan ist eine kunst die keiner kann.sobald du anfängst dir schwächen einzugestehen wirst du authentischer und menschlicher. oft ist es doch so, dass gerade die ecken und kanten jemanden liebenswürdig machen, einen roboter der alles schafft will wohl kaum jemand an der seite haben, das ist ja geradezu beängstigend.
(bei mir wars übrigens der vater, der mit meiner rolle als schwarzes schaf nicht zurecht kam und immer von mir gefordert hat doch "gescheiter" und zu werden und mich für dies und jenes zu interessieren. das hat ganz schön was nachgezogen.)
vielleicht erwartest du von deinen flirts / beziehungen auch diesen perfektionismus und torpedierst dich damit selbst, weil du unterschwellig weißt, dass es vollkommenheit bei zwischenmenschlichen interaktionen nun mal nicht gibt.