KarmawillcatchU
Gast
ich weiß gar nicht ob man das Thema hier diskutieren darf und ich möchte auch niemandem auf den Schlips treten oder gar triggern.
Sollte das so sein, entschuldige ich mich und bitte um eine finale Löschung des Themas. Danke.
Es geht darum, des Lebens müde zu sein.
Ich fühle mich so. Mal mehr mal weniger. Und ich bin nicht depressiv! Das ist vielleicht das verwunderliche!?
Ich bin über 40 und habe das Gefühl das mein Leben wild war. Verrückt und toll und traurig und dramatisch und glücklich und stupide und crazy. Es war alles dabei. Und davon mehr als genug.
Nun bin ich an einem Punkt, wo ich nicht mehr mag.
Aber gar nicht aus einer mega traurigen Rotweinstimmung heraus. Sondern ernsthaft.
Ich spiele den Freitod im Kopf durch und kann nicht so wirklich schlimmes daran finden.
Klar, meine Angehörigen wären traurig. Aber das wären sie auch in 30/40 Jahren oder früher.
Was ist mit dem selbstbestimmten Ende des Lebens?
Ist das nicht was schönes? An sich? Eben DAS frei entscheiden zu können?