Traenchen8
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Habe mich hier neu angemeldet, denn ich bin mit meinen Nerven am Ende.
Mein Freund und ich sind seit 10 Monaten zusammen und führen eine Fernebziehung (400km).
Er wurde in der vergangenheit sehr verletzt was ihn immer noch sehr zu schaffen macht. Er sagte mir gegenüber auch das es ihm schwer fällt, die Gefühle zu zulassen und zu zeigen. Ich hatte immer wieder Verständnis dafür, gab ihm die Zeit die er brauchte und drängte ihn zu nichts.
Ich liebe ihn wirklich sehr.
Nur ist es immer so. nach unseren geneinsamen zeit, die wirklich toll und intensiv ist, zieht er sich enorm zurück. Ich weiß das es typisch ist für Menschen, die Bindungsangst haben.
Ich habe nun das gefühl das es immer schlimmer wird. das letzte mal hatte er sich einfach mal 3 tage nicht gemeldet. keine Nachricht. kein anruf.
Ich war schon etwas verletzt, und auf die Frage ob er noch lebt kam nur zurück, das er ein stressiges leben habe und zeit kostbar ist.
Also. bin ich seine kostbare zeit anscheinend nicht wert.
Er sagte mir, das ich anstrengend sei ( wohlgemerkt weil ich fragte ob er noch lebe) und er anscheindend keine zeit hat für eine Beziehungen. Dessweiteren sei er nicht der Typ der mit einer zusammen wohnen könne und auf Happy Family macht ( thema zusammenziehen gab es NIE bei uns).
Er meinte, wenn ich es so fortführen könne wie bisher würde er es mir nicht verwehren (original so).
Ich weiss das Bindung ihm schwer fällt und ich weiss auch das er für mich was fühlt.
Natürlich sagte ich das alles gut zwischen uns sei und weshalb er sich solche sorgen mache.
Mit diesem wissen hatte ich ca. 2 tage später einen positiven Schwangerschaftstest in der hand. (natürlich nicht geplant).
Als ich ihm das sagte. kam nir zurück. und nu? Happy family?.
Er verlangt das ich abtreibe. er möchte kein kind. Es würde sein leben zerstören. Und außerdem wie solle es funktionieren. es funktioniert ohne kind ja schon schwer.
Ich habe mich allein gefühlt. er denkt das problem sei somit gelöst. Was ich denk oder fühl spielt keine rolle.
Ich sagte ihm das ich darüber nachdenken muss.
Nun fragt er jeden Tag den stand der dinge ab. ist sch. freundlich. und auf einmal vermisst er mich auch. fragt wie es mir geht usw.
Denn ich sagte ihm, das ich weiß das es eine entscheidung zwischen ihm und dem kind ist.
Auf einmal opfert er seine kostbare zeit. kann sich melden und gefühle zeigen.
Seine selbstdiagnostizierten Depressionen scheinen mit einem mal geheilt.
Ich weiß einfach nicht weiter.
Ich weiß seine ex freundin hat ihn sehr verletzt. sie lebten zusammen. und hatten auch ein kind (biologisch nicht von ihm) und als sie ihm es weg nahm zerstörte sie etwas ihn ihm.
Aber ist es ein grund mein kind deshalb aufzugeben?
Ist das ein wichtiger grund dafür, das dass kind evtl. Dann ohne vater aufwächst?.
Egal wie ich mich entscheide. es wird ja dann so oder so vorbei sein.
Entscheide ich mich nicht für die abtreibung. trennt er sich.
Wenn ich es mache. wird es mich vielleicht ewig verfolgen. und er wird mich fallen lassen.
Hat jemand vielleicht aufbauende worte für mich? Ich kann einfach nicht mehr.
so eine sch... Situation. 