Löwin45
Mitglied
- Beiträge:
- 1640
- Danke erhalten:
- 6461
- Mitglied seit:
@VerletzteFee
Du berichtest hier in vielen Seiten über deine Affäre, die immer mehr einer Ärzte-Soap gleicht.
Das soll ganz sicher nicht despektierlich sein.
Anfangs war ich voller Anteilnahme.
Mittlerweile bin ich verwirrt und - ehrlich gesagt - misstrauisch.
Bitte nimm es mir nicht übel, aber vieles klingt so "too much", dass es unwirklich erscheint.
Bitte, lass es mich erklären.
Du warst eine Medizinstudentin im praktischen Jahr, die eine Mitfahrgelegenheit nutzte, um zum damaligen KH zu kommen.
Immer gleiche Dienste?
Mittlerweile bist du in leitender Position - als Ärztin ohne Facharztausbildung?
Zitat von VerletzteFee:in der Arbeit bin ich nicht derart naiv, ich setze mich immer und unter allen Umständen für meine Patienten ein, habe schon Leitungstätigkeiten übernehmen dürfen,…
Naja, sei’s drum.
Dein Affärenmann, ein Familienvater mit kleinen Kindern bemühte sich sehr um dich.
Obwohl er gar nicht dein Typ ist, erlagst du seinem Charme.
Zitat von VerletzteFee:Man muss dazu sagen, er ist nicht der geborene Aufreißer. Charmant, aber optisch eigentlich nicht mein Typ, Durchschnitt. Recht klein, mit ein bisschen Bauchansatz, er schielt.
Okay, klingt nicht gerade nach unwiderstehlichem Womanizer
Klein, dick, schielt…
Zitat von VerletzteFee:Tatsächlich wollte ich es auch nie so, wie gesagt, optisch ist er nicht mein Typ im Grunde. Es hat sich entwickelt, dann kamen die Gefühle, das Helfersyndrom,... Zum Schluss viel Mitleid für ihn. Ich weiß, dass Mitleid kein guter Berater ist und erst recht keine Grundlage für eine Ehe ist.
Aber bemitleidenswert.
Das ist doch auch ein Attribut.
(Sorry für die Ironie)
Dann kam es zur körperlichen Annäherung…
Zitat von VerletzteFee:Zum ersten körperlichen Betrug kam es im Juli, als wir auf Arbeit in der Abteilung gemeinsam einen Sekt tranken. Danach näherte er sich mir in seinem Büro und wir küssten uns, es kam zum ersten Sex.
In einem Krankenhaus wurde zuerst in irgendeinem Büro Alk. getrunken und dann kam es zum Sex?
Tatsächlich?
Seltsam!
(Grey’s Anatomy?)
Dass er trotzdem bei seiner Frau und seinen Kinder bleiben möchte, wird ebenfalls begründet:
Zitat von VerletzteFee:Seine Allzeitbegründung: Es ist meine Lebenaufgabe zu bleiben.
Zitat von VerletzteFee:Er meinte, weil ich natürlich auch fragte, wieso er sie geheiratet hat und dann 3 Kinder gezeugt: Er dachte, dass er ihr helfen könne. Früher sei es schlimmer gewesen und nun schon ganz gut. Er habe sie geheiratet, Kinder, wobei die Kleine nicht direkt geplant war.
Und das glaubst du selbstverständlich?
Seine Lebensaufgabe war es aber scheinbar nicht, seiner Frau treu zu bleiben oder wenigstens darauf zu achten, dass keine weiteren Kinder mit anderen Frauen entstehen.
Zitat von VerletzteFee:Und auch mit der Verhütung. In der Tat bestand ich auf Kond., ohnehin sowieso schon, weil ich doch nicht so naiv war zu glauben, dass er mit seiner Frau nicht mehr schläft. Sicher kann da etwas schief gehen und ich habe es nicht kontrolliert, aber scheinbar hat er es nicht so genau genommen bei der Anwendung
Mannoman.
Was hättest du denn kontrollieren müssen?
Entweder es wurde verhütet oder nicht.
Nun, eigentlich müsstest du doch eine kluge Frau sein, die sich mit den Risiken auskennt,
Kannst du verstehen, dass dies wirklich schwer zu verstehen ist?
Es geht noch weiter:
Zitat von VerletzteFee:Wisst ihr wofür ich mich besonders schäme. Ich bin manchmal sogar mit dem Bus gefahren, um ihm Essen zu bringen, weil seine Frau (zumindest laut seiner Aussage) nicht kocht. ich weiß, ich habe mich zum Volltrottel gemacht. Einer Puppe.
Gibt es keine Kantine in eurem KH?
Wirklich kaum zu glauben.
Dein armer AM, der seinen Bauchansatz scheinbar nicht durch die Kochkünste seiner Frau hat.
Ja klar musst du zusehen, dass er nicht verhungert.
(Sorry, für meine erneute Ironie)
Aber du sorgest dich auch um ihn und hattest ihn längst diagnostiziert:
Zitat von VerletzteFee:In langen Gesprächen erzählte er, dass sie ihn psychisch misshandelt.
Warum trennte sich dieser arme psychisch misshandelte Mann nicht, anstatt eine Affäre zu beginnen?
Siehst du ihn somit auch als dein Patient?
Naja seine Ehefrau ist scheinbar in deinen Augen auf jeden Fall eine ganz besondere "Patientin".
Zitat von VerletzteFee:Ich habe den Durchgangsarztbericht von dem Unfall mit Schilderung, Datum und Diagnosen noch auf dem PC, ebenso das Ultraschallbild mit Datum. Ich würde dies aber ungern online stellen.
Wie schön und beruhigend, dass du nur "ungern" deinen Eid brechen würdest…
Ernsthaft?
Was fällt dir ein, dich derartig indiskret über die EF deines AM zu äußern?
Ganz ehrlich,
Anfangs hatte ich Mitleid und glaubte, dass du eine junge Frau bist, die etwas unbedarft in eine Affäre geraten ist.
Mittlerweile finde ich deine ganze Geschichte nur noch merkwürdig.
Selbst wenn dein Grundgerüst stimmen sollte, ist alles Drumherum bewusst gewollt gewesen.
Keine Ahnung, warum du ständig über dein Schamgefühl schreibst, das aber scheinbar monatelang nicht vorhanden war.
Zitat von VerletzteFee:Ich war in der Tat so naiv. Daher mein Schamgefühl. Wenn ich meinen Text so lese, wird es nur beschämender, aber es nützt ja nichts.
Trotzdem dachtest du über eine Beziehung mit ihm nach und erklärest sein Zaudern mit Argumenten, die so abgedroschen sind - wie es Affären gibt:
Zitat von VerletzteFee:Er sagte, dass er seine Frau nicht verlassen könne, weil sie Angst habe, psychisch krank sei und er für sie verantwortlich sei mit der Heirat.
Mit einer Heirat wird doch keine Fürsorgepflicht erworben.
Zitat von VerletzteFee:Dann konnte er wegen der Kinder nicht gehen, denn sie würde das Haus und die Kinder bekommen
Du bist sicherlich klug genug, um zu wissen, dass es immer Wege geben würde, die sicherstellen, dass er seine Kinder auch weiterhin sehen könnte.
Naja und dann wurdest du schwanger - trotz Verhütung.
Allerdings verblüfft mich dein Kommentar: "diese Woche".
Denn gleichzeitig schriebst du, dass jetzt zu Ostern der Geburtstermin gewesen wäre.
Seltsam!
Zitat von VerletzteFee:Anfang dieser Woche bemerkte ich bei einem Schwangerschaftstest, dass ich schwanger war. Ich teilte es ihm mit. Keine Reaktion außer, dass er kein Vater für das Kind sein werde.
Was für ein Schwächling.
Zitat von VerletzteFee:Schlussendlich klärte ich alles für eine Abtreibung und zog sie durch (ich bekam heftige Blutungen), was mich bis heute psychisch schmerzt.
Wann war das denn?
Alles diese Woche?
Naja, sei’s drum!
Du entschiedest dich gegen ein Kind und möchtest jetzt Trost dafür?
Als ehemalige Medizinstudentin, die klug und informiert ist, wünschst du dir jetzt tröstende Worte von Usern eines anonymen Forums?
Schwer zu glauben.
Dein damaliger Entschluss hattest du doch schon längst vor dir selbst begründet:
Zitat von VerletzteFee:Aber ich konnte nicht. Ich kann keinem Kind sagen, dass es, wie ich, die zweite Wahl ist. Wie sollte ich?! Und zugegeben, ich hatte Angst, dass ich es alleine mit den Schichten nicht schaffe und eine schlechte Mutter werde, das Kind gemobbt wird, darüber geredet,…
Dabei ist das Eingehen einer Affäre doch genau das.
Damit stelltest du dich freiwillig in die 2. Reihe.
Aber, was für dich okay war, wäre für dein Kind unzumutbar gewesen?
Seltsam!
Zudem (wurde hier schon erwähnt) hätte deine Einstufung der Wertigkeit dieses Kindes doch viel mehr Gewicht gehabt.
Aber, sei’s drum.
Es tut mir leid, deine ganze Geschichte klingt schräg.
Vielleicht wurde sie ja von dir entsprechend verändert, um nicht erkannt zu werden?
Trotzdem frage ich mich, welche Hilfe du dir erwünschst.
