Zitat von peppina:Boyscout, du verallgemeinserst irgendwie merkwürdig..
also: mein Ex ist garantiert froh, wenn ich über ihn hinweg bin.
Warum sollte man sich über die Exen definieren?
Und: auch ich bin froh, dass meine verlassenen Exen über mich hinweg sind bzw ist mir das toal schnuppe..
ich bau doch nicht mein Selbstbewusstsein darüber auf, wie viele Typen noch an mir hängen?
aber ich glaube, dass das erst mit dem Alter kommt bzw kann ich mir gut vorstellen, dass man das in deinem Alter noch anders sieht..
Das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit Erfahrung. Ich glaube, wenn ich Dir meine Lebensgeschichte erzählen würde, würde Du anders über mich denken

Aber das tut hier nicht zur Sache.
Ich habe nicht gesagt, dass man sich über die Exen definieren soll. Das wäre eindeutig falsch. Aber du hast es gerade selbst gesagt, es ist Dir schnuppe, wenn Deine Gefühle weg sind. Ergo freust Du dich auch nicht sonderlich darüber, wenn er denn über Dich hinweg ist. Deshalb sind Gefühle weg - gute wie schlechte, denn der Mensch ist Dir (jedenfalls was die Gefühle betrifft) gleichgültig. Dennoch kann er Dir wichtig sein, indem Du ihn beispielsweise schätzt weil er Dir gute Ratschläge gibt, Dich aufmuntert auf eine besondere Art etc.
Klar, Du bist kein Ar., also findest Du es gut, wenn es deinem X besser geht, nachdem Du weißt, dass er so heftig daran zu knabbern hatte. Ich habe ja geschrieben, dass er das nicht absichtlich macht, sondern viel eher unterbewusst.
Ich verallgemeinere das, das mag stimmen. Sehr sogar. Aber meine Definition des ganzen ist auch recht simpel betrachtet: Wir sind alles Tiere. Wir sind nichts anderes als eine Art Tier auf dieser Welt, die sich für etwas besseres halten, weil wir lernen und uns weiterentwickeln können. Dabei verdrängen wir unsere Instinkte, nur in Notsituationen zum Vorschein kommen, etwa wenn wir uns erschrecken, in eine Situation geraten, die uns in Panik ausbrechen lässt, oder eben in Sachen Liebe. Aber genau hier kommt das Problem, das jeder beschreibt:
Mein Kopf sagt A, mein Herz sagt aber B. Genau das ist das Problem der Menschheit heutzutage. Würde wir wenige hinterfragen, also mehr nach Instinkt handeln, wären wir glücklicher - würden allerdings weniger lernen. Die Gesellschaft (und damit jeder einzelne von uns) ist daran Schuld, dass wir nach dem Kopf handeln und nicht nach dem Herzen. Das haben wir so von unseren Eltern gelernt und so werden wir auch weiter handeln und es unseren Kindern weitergeben.
Die Größte Manipulation des Menschen sind wir selbst, indem Erziehung unserer Kinder. Wir wollen, dass sie Kinder Gesellschaft zurecht kommen und ziehen sie dementsprechend auf. Aber das geht jetzt in ein anderes Thema
