Zitat von Lizzzy: Deine maximal vereinfachte Art Rückschlüsse zu ziehe und die pauschale Form der Kategorisierung um deine Ex-Freundin in irgendeiner Schiene zu pressen, ist sehr schwer auszuhalten.
Ich pauschalisiere nicht. Ich habe mir auch meine Entscheidung nicht leicht gemacht.
Ihr den Missbrauch zu glauben ist der einfachere Weg. Immerhin deuten ihre Symptome ja darauf hin.
Es sind mir aber zu viele Lügen und Widersprüche, die mich zweifeln lassen.
Ich finde es gerade richtig, auch andere "neutrale" Personen zu fragen, um auch die andere Seite zu sehen. Warum sollte mich ihr Bruder anlügen?
Es gibt auch bzgl ihrer Ex Partner offensichtlich Unwahrheiten, die so nicht stimmen. Sie hat mir zB mal erzählt, dass sie ihren ersten Mann 1x betrogen hätte und ihm das auch gesagt hätte, in der Hoffnung, er würde sich ändern
Heute weiß ich, dass sie ihn x-mal betrogen hat. Nix mit ändern wollen. Das hatte System. Vielleicht rührt das auch aus ihrer ersten Beziehung, der Mann, der sie schwanger hat sitzen lassen, dass sie sich nun rächen muss.
Es ist zu viel an Lügen!
Zitat von Vienne: Und ich verteufle meinen Ex Freund nicht seiner Erkrankung wegen
Ich verteufle auch niemanden. Aber hier geht mir das Verständnis für das Verhalten der Borderliner manchmal etwas zu weit.
Meine ist eine erwachsene Frau, ist intelligent, steht im Beruf, hat Kinder groß gezogen und hat Moralvorstellungen.
Warum muss man dann jemanden,der ihr sein Herz zu Füßen legt, so verletzen?
Stattdessen lässt sie unsere Beziehung Revue passieren und gibt mir die Schuld daran, dass es ihr oft nicht gut ging.
Wo sind ihre Anteile? Wo sind die Aufzählungen der Nächte, wo sie nachts Panikattacken hatte, ich sie trösten musste und sie mich ständig in ihre Psychosen, Wahnvorstellungen, Panikattacken, Dramen und Stimmungsschwankungen mit hineingezogen hat?
Ich hatte sie danach x-mal darauf hingewiesen, dass ich wenigstens mal eine Entschuldigung oder ein Wort des Bedauerns gern gehört hätte.
Aber das kann sie nicht. Sie weiß, dass sie mich damit immer belastet hat, aber zu sagen, das war nicht richtig, das tut mir Leid, bringt sie nicht über ihre Lippen.
Ich hatte trotz ihrer Probleme immer zu ihr gehalten. Ich wäre auch nie gegangen. Das weiß sie.
Es hätte so vieles einfacher gemacht zu sagen:" Tut mir Leid für alles ".
Stattdessen alles nur bei mir abladen, nur mir die Schuld geben.
Aber eine Entschuldigung passt nicht zu ihrem Arroganzanfall, den sie am Ende hatte. Musste ja sogar mit einer Prinzessinnenkrone im Zimmer umher laufen.
Ich habe mich entschuldigt und frage mich heute, wofür eigentlich?
Ich habe ihr nichts getan. Ich habe ihr keinen Anlass gegeben, so mies zu mir zu sein.
Ich war immer da für sie. Aber Prinzessin gibt mir natürlich keine 2. Chance, weil sie ist ja das Prinzesschen. Sie vergibt nicht.
Sie ist ein erwachsener Mensch, sie hat das bei ihren früheren Beziehungen 100%ig auch schon gemacht. Da bin ich sicher Hat x Therapien hinter sich incl Verhaltenstherapie, da sollte man doch irgendwann beim Therapeuten gelernt haben, dass derartige Verletzungen bei einem Menschen, der sie über alles geliebt hat, Narben in der Seele hinterlässt. Narben, die bleiben werden.
Aber ein einziges Mal sagen: "Es tut mir Leid " kann ein erwachsener Mensch nicht? Trotz Persönlichkeitsstörung?
Da fehlt mir das Verständnis.