Zitat von QueenA: Also ist Sex bei der Frau etwas was sie i. d. R. nur jmd. gibt, dem sie sich emotional verbunden fühlt etwas für den Mann unbedeutendes?! Dann kommen wir ja nie auf einen Nenner, weil die Voraussetzung weshalb jmd. was tut völlig unterschiedlich gelagert ist.
Hier herrscht von der Natur der Sache her kein Gleichgewicht, weil auf Seite der Männer die Nachfrage stark überwiegt und weil Frauen die Ressource Sex in beliebiger Menge bereit stellen können. Das heißt, sie verfügen über die Menge, die nach deren Belieben von 0 bis 100 % schwanken kann.
Da Männer inzwischen durchaus wissen, dass Frauen an Sex ebenso Spaß haben als sie selbst, ist eigentlich garnicht einzusehen, für Sex mehr zu geben als freundliche Zuneigung und irgendwelche netten anderen Skills, die eine Frau veranlaßt, gerade diesen Mann gut zu finden.
Die Taktik, Sex bewußt zurück zu halten, kommt aus verschiedenen Quellen. Der "Zeitgeist" scheint wieder prüder geworden zu sein als z.B. in den 1970-ern. Auch die Taktik, den Mann lange zu prüfen, bevor man Sex hat, kann bei sportlichen Langstrecken-Jägern in die Irre führen und für Sex einen Preis an Aufmerksamkeit und sonstigen Ressourcen zu fordern, den die meisten Männer für nicht angemessen halten, kann der Frau eine lange Odyssee bescheren, bis sie einen Partner hat.
Also ist Sex zu begrenzen nicht das feminine Allheilmittel. Klar kann eine Frau, die Sex freigiebiger verteilt, eher auch richtig gute Männer bekommen. Eine allerdings, die es zu freigibig macht, sammelt dann doch wieder Minuspunkte. Tja, dfas Leben ist nicht einfach.