
ähm, ja...am Anfang, wenn eine Beziehung so ganz ohne nachvollziehbare Gründe zerbricht, hört man das wohl sehr oft - es liegt ja nicht an dir, und was weiß ich noch alles. Da könnte man wohl ein Buch drüber schreiben.
Das sich was/er/sie sich verändert hat - gehört wohl auch zum Standardrepertoire.........ist meiner Meinung nach lediglich ein Totschlagargument. Denn was will man auf so eine leere Phrase schon viel erwidern?
Nachdem die Verlasser aber eben sehr oft von heute auf morgen ihre Meinung ändern - im Bezug auf die Trennungsgründe - solltest du es eben einfach mal hinnehmen. Das meinte ich damit.
Eigentlich haben wohl fast alle hier, ich ebenso, die selben Ansage gehört wie du. Und ja, man hängt damit in der Luft. Aber tun wir das wirklich, weil uns die Verlasser in dieser Position haben wollen? Oder hängen wir - weil wir selbst es so wollen? Weil wir eben die schmerzhafte Tatsache, er/sie ist weg nicht wahrhaben wollen.
An Strohhlamen klammern - in jeder Aussage des Verlassers, egal wie endgültig sie sein mag - immer noch einen Funken Hoffnung für uns sehen?
Tatsache aber ist - vorerst mal ist dieser Mensch weg. Gegangen aus freiem Willen - er will zur Zeit eben uns nicht im Leben haben.
Ob sich das ändert - es liegt an ihm. Nicht an uns.
So wie für den Verlasser sein Leben weitergeht, ohne uns - muß auch unser Leben weitergehen. Ohne ihm.
Und das tut es. Du wirst sehen.
So lange dein Freund Angst davor hat, nicht zu wissen, wie es weitergeht - geh auf Abstand und gib ihm die Zeit, es herauszufinden. Und rechne aber auch damit, das es für ihn ohne dich weitergeht.
Und zeig ihm, für dich gehts auch ohne ihn weiter. Nur so kann er herausfinden, was, wie , wann und warum...
Meine Meinung.
