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Buch Die 5 Sprachen der Liebe

hotte
Interessantes Thema und ich stelle nun mal eine gewagte These auf... (wohlgemerkt, spiegelt dies lediglich meine Meinung wieder)

Der Mensch vermisst das was er/sie gerade nicht hat.

Am Anfang der Beziehung gibt es vieles (fast alles im Überfluss)... Anerkennung, Zärtlichkeit, (kleine) Geschenke usw... im Laufe der Zeit nimmt das mehr und mehr ab je mehr alltag einkehrt. Einiges davon lässt sich in meinen Augen recht einfach aufrecht erhalten, andere ist das eher schwer... (Ein partner geht den ganzen Tag arbeiten, der/die andere kümmert sich um Kinder und Haushalt, da ist abernds oftmals nicht mehr genug energie für echte Zärtlichkeit).

Dazu kommt das diese Sprachen grundsätzlich etwas verschleiern, nämlich das Gefühl wahrgenommen zu werden. Man möchte doch das Gefühl haben vom Partner gesehen und ernstgenommen zu werden. Ich könnte einer Partnerin ein neues Auto schenken, wenn sie gerade aber eher nen neuen Pullover haben würde den sie so toll fand ist das nicht das gleiche. Dinge die mal nebenbei gesagt werden und an die man sich erinnert und die dann umgesetzt werden zeigen dem/der Partnerin das man ihn/sie ernst nimmt. Und das ist nicht nur bei Geschenken so, sondern auch bei vielen anderen dingen (eigentlich bei jeder der 5 Sprachen). Eigentlich ist es die Grundlage die man braucht um die richtigen Dinge "auszusuchen".

Nun aber zum eingang meines postings... wenn ein partner zwar genug log und anerkennung bekommt aber keine Hilfsbereitschaft, wird es/sie sich schnell alleine gelassen fühlen. Wenn keine Zärtlichkeit stattfindet aber Geschenke, wird schnell die Frage laut liebt er/sie mich wirklich usw...

Immer wenn nur einzelne dieser Bedürfnisse erfüllt werden, wird ein anderes ein defizit aufweisen also sollte man darauf achten das es ein möglichst ausgeglichenes verhältnis zwischen allen gibt.

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S
Zitat von J_Eulenspiegel:
1. Lob und Anerkennung
2. Zweisamkeit
3. Geschenke
4. Hilfsbereitschaft
5. Zärtlichkeit

Mir ist das auch zu trivial.
Ich kann auch mit dem Fass nichts anfangen.

Mir fehlen auch Begriffe wie Vertrauen, Hingabe, Sehnsucht, etc... ...Liebe ist viel komplexer als man denkt.

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J
@Schnuddel74
Ja Liebe ist etwas sehr komplexes und keiner kann Liebe definieren, denn für jede Person bedeutet Liebe etwas anderes.
Ich bin auch nicht mit allem in dem Buch einverstanden. Auch mit dem Test finde ich sehr schwer, dennoch finde ich es interessant, dass es Leute gibt dies sich mit der Definition beschäftigen und somit einigen etwas die "Angst" vor der Liebe nimmt. Vor allem undefinierbaren haben viele Personen Angst - hier schließe ich mich nicht aus.
Das mit dem Fass könntest du mit Ärger o.ä. kennen, da sagt man jetzt ist das Fass übergelaufen deshalb ist die Person aus der Haut gefahren. Ich denke es soll symbolisch sein. Dein Beispiel mit der Sehnsucht würde ich sagen, das ist ein Ergebnis von leerer werdendem Fass. Du hast weniger Liebe, deshalb hast du zum Partner Sehnsucht. Hast du schon einmal das Gefühl gehabt, dass dein Partner zwar körperlich da war aber dennoch die Sehnsucht da war. Beispiel: Partner war längere Zeit auf Geschäftsreise und seine Rückkehr wird mit der ganzen Familie gefeiert. Du siehst ihn zwar hattest ihn auch kurz im Arm, freust dich dass es ihm gut geht, dennoch kannst du die Zweisamkeit oder die Zärtlichkeit mit ihm nicht austauschen, die du gerne hättest (bei den 2 Begriffen ist nicht ausschlaggebend der Sex gemeint, das ist nur ein kleiner Teil davon). somit wäre der Partner zwar da aber die Sehnsucht ist immer noch da, weil symbolisch das Fass nicht mit Liebe gefüllt wird. Es war nur ein Beispiel um das Thema mit dem Fass etwas zu erklären, wie ich es verstanden habe, wie es das Buch das sieht.

Viele Menschen sind Kopfmenschen und strukturiert und denen hilft so etwas, denn Liebe ist wie viele andere Gefühle nicht greifbar und dennoch da. Das macht einem Unwohlsein. Das Buch bringt eine Erklärung den Menschen die so sind, damit sie besser mit dem unbekannten umgehen können und die Gefühlsmenschen besser verstehen lernen. Ja ich bin zum Teil ein Kopfmensch.

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