×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

2337

Buckelwal Hope und Deutschland

Winza
@Fenjal

Wer ist hier noch verbohrt?

x 2 #766


S
Zitat von Fenjal:
Hierzulande sollte über das Konsumverhalten nachgedacht werden, bevor man Praktiken anderer Länder kritisiert.
Wenn du Fleisch und Wurstwaren in Supermärkten kaufst ... na, dann solltest still sein, wenn die Färinger auf Walfang gehen.

Du tust so, als wüßte niemand wie die Massentierhaltung aussieht.
Und als würde keiner außer dir, Saisonal einkaufen und Äpfel aus Region bevorzugen.

Und im Hofladen einkaufen... ...ja, die fahren auch auf den Großmarkt morgens früh und die ganzen anderen Produkte anzubieten, die sie selbst nicht anbauen - was auch nicht verwerflich ist.

x 3 #767


A


Buckelwal Hope und Deutschland

x 3


T
Zitat von Schnuddel74:
Oft ist es aber so, das die Mitglieder der Bergwacht sogar ihr eigenes Leben riskieren, um Menschen das Leben zu retten, die ohne Sinn und Verstand in die Berge gegangen sind.

Ja, ist so.
Ich bin auch schon mit der Air Zermatt geflogen.
Rettung ist etwas schönes und erfordert viel Geschick.
Was mich einfach bei dieser Diskussion stört, ist die Doppelmoral vieler.

x 2 #768


Y
Zitat von Schnuddel74:
Sorry, als frühere Alpinist und Kletterer muss ich dir leider sagen, das ist Quatsch, du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Wenn jemand in den ...

Du vergisst aber einen wesentlichen Unterschied:

Diese Menschen werden gerettet und dann medizinischer Behandlung zugeführt.
Der Wal aber wurde gerettet, um ihn dann deinem Vergleich nach unbehandelt einfach an einem anderen Berg abzulegen und sich selbst zu überlassen.

Und jetzt überleg mal, wie sinnvoll du es gefunden hättest bei einem schwerverletzten Menschen am Berg so damit umzugehen und 1. Leben für zu riskieren, 2. Gelder in Millionenhöhe zu investieren und 3. vor allem aber der Person bei der Aktion zusätzlichen Stress mit allem zu bereiten.?

Diese Gelder, die hier investiert wurden, hätten an anderer Stelle tatsächlich Leben retten können.

Das emotionale Engagement hätte genutzt werden können, um auf die Thematik selbst, auf Umwelt - und Tierschutz aufmerksam zu machen.

Leben hätten an keiner Stelle riskiert werden dürfen.

Dafür, dass ExpertInnen von vielen unterschiedlichen Seiten wiederholt erklärt haben, dass hier keine Hoffnung besteht, sondern Tierquälerei stattfindet.

x 5 #769


S
Zitat von Yoffi:
Du vergisst aber einen wesentlichen Unterschied:

Diese Menschen werden gerettet und dann medizinischer Behandlung zugeführt.

Naja, ich habe denn Vergeblich nicht angestellt, ich habe nur darauf reagiert und klar gestellt, dass man Menschen am Berg die in Not sind eben man nicht ihren Schicksal überlässt - zumindest nicht in den Alpen.

Man kann das eben nicht vergleichen.

x 2 #770


S
Zitat von Tempest:
Ich bin auch schon mit der Air Zermatt geflogen.
Rettung ist etwas schönes und erfordert viel Geschick.

Wegen mir und meinem Vater wurde fast auch mal ein Rettungseinsatz ausgelöst.
Man trägt sich ja immer ins Hüttenbuch ein, damit der Hüttenwirt weiß, so man unterwegs ist, es war schon spät im Jahr und wir hatten eine Klettertour unternommen und waren an dem Tag etwas zu langsam...
...als wir zurück zur Hütte kämmen dämmerte es schon, der Hüttenwirt sagte uns, wären wir eine halbe Stunde später noch nicht da gewesen, hätte er die Bergwacht informiert 🤪.

x 2 #771


C
Zitat von Plague:
Oder wie 1996 vollkommene Hybris, weil Everest-Besteigungen mittlerweile zum lukrativen Geschäft geworden sind.


Kennst du

Michael Kodas

" Gipfel-Morde: Die dunkle Seite des Mount Everest!"

Den Fall Nils Antezana, Kunde vom soziopathisch veranlagten George Dijmaresc?

Kann ich nur empfehlen.

x 1 #772


Hansl
Zitat von Casey:
" Gipfel-Morde: Die dunkle Seite des Mount Everest!"

Nochmehr könnte man sagen, "Gipfelsuizide".
Laura Dahlmeier ist ein trauriges Beispiel.
Ihr eigentliches Drama wurde natürlich von Messmer und Co gedeckt. Laura Dahlmeier war der Popstar der Großstadt Kletterhallen Helden (die dann die Bergwacht reihenweise gefühlt im Bikini aus der Wand holen dürfen). Welche dann in der Annahme, die Wand sei ein Fitnessstudio da mit Badelatschen und Busenhemdchen für Instagram und Co in den Berg gehen. Dahlmeier hatte allerdings um ihrem Status gerecht zu werden, noch nicht geliefert. Sie musste liefern.
Und suchte sich den Laila Peak aus. Um diesen unter denkbar ungünstigen Klimabedingungen zu bewältigen.
Mit dem bekannten Ergebnis.
Sie hätte alle Zeit der Welt gehabt, nicht zu diesem Zeitpunkt zu besteigen.
Schönreden durch die Bergsteigersekte wird diesen Umstand auch nicht ändern.

#773


HeavyDreamy
Wieso sehen Menschen immer in allem was schlechtes, egal was is?

x 3 #774


A
Zitat von HeavyDreamy:
Wieso sehen Menschen immer in allem was schlechtes, egal was is?

Der Satz stimmt so nicht .
Was schlecht ist auf die Rettung des Wales bezogen , muss auch so benannt werden dürfen .

Bei Menschen schreibt man : "der Tod sei eine Erlösung gewesen ".
Einem totkranken Tier gesteht man es nicht zu .

Es wird gepeinigt mit Maßnahmen die Tierquälerei sind .
Wie orientieren sich Wale ? Was machen laute Schiffsgeräusche mit ihnen ?
Er war ein apathisches Tier , daß sich nicht mehr gegen menschliche Eingriffe wehren konnte ,oder fliehen , was jedes gesunde Wildtier machen würde .
Das tätscheln seiner Flosse war ein Angriff auf ihn und diente nicht seiner Beruhigung , die Menschen um ihn herum ,die lauten Boote ,Baggergeräusche ,ein Alptaum für das Wildtier .
Das Tier erkennt ja nicht die Absicht hinter den Aktionen , weil es sie zunächst extrem schwächt .

Dann die Barge , wieder über Tage Lärm , der seine Fähigkeit orten zu können zerstört .Glaubt ihr tatsächlich er hat da so ruhig rumgelegen weil er wusste es geht in die Nordsee ?
Er musste Höllenqualen erleiden in dieser Barge .

Ich habe alles gegeben für die Tiere , die ich gerettet habe , bis an die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit ,
aber falsch verstandene Tierliebe kann ich nicht honorieren, sie erschreckt mich immer wieder .

Zum Glück ist er jetzt außerhalb menschlichen Eingreifens und sollte er in Dänemark Schweden oder Finnland erneut stranden , er wird in Ruhe gelassen .





.

#775


HeavyDreamy
Zitat von Abendrot:
Der Satz stimmt so nicht .

Das war auch eine Frage und keine Feststellung.

Klar, man kann aber drauf antworten, dass man es nicht allen Recht machen kann.

Mir fällt nur allgemein auf, dass über alles und jeden irgendwie immer geschimpft wird - grauenhaft, das ist 🖖

x 4 #776


A
Zitat von HeavyDreamy:
Mir fällt nur allgemein auf, dass über alles und jeden irgendwie immer geschimpft wird - grauenhaft, das ist

Da stimme ich dir zu , das kann ich auch nicht mehr dauerhaft ertragen .
Solche Menschen sortiere ich auch mittlerweile aus meinem Leben aus .

#777


T
Zitat von Schnuddel74:
als wir zurück zur Hütte kämmen dämmerte es schon, der Hüttenwirt sagte uns, wären wir eine halbe Stunde später noch nicht da gewesen, hätte er die Bergwacht informiert .

das ist noblesse oblige, ein Hüttenwirt trägt auch Verantwortung, zumindest wenn es eine DAV Hütte ist.
Man sollte sich schon anmelden und ggf abmelden. Viele tun das nicht mehr.

#778


A
Zitat von Tempest:
das ist noblesse oblige, ein Hüttenwirt trägt auch Verantwortung, zumindest wenn es eine DAV Hütte ist. Man sollte sich schon anmelden und ggf abmelden. Viele tun das nicht mehr.

Vom Wal zu den Alpen ist schon ein gewagter Sprung und nicht vergleichbar .
Tier - Mensch , da gibt es nochmal Unterschiede .

#779


A
Aber mein Dank gilt der @Forenleitung , die diesen Thread hier duldet .
Und mein Dank gilt allen Usern , die hier andere Meinungen respektieren und nicht nur ihre Meinung durchsetzen wollen und dabei dann übergriffig werden .

x 1 #780


A


x 4