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Buckelwal Hope und Deutschland

FloraVita
Da das Thema Wal sich nun langsam gegen Ende zu neigen scheint, möchte ich alle, die noch so viel Mitgefühl übrig haben, auf die Seite Trauerwache Deutschland aufmerksamem machen.
Herr Michael Kyrath ist einer der Gründer. Der Vater, dem Anfang 2023 seine 17 jährige Tochter genommen wurde und er seit dem der Ansprechpartner für viele Opfer von Gewaltverbrechen geworden ist. Für Kinder, 10, 12, 14, 16...jährige und ihre Eltern. Für Hinterbliebene, denen Kinder, Vater, Mutter genommen wurden.
Der nach einem erneuten Verbrechen einen Anruf bekommt und quer durchs Land fährt, oft zusammen mit seiner Frau, um den Menschen in Not beizustehen.
Der aktuell mind 30 Fälle betreut und seit 2023 über 1000.
Der Opfern eine Stimme gibt.
Das alles macht er privat, mit Unterstützung einiger, denen es am Herzen liegt.
Vor kurzem hatten sie eine Kundgebung in Dresden gemacht. Nein, berichtet wurde darüber, soviel ich weiß, in ÖRR nicht. Vielleicht weil kein Platzt mehr da gewesen... ein Wal ist nun mal so groß... ein 14 jähriges Mädchen nicht...
Aber, für alle deren Mitgefühl jetzt wieder frei wird: Trauerwache Deutschland hat noch für 3 Wochen einen Sammeltopf offen.

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B
Zitat von BernhardQXY:
Das gilt auch für den Skipper eines Hrusboots.

Das gilt sinngemäß gleichermaßen für die Berufsschifffahrt wie auch für die Freizeit auf Binnengewässern und See. Und wer schon öfter mal mit unterschiedlichen Crews -auch nur freizeitmäßig- auf den Meeren unterwegs war, weiß, dass das eine absolut notwendige Regelung ist. Die Hausbootmentalität kenne ich nicht, schätze auch, dass auf den Flüssen die Gefahren eher überschaubarer sind als auf offener See. Nichtsdestotrotz gilt es auch dort, stelle mir das Schleusen mit unerfahrener Crew auch nicht immer witzig vor, wenn da einer bei völliger Ahnungslosigkeit alles besser weiß.

x 2 #857


A


Buckelwal Hope und Deutschland

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Waris07
Ich schlage vor, wir holen alle erst einmal tief Luft. Für einige hier waren die letzten Tage offenbar (mal mehr mal weniger) sehr emotional, und damit meine ich ausdrücklich beide Seiten: Befürworter wie Kritiker.

Im Moment ist von außen einfach schwer einzuschätzen, was genau wie und warum abgelaufen ist. Ob tatsächlich akute Gefahr im Verzug war, ob deshalb manches chaotisch oder unkoordiniert wirkte, ob Zeitdruck eine Rolle gespielt hat oder ob einfach viele Faktoren zusammenkamen, all das lässt sich aktuell kaum seriös beurteilen.

Inzwischen ist der Wal aus seinem stählernen lauten "Wassertaxi" draußen. Ob man am Ende wirklich von einer geglückten Rettung sprechen kann, wird sich ohnehin erst in einigen Wochen zeigen, oder vielleicht auch gar nicht eindeutig klären lassen.

Bis dahin kann man dem Tier einfach alles Gute wünschen und die Daumen drücken. Am Ende muss das jeder für sich einordnen.

Und vielleicht hilft uns allen der Gedanke: Miteinander ist oft mehr möglich, manchmal sogar das, was zunächst unmöglich wirkt. Gegeneinander entstehen dagegen schnell Mauern und Grenzen.

Und um beim Thema zu bleiben: Ich persönlich drücke dem Kerlchen einfach die Daumen, dass er seine zweite Chance nutzt, die richtige Richtung einschlägt und vielleicht sogar Familienanschluss unter Artgenossen findet, statt wieder alleine als "Geisterfahrer" unterwegs zu sein und sich zu verfransen. 🐋
Mehr kann ich hier aus dem sonnigen wilden Süden sowieso nicht tun.

x 4 #858


C
Zitat von FloraVita:
Da das Thema Wal sich nun langsam gegen Ende zu neigen scheint, möchte ich alle, die noch so viel Mitgefühl übrig haben, auf die Seite Trauerwache Deutschland aufmerksamem machen.


Netter Versuch.

Und gleich der nächste (versteckte) Vorwurf, wie unwichtig es ist sich für einen Wal zu interessieren.

Es gibt ja schließlich schlimmere Schicksale.

Langsam fange ich an radikale Tierschutz Aktivisten zu verstehen.

Soviel Mißgunst, sobald man sich für Tiere interessiert, erfordert wohl härte Maßnahmen.

x 2 #859


CanisaWuff
Schade, dass wir uns hier nicht austauschen dürfen ohne Spott, Häme und den Versuchen uns, die wir für den Wal sind, weh tun zu wollen.

x 4 #860


T
Zitat von Casey:
Langsam fange ich an radikale Tierschutz Aktivisten zu verstehen.

Radikal ist nicht so der Bringer.
Hast du es schonmal mit Vernunft versucht?
Es ist nicht schön,jemandem beim Sterben zuschauen zu müssen. Das geschieht täglich millionenfach in dieser Welt, die sich ernähren muss.
Wer definiert, was böse ist, und was im Krisenfall das beste für das Lebewesen ist.
Gnadenstoß oder Moralin.
Ich war schon bei einer Notschlachtung dabei. Glaub mir einfach, das war besser so.
Der einzige, der nicht gefragt wurde, war der Wal.
Er hatte keine Wahl.
Für mich war das nur ein Medienhype, was kommt als nächstes, um von den wirklichen Problemen der Menschen abzulenken?
Bald ist WM, dann sind die Pauls wieder im Mittelpunkt 😉

x 5 #861


Error
Für den Wal sind wohl alle.

Es gibt nur Unterschiede bei der Bewertung von Walflüsterern, Aktivisten verschiedenster Couleur (meistens nicht hilfreich und nur das Rampenlicht suchend), ebenfalls rampenlichtsuchenden Tierärztinnen, die von Walen wenig Ahnung haben (wenn ich schon sehe, wie sie sich im Neopren-Anzug in die Barge gleiten ließ und eigentlich nichts vollbracht hat, außer den Wal noch mehr zu erschrecken) Die Handycam musste natürlich vorher noch ausgerichtet werden...

Und dann die tatkräftigen Menschen, die es einfach durchgezogen haben, dass der Wal endlich wieder dahinkommt, wo er herkam.

Den ganzen Selbstdarstellern wurde nun die Schau abgezogen, ebenso unzähligen Zuschauern hierzulande und im Forum.

Den Machern gehört gedankt, deren Kompetenzen aus Unwissenheit und Unwillen nun in Frage gestellt werden - von genau den Leuten, die sich hier durch massives Bildungsversagen hervortun und es nicht einmal merken, was für einen Unsinn sie posten.

Wisst ihr was? Ich glaube manche Leben dieser Leute sind so langweilig und diese Leute finden es wohl eher tragisch, dass der Wal nun in Freiheit schwimmt. Womit sollen sie sich nun beschäftigen, worüber sich aufregen?

x 1 #862


C
Zitat von Tempest:
Hast du es schonmal mit Vernunft versucht?

Ja klar.

Habe nicht geschrieben, dass ich radikale Tierschutz Aktivistin werden möchte.
Zitat von Tempest:
Es ist nicht schön,jemandem beim Sterben zuschauen zu müssen.

Weiß ich doch.
Zitat von Tempest:
Ich war schon bei einer Notschlachtung dabei. Glaub mir einfach, das war besser so.

Bei einer Notschlachtung von einem Wal? Oder wie ist das zu verstehen?

Das bald WM ist ging bisher an mir vorbei. Lustiges Gesicht Danke für die Erinnerung.

x 2 #863


A
Ich mache mich über niemanden lustig , der für die Walrettung ist .

Versuche mich aber möglichst neutral zu informieren , Emotionen zu steuern , um in erster Linie das Walwohl zu sehen .
Das Wohl des Wales aus seiner Perpektive und nicht aus meiner menschlichen Sicht .
Bis zu einer gewissen Grenze geht das schon , es ist ein Wildtier mit anderen Gesetzen dessen was zumutbar ist .
.
Wenn er " singt " , kann ich das nicht deuten , kann Leid oder Freude ausdrücken .
Wenn er auf einmal losschwimmt , bedeutet es für mich eher einen Fluchtversuch vor dem Lärm und den Menschen .
Er versteht nicht was die Menschen , die ihn mit ihrer Anwesenheit verunsichern und der unerträgliche Krach der Motoren seinem Besten dienen soll .

Lest bitte mal nach , was der Schiffsmotorenlärm in einem Wal auslöst , Orientierungslosigkeit .
Dann wird er mit Motorboten umkreist ., Bagger arbeiten um ihn rum . Stress pur für das Tier .
Zum Schluss wird er verladen , mit Einsatz einer Winde und wieder unter ohrenbetäubendem Krach durch die Gegend geschippert .
Er denkt sich bestimmt nicht : " Juchee , die Freiheit naht ", er hat pure Angst .
Dieser ganze Stress wird ihm noch zusätzlich zugemutet ,obwohl er in keinster Weise fit ist .

x 1 #864


M
Zitat von Tempest:
um von den wirklichen Problemen der Menschen abzulenken



Die da wären?


Zitat von Abendrot:
Lest bitte mal nach



Der Mensch bildet sich heutzutage ein,
alles zu wissen und alles zu können.
Dabei wissen wir vieles nicht,
manches Wissen beruht lediglich auf Annahmen, Studien u.s.w. .
Trotzdem haben vor uns in der Steinzeit auch schon Menschen
mit Pflanzen und Tieren zusammen gelebt
und sind ohne Experten zurechtgekommen !
Weil sie ihrem Instinkt gefolgt sind ! -Und ihren Gefühlen !

x 3 #865


alterweißermann
Zitat von Hola15:
Ach nö, ich hab was gegen Experten… dann die nächste OP doch bitte bei einem Chirurgen mit viel Herz, der vor Mitleid dahinschmilzt und viel Meinung aber wenig Ahnung hat ….ich nehm dann den mit Wissen und Erfahrung, solange das Studium nicht abgeschafft ist.

Ich will niemanden der mich aus Mitleid operiert. Jemand mit Sachverstand der dem ersten Impuls der Empathie widersteht und sachlich eine Entscheidung trifft ist mir lieber. Mitleid vernebelt den Blick auf die wesentlichen Dinge. Es geht nicht um das Einzelschicksal im Jetzt sondern um ein generelles Handeln.

Was hätte man mit 2 Millionen Euro nicht alles anfangen können um Meereslebewesen zu schützen. Und was macht man? Einen todgeweihten Wal an eine andere Stelle zum sterben bringen. DUMM!

x 2 #866


A
Zitat von Multiversum:

Der Mensch bildet sich heutzutage ein,
alles zu wissen und alles zu können.
Dabei wissen wir vieles nicht,
manches Wissen beruht lediglich auf Annahmen, Studien u.s.w. .
Trotzdem haben vor uns in der Steinzeit auch schon Menschen
mit Pflanzen und Tieren zusammen gelebt
und sind ohne Experten zurechtgekommen !
Weil sie ihrem Instinkt gefolgt sind ! -Und ihren Gefühlen !


Heutzutage haben wir aber viel Wissen und das ist gut so .
Wir müssen , können und dürfen es nutzen , statt nur dem Bauchgefühl nachzugehen .

In der Steinzeit wurden Tiere erlegt , indem man sie müde jagte , oder mit Holzspeeren mehrfach beschoss , bis man ihrer habhaft werden konnte .
Was für eine naive Vorstellung hast du ?
Im Einklang mit der Natur ?
Das Wissen von giftigen Pflanzen wurde weitergegeben und da wäre das Bauchgefühl tödlich gewesen .
Genauso wurde das effektive Jagen modifiziert , ohne Rücksicht auf das zu erbeutende Tier , ob es leidet oder nicht .
Hauptsache die Nahrungsversorgung war gesichert .
Nur durch weitergegebene Erfahrung das Wissen erweiret .

x 2 #867


B
@Brightness2
Beim Haus bootfahren droht zwar keine unmittelbare Lebensgefahr aber es ährf sich deutlich besser, wenn der Skipper klare Ansage macht, die nicht diskutiert werden

x 2 #868


A
Zitat von Abendrot:
Nur durch weitergegebene Erfahrung das Wissen erweiret .

erweitert

#869


A
Zitat von Multiversum:
Die da wären? Der Mensch bildet sich heutzutage ein, alles zu wissen und alles zu können. Dabei wissen wir vieles nicht, manches Wissen beruht lediglich auf Annahmen, Studien u.s.w. . Trotzdem haben vor uns in der Steinzeit auch schon Menschen mit Pflanzen und Tieren zusammen gelebt und sind ohne Experten ...

Als wir die verwahrloste Hofstelle gekauft haben , bin ich dem Unkraut zu Leibe gerückt .
Meine Grossmutter war mit dabei .
Als ich die Taubnesseln vernichten wollte , legte sie sehr ernergisch ihr Veto ein ." Lass sie stehen wo sie nicht stören , die Insekten brauchen sie als Nahrungsquelle . "
Brennesseln haben auch ihren Raum bekommen und andere Wildppflanzen auch .
Meine Grossmutter war Tochter eine Grossbauern in Ostpreussen , schon mein Urgrossvater beachtete die Zusammenhänge der Natur .
Weitergegebenes Wissen, hoch aktuell mittlerweile .
Hab viel von ihr gelernt , zu schlachten und zu räuchern und Wurst und Sülze etc zu machen .
Aber sie hat immer auf einen guten Umgang mit den Tieren geachtet , Respekt auch beim Schlachten vor dem Tier und alles was es hergibt zu verarbeiten .
Da wurden auch die Därme verarbeitet , einfach alles .

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A


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