Zitat von Multiversum: Das kannst Du doch gar nicht beurteilen !? -Ich kenne (bis jetzt) niemanden
der so seelen- und emotionslos ist wie Du.
Kannst du beurteilen, dass ein User -egal welcher-
Zitat:seelen- und emotionslos
ist? Ich kann verstehen, wenn du schreibst, dass die Posts auf dich seelen- und emotionslos wirken, warum auch immer. Aber zu schreiben, dass ein Mensch so ist, empfinde ich als starken, Tobak. Vielleicht solltest du mal schauen, was dich an diesem Thema so anfasst, dass andere Meinungen, andere Sichtweisen dich so emotional aufladen, dass du bereit und willens bist, Grenzen des höflichen Miteinanders bis hin zu persönlichen Angriffen derart zu überschreiten.
Ich finde, das Thema wird immer grotesker. Experten vermuten, das Tier sei längst tot, die selbsternannten Tierretter, darunter die öffentlichkeitsheischende Kleintierärztin, die Signale empfängt, deren technische Entwicklung noch nicht einmal in der Betaphase ist, toben sich mit Schuldzuweisungen aus, propagieren aber den Wal gerettet zu haben. Was ein wahnsinniges Theater, um ein Tier, das -nach meiner Vermutung- sich einfach ein ruhiges Plätzchen zum Sterben gesucht hat. Dass es dabei auf selbstverwirklichungsverzögerte RetterInnen mit ausuferndem social media Sendungsbewusstsein treffen musste, war wahrscheinlich persönliches Pech oder Schicksal. Vielleicht nehmen das alle Menschen nun wenigstens zum Anlass, ihre Patientenverfügung entweder zu überprüfen oder, falls noch nicht geschrieben, dies in Angriff zu nehmen. Wer schutzlos in solche Hände gerät, geht gnadenlos unter. Nicht nur sinnbildlich.
Zitat von Waldfee47: Sie betont das Tierleid bei Tiertransporten ect. fasst in jedem Beitrag.
Hm, klingt fast zynisch angesichts des misslungenen Wal-Transports.
Zitat von Blindfisch: Wenn ein gestrandet Wal schon dafür sorgt, daß sich Menschen zumindest verbal an die Gurgel gehen, wird mir Angst und Bange wenn es um gesellschaftliche Themen geht. Was war nötig, das wir als Gesellschaft so geworden sind?
Die Journalistin Dunja Hayali hat dazu die These geäußert, dass das Thema so herrlich unterkomplex ist, dass die Menschen rein emotionsgesteuert reagieren. Politische und gesellschaftliche Themen sind teilweise überfordernd komplex, da klammern sich Menschen halt an emotional erfassbare Geschehen. Ich finde das schon einleuchtend.