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Buckelwal Hope und Deutschland

Waldfee47
Zitat von Abendrot:
Es ist unglaublich schade und traurig wie diese Geschichte vermutlich endet .

Wir wissen überhaupt nicht wie sie endet! Das Meeresmuseum äußert eine Annahme und kann keine Beweise liefern. Deshalb können wir genau so gut davon ausgehen, dass er LEBT!
Warum kannst Du Deine Idee hier nicht nennen? Das kann die liebe @Multiversum
entscheiden. Sie hat den Thread erfreulicherweise eröffnet.

x 1 #931


A
Zitat von Waldfee47:
Wir wissen überhaupt nicht wie sie endet! Das Meeresmuseum äußert eine Annahme und kann keine Beweise liefern. Deshalb können wir genau so gut davon ausgehen, dass er LEBT! Warum kannst Du Deine Idee hier nicht nennen? Das kann die liebe @Multiversum entscheiden. Sie hat den Thread erfreulicherweise eröffnet. ...

Ich schrieb : " Vermutlich endet " . Vermutlich

Das ganze kann im Kleinkrieg enden mit Schuldzuweisungen hin und her .
Darauf läuft es vermutlich hinaus .

Oder Positives erkennen , was man für die Tierwelt / Natur machen kann und zwar jeder einzelne .
Jeder könnte hier schreiben was er in seinem Konsumverhalten verbessern möchte , in der Gartengestaltung , für Meeressäuger , Bienen ........Veränderung zu bewerkstelligen wäre möglich , sollte der Wal etwas bewirkt haben mit seiner Geschichte .
Und er auch noch so klein der Schritt , weil eher realisierbar und durchführbar als grosse Versprechungen , oder Vorstellungen .

x 2 #932


A


Buckelwal Hope und Deutschland

x 3


CanisaWuff
Sie haben ihn ja, so eine der Infos, an der Fluke angebunden und die Barge nach vorne weggezogen.
Ich kann das nicht mehr glauben. Der Verbund von Barge und Fortuna B war doch sehr langsam unterwegs, wenn also die Fortuna B nicht massiv das Tempo erhöht hat (das hätte Frau Dr Tönnies aber wahrscheinlich bemerkt, sie war ja auf der Fortuna B), dann hätte die ganze Aktion doch wesentlich länger gedauert.

Ich glaube immer mehr, dass die Robin Hood ihn einfach mit Gewalt rausgezogen hat.

Darum war er auch so schnell draußen.
Wenn es vorsichtig gewesen wäre, dann hätte es doch viel mehr Zeit gebraucht und die Drohne hätte es auch garantiert gefilmt.
Sie war ja nur wegen einer Kaffeepause nicht in der Luft, sofern ich das korrekt verstanden habe.
Dazu kommt, dass der Kapitän der Robin Hood nun rumjammert wegen *beep* storm, aber kein Wort sagt, was er gemacht hat.
Weiterhin Frage ich mich, warum er überhaupt mitgemacht hat. Zu der Aktion haben 2 Kapitäne gehört.
Der vorne auf der Fortuna B und der auf der Robin Hood.
Und jeder von beiden hätte einfach kommunizieren können was geplant ist und vor allem warum.

x 4 #933


FrauDrachin
Zitat von Waldfee47:
Deshalb können wir genau so gut davon ausgehen, dass er LEBT!

Schrödingers Katze.
(Ok, nicht dass ich das Gedankenexperiment wirklich verstanden hätte... 😅)


Ich möchte das zu meiner Liste, warum der Wal die Gemüter hochgehen lässt, hinzufügen:
7. Es wird sehr schwer, einen echten Abschluss zu finden und die Aktion zu evaluieren, wenn wir keine eindgültigen Daten mehr bekommen. Beide Parteien können weiterhin "schwere Vorwürfe erheben", Konsequenzen fordern (welche denn?), verschiedene Medien und Influenzer können weiter Emotionsbuttons drücken...

x 6 #934


FrauDrachin
Zitat von Abendrot:
Jeder könnte hier schreiben was er in seinem Konsumverhalten verbessern möchte , in der Gartengestaltung , für Meeressäuger , Bienen

Das Problem ist, dass der Mensch wieder als das Wesen gehandelt hat, das Entscheidungen ÜBER die Natur trifft, der Vorfall könnte "beweisen", dass die Folgen (zumindest in diesem Fall) dann schon handelbar sind usw.
An keiner Stelle war der Mensch gezwungen, sich als Teil der Natur zu sehen.

x 1 #935


Hola15
Die Kernfragen, an der sich auch hier die Gemüter erhitzen und spalten, und die nur ein weiterer Ausdruck unseres aktuellen Bruchs in der Gesellschaft ist, sind doch die Fragen:
Wem glauben wir?
Wem vertrauen wir?
Und warum?

Die einen wollen gar nichts wissen von Fakten und Argumenten und sagen ganz offen, dass sie Artikel gar nicht weiterlesen, wenn z.B. ein Minister spricht. Oder das Fachleute ihnen mal gepflegt den Buckel runterrutschen können.
Die Ansprache ist über Emotionen. Über scheinbare Eindeutigkeit. Verständlich in einer Welt, die enorm komplex ist, in der Ambiguitätstoleranz massiv herausgefordert wird, in der man sich als ohnmächtiger Akteur fühlt und die Angst besteht, dass das Schicksal des Einzelnen egal wird und man hinten runter fällt.

Die anderen halten Fakten und Argumente weiterhin für die gemeinsame Basis die Welt zu begreifen. Als die Grundlage für Abwägungen und Austausch.
Sie treibt die Angst um, dass (große) Teile der Bevölkerung sich verführen lassen von Akteuren, die scheinbar einfache Lösungen anbieten, die Emotionen bedienen und diese als reine Mittel zu Macht, Einflussnahme … zur eigenen Agenda nutzen, wie auch immer diese jeweils aussieht.

Beim Thema Wal ist das sehr gut gelungen.

Und ich sag’s ganz ehrlich, wer jetzt noch daran glaubt, dass das Rettungsteam ein Haufen an unschuldig- altruistischen Menschen ist, die nur helfen wollen (einzelne vllt), ist da wohl mal massiv auf dem Holzweg. Meine Meinung.

Spätestens jetzt zeigt sich doch wie versucht wird Sachen zu vertuschen oder anders darzustellen; wie versucht wird den Misserfolg nicht preiszugeben, damit zumindest bei den Hardcore- Fans noch Spielraum bleibt an sie zu glauben; wie keinerlei Verantwortung übernommen wird und versucht wird Schuldumkehr zu betreiben.

Mich wundert ehrlich gesagt - gerade in diesem Forum und bei lange anwesenden Mitgliedern - dass diese Mechanismen, in Partnerschaftsdynamiken erkannt, aber hier übersehen wird.

x 7 #936


Fenjal
Als ob es noch irgendwelche Zweifel am Tod dieses Wals geben würde.
Dieser mehrfach gestrandete Wal hat unmissverständlich mitgeteilt, dass er am Ende war.
Nur, menschliche Emotion konnte das nicht so stehen lassen.
Ein finales Tier wurde herumgezerrt wegen Profilierungssucht und um unreife Emotionen sog. Tierschützer zu bedienen.
Anstatt sich auf logische und objektive Überlegungen zu stützen, -dieser Wal ist nicht umsonst mehrfach gestrandet -, bedient man impulsive Gefühle.
Vernunft wird ausgeklammert um den Taschentuchverbrauch mancher Zeitgenossen einzudämmen.
Was dieses Tier in dem Lastkahn alles erdulden musste, mag ich mir nicht ausmalen.
Bis hin zum Rauswurf, der natürlich alles andere als "sanft" vonstatten ging, wie denn auch.
Aber darüber wird nicht nachgedacht, man trifft keine Entscheidungen auf dem Boden von Rationalität, sondern verzerrt Urteilsvermögen durch emotionale Voreingenommenheit.
Dieser Wal wurde ein Opfer unvernünftiger Entscheidungen dem mimimi Getue der Spezies Mensch und nichts anderes.
Diese Ansicht vertrete ich auch im RL, weil ich erlebe, wie manche sich anstellen, wenn es um Wildtiere geht.
Selbst tracktieren sie ihre Haustiere, lassen ihnen wenig Rückzug, vermenschlichen sie und laufen emotional über wenn deren Ende naht.
Es geht nicht um das Tier, es geht um ihren Verlust, ihre Emotion, um nichts anderes.

x 6 #937


C
Zitat von Fenjal:
Was dieses Tier in dem Lastkahn alles erdulden musste, mag ich mir nicht ausmalen.

Ach, jetzt auf einmal?

Vorweg hattest du kein Problem damit, dass er womöglich noch wochenlang elendig in der Ostsee verreckt.
Das mieseste an der ganzen Geschichte ist doch, dass ihm die Gnade verweigert wurde.
Die befandest du auch nicht für nötig.

Aber dann hier rumheulen, weil es zwei Rehen schlecht ging oder so ähnlich.

Fenjal, du bist keinen Deut besser oder schlechter als wir anderen. Grinsendes grünes Gesicht

Mimimi für den armen Wal im Lastkahn nun vorzuheucheln ist schon sehr eigen.



Jedenfalls wird sich die Methode Wal zum Sterben wieder rausfahren wohl nicht durchsetzen.

Also das nächste Mal doch Kopfsprengung. Ausrede "geht nicht" zählt nicht mehr. Dafür waren andere Länder zu deutlich, dass es doch geht.

x 4 #938


Fenjal
@Casey wenn du schon glaubst mein Denken hinsichtlich Tieren hier niederzuschreiben, solltest du meine Kommentare zumindest lesen.
In keinster Weise habe ich diesen Transport oder irgendeine Manipulation an diesem Wal befürwortet, ganz im Gegenteil.
Er ist mehrfach auf Sandbänke aufgelaufen, wenn Tiere sich zurückziehen, sich verstecken oder die Orientierung verlieren, naht ihr Ende.
Das akzeptiere ich, in diesem Fall wäre er verendet, eben im seichten Wasser, wohin ihn vermutlich sein Instinkt noch geführt hat, damit er atmen kann, mit einer der wichtigsten Funktionen für diese Art von Leben.
Das sollte man respektieren und ja Aushalten können.
Wäre er an einer unbewohnten Küste aufgelaufen, hätte die Natur, wie geplant, das ganze geregelt und menschliche Emotionen und daraus resultierendes Irrationales Handeln wären ihm erspart geblieben.
So einfach ist das.

x 2 #939


Inexplicitus
Als Aktiver im Tierschutz bin ich aufs äußerste beschämt, was den Umgang mit dem Wal anbelangt. Ich finde das gesamte Gebaren in höchstem Maße beschämend und blamierend zugleich. Als Weltrangnation in diversen Bereichen, ist das Vorgehen ein erbärmlichis Armutszeugnis aller Beteiligten. So ein Aufriss und ferner die Ausbeutung der Notlage des Tieres als perverse Eigenwerbung vieler Protagonisten, die sich im Rampenlicht präsentierten, ist schlichtweg inakzeptabel.

Es ist zum fremdschämen, wenn man bedenkt das an der südmerikanische Küste regelmäßig Wale angespült werden, die von Menschen nass gehalten und dann ins Meer zurückbefördert werden, indem man ein Tau um die Hinterflosse schmeißt und das Tier per Fischerboot weiter hinaus zieht. Unsere Fachtölpel lassen das gestrandete Tier da in seinem Elend liegen, wohlwissend das bedingt durch das Eigenwicht, viele Organe betroffen sind und gequetscht werden. Einfach nur absurd und lächerlich das Ganze Theater.

"Schmeißt dem Tier schlicht ein paar Hanfseile um die Hinterflosse und ziehts raus" war jedes mal mein Gedanke, wenn ich die Bilder auf YT gesehen habe. Die Hanfseile hätten dem Tier nicht geschadet, sodass auch keine Fressfeinde wie Killerwale oder Haie durch Verletzungen angelockt währen. Ich hab vor Wochen aufgehört mir das Elend weiter anzuschauen.

x 4 #940


C
Zitat von Fenjal:
naht ihr Ende.

Wie definierst du "nah"?

Es war die Rede von Wochen bis Monaten, nachdem die ersten Prognosen nicht hinkamen.

Normal sollen gestrandete Wale wohl bis zu höchstens 12 Tage leiden.

Dieser Wal hatte schon um die 26 Tage hinter sich.

x 2 #941


Arhh
Zitat:
Der zum Team der Rettungsinitiative gehörende Wal-Flüsterer Sergio Bambaren ist zurück auf Teneriffa. In einem Facebook-Beitrag äußert er sich zu den Ereignissen der letzten Tage. Er sei "glücklich über den Ausgang dieses wunderbaren Abenteuers... der Wal ist frei und am Leben", schreibt er. Gleichzeitig habe es "einige wenige" gegeben, die sich nicht korrekt verhalten hätten und andere, die sich bereichern wollten.

Er selbst sei nicht bei der Befreiung des Tieres anwesend gewesen, sondern 500 Meter entfernt auf einem anderen Schiff. Über die Stunden vor der Befreiung schreibt Bambaren: "Es war grausam, den Wal die ganze Nacht allein zu lassen und niemanden mit ihm im Wasser des Lastkahns zu lassen." Wale bräuchten die Anwesenheit von ausgebildeten Menschen, "um sich nicht allein zu fühlen, wenn sie Angst haben", so der Autor zahlreicher Bücher über Wale. Das sei ein "riesiger Fehler" gewesen.


"Wale bräuchten die Anwesenheit von ausgebildeten Menschen, um sich nicht allein zu fühlen, wenn sie Angst haben" - ist das Satire? Wie kann man ernsthaft solche Gedanken haben?

x 4 #942


M
Zitat von Hola15:
Spätestens jetzt zeigt sich doch wie versucht wird Sachen zu vertuschen oder anders darzustellen



Ich habe mir von Anfang an
alle Expertenmeinungen und Pressekonferenzen zu dem Thema angesehen !
Ich war auch mehrfach vor Ort !
Aber spätestens als der Wal dann wochenlang
nicht gestorben ist,
stattdessen kilometerweit hörbar gerufen/gebrüllt hat,
was für die Inselbewohner auch schwer zu ertragen war
(und für jeden der sich das mal persönlich angehört hat),
wurde klar,
so einfach, nach dem Motto der stirbt jetzt und fertig, dann sind wir das Problem los,
ist das nicht !
Und das hat ja auch Herr Backhaus mit der Zeit erkannt
und dementsprechend flexibel reagiert und sein Verhalten angepasst.

Poel ist eine beliebte Urlaubsregion ! -Urlauber hatten sich schon
über den Lärm des Wals beschwert !?
Leute, die am anderen Ende von Deutschland wohnen
und gelegentlich ein paar kurze Nachrichten zu dem Thema gelesen haben,
können das Ausmaß dieser ganzen Geschichte gar nicht ermessen.
Das geht viel tiefer rein
und hatte Auswirkungen und Konsequenzen in alle Richtungen !

x 4 #943


Fenjal
@Multiversum richtig, der Tourismus könnte gefährdet werden und Anwohner fühlen sich belästigt, wenn Wildtiere sich ihren Platz im Territorium Mensch erstreiten.
Ähnlich hier, warum wird derartig viel Wild erlegt,.
Menschenskind, die Wildschweine haben Gärten, Kinderspielplätze zerlegt, mehr Abschuss, wird denn in den Jagdkanzeln geschlafen?
Genauso sind Menschen gestrickt, Tieren wird solange Wohlwollen entgegengebracht, wie sie mich nicht belästigen, mein Hab und Gut nicht beschädigt wird und ich nicht negativ emotional beeinflusst werde.
Laute eines finalen Tieres, das ist nicht zumutbar.
Geschenkt, Leute, nicht erst seit gestern weiss ich wie manche Zeitgenossen, vor allem die EMPATHISCHEN die Welt betrachten. Allen das gleiche aber mir am meisten ... läuft!

#944


M
Zitat von Arhh:
"Wale bräuchten die Anwesenheit von ausgebildeten Menschen, um sich nicht allein zu fühlen, wenn sie Angst haben"



Da gebe ich Sergio Recht,
denn er hat sich immer liebevoll und behutsam dem Tier genähert
und mit ihm agiert.
Die Besatzung, die das "Mistvieh" einfach nur loswerden wollte,
hat ihn gewaltsam aus der Barge herausgezogen.
Er hatte schon vom Vortag durch diese Besatzung
Verletzungen am Maul erlitten !
Die eigentliche Rettungscrew
wie die Tierärztin z.B. durfte ja nicht dabei sein !? -Am Vortag nicht
und am Entlassungstag auch nicht.

x 3 #945


A


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