DrRobotto
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Bin/war jetzt in einer Beziehung die 7 Jahre dauerte, wobei wir 6 Jahre zusammen gewohnt haben. Wir haben keine Kinder. Ich 37, sie 41.
Mitte Mai eröffnete sie mir, dass sie eine Pause bräuchte, weil es "bei ihr zur Zeit nicht so ist, wie es sein sollte". Klar zieht es einem den Boden weg. Ich habe ihr mehrmals klar gemacht, dass ich um sie kämpfen werde und ich natürlich bereit bin an der Beziehung zu arbeiten. Auch mit Paartherapie, wobei sie "das in Moment nicht sieht".
Sie arbeitet leider immer sehr viel teilweise am Wochenende, wobei auch noch der Umstand dazukommt, dass sie eine beste Freundin hat, welche sehr zieht. Dies bedeutet, dass Freundin ruft an, sie fährt zu ihr und ich steh da.
Von ihrer Seite wurde ich dann innerhalb 2 Tagen mit einer Beziehungspause aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen, wobei ich mir immer wieder Sprüche anhören durfte wie: "was tue ich uns nur an", "ich mache sicher den Fehler meines Lebens", "ich werde nie wieder jemanden finden, der so mit mir umgeht wie du", "hätte ich nur früher was gesagt".
Sicher hat es von meiner Seite Verletzungen gegeben, aber meiner subjektiven Meinung nach, nichts gegen ihre Vernachlässigung. Rein rational müsste ich sie längst verlassen haben (laut meiner Eltern, Freundeskreis, etc.)
Die Woche Beziehungspause hat sie bereits nach 2 Tagen beendet und gesagt, dass es nichts ändern würde. Danach habe ich ihr geschrieben, dass ich mein ganzes Zeug holen würde, wobei dies immer in Heulerei beiderseites ausartete. Sie fuhr dann mit ihrer besten Freundin ans Meer in der Zeit, wo ich Geburtstag hatte. Sie schrieb mir dann am Geburtstag um 00:09 und ich antwortete nicht, da ich im Auto war. Danach kam sie alle 5 Minuten online, wobei sie mir später gesagt hat, dass sie das nicht antworten sehr gewurmt hat.
Wir haben dann ausgemacht uns nach dem Meeresurlaub zu treffen. Ich habe ihr eine Glücksmomentebox gebastelt mit Fotos von uns, Kärtchen mit gemeinsamen Momenten und Insiderinfos inklusive Meersand und ihren Lieblingssüßigkeiten. Beim Treffen kamen wir wie zwei verliebte Teenager zusammen, gelacht geherzt, aber es machte im Grunde für sie nichts aus.
Habe ihr dann gesagt, dass ich mir wünschen würde echt an der Beziehung zu arbeiten auch mit professioneller Hilfe auch wenn es in einer Trennung mündet. Dann käme ich mir respektier und wertgeschätzt vor. Immer die gleiche Antwort, dass sie das im Moment nicht sehe und nur auf Sicht fahre. "Vielleicht kann es in einem Monat wieder anders sein und ich möchte meinen Buben wieder zurück". Danke, auf die Warmhalteplatte.
Sprüche die mich dann total verletzen sind so Dinge wie: "du hälst nicht zu mir" oder "hätte ich nur früher was gesagt". Meine Gedanken drehen sich natürlich um diese zwei Sätze: ich habe mir für diese Beziehung teilweise den Fuß ausgerissen und war vielleicht zu tolerant und hätte sie früher was gesagt, dann hätte man noch was machen können und jetzt nicht mehr?
Nach dem Treffen am nächsten Tag werde ich dann wieder angefüttert: "danke dir" als WA, wo ich wieder 100 Sachen reininterpretieren kann.
Wache dann teilweise gegen 3 Uhr auf und heule ne Stunde durch und komme nicht aus dem Strudel. Wie kann sie Anfang Mai noch so blumig etc. schreiben und mitte Mai mich ohne Vorwarnung aus der Wohnung schmeißen, wie einen reudigen Hund ohne überhaupt zu wissen was irgend los ist und ohne irgendeine Chance zu reagieren.
Was würdet ihr mir raten, in dieser Situation zu machen, um aus diesem Gedankenstrudel zu kommen?