Zitat von Prinzessin28:Trotzdem hat man doch selbst die Wahl, ob man jemanden hintergeht, oder nicht. Entscheidet man sich fürs betrügen, muss man mMn empathielos sein.
Ich denke auch, dass man die Wahl hat.
Wenn man denn erkennt welche Konsequenzen die einzelnen Handlung mit sich bringt und man ehrlich zu sich selbst ist.
Die Flucht in eine Affäre soll das Triste und wenig aufregende Leben ja versüßen.
Welchen Sinn macht es da den Partner im Vorfeld, in der Anbaunungsphase, in Kenntnis zu setzen.
Zuerst ist die Aufwertung und Aufmerksamkeit einfach Balsam für die Seele. Das daraus zwingend Bettsport folgen muss, ist glaube ich nicht primär angedacht. Zumindest bei den unerfahrenen.
Und selbst wenn man zu der Überzeugung kommen sollte, das der eigentliche Partner dazu nicht mehr in der Lage ist, auch dann trennt man sich in diesem Stadium nicht. Ersten würde die Trennung des tolle neue Gefühl überschatten und zweitens geht man ja davon aus, das der Partner mit dem Status Quo zufrieden ist, wenn man sich dann ein Extrabonbon woanders abholt ist das nicht verwerflich, da es ja nur platonischer Natur.
Da aber die Grenzen fließend sind und man wohl nie genau sagen kann wann der Betrug denn jetzt beginnt, lügt man sich gerne einen in die Tasche und versetzt die Grenzen wie man es gerade benötigt.