So-What
Mitglied
- Beiträge:
- 2996
- Danke erhalten:
- 9243
- Mitglied seit:
Zitat von Charly38:Immer wieder darauf hindeuten, dass man keine Beziehung führt, impliziert schließlich, dass man sich auch anderweitig vergnügt und am Ende kannst du ihm nicht mal etwas vorwerfen, da du mit diesem Deal d‘accord gehst.
Na ja, mich haben eben Erfahrungen gelehrt, dass man viel besprechen kann. Wie man das Ding nennt, spielt keine Rolle. Auch in besprochenen Beziehungsvereinbarungen wird sich an vieles nicht gehalten. Das ist doch nur ein Rettungsanker für einen selbst, dass man dem anderen quasi nichts vorwerfen und das dann vor sich selbst rechtfertigen kann. Wenn man nicht damit klarkommt, dass z.B. einer Dich datet und andere auch, dann ist es egal, ob man ihm das jetzt vorwerfen kann. ICH will das aber nicht und darf Konsequenzen ziehen. Bei manchen liegt die Grenze schon bei unverbindlichen Dates, bei manchen später. Dann passt man halt aber von der Grundeinstellung schon nicht zusammen.
Zitat von Alex-ander:Wieso muss denn unbedingt mehr dahinter stecken? Weil es Psychologen so gesagt haben?
Das man darunter leidet wenn man keinen Partner findet, sehe ich ein.
Das Problem haben aber nicht nur "bindungsgestörte".
Sehe ich auch so. Man kann eben Gefühle und Anziehung auch nicht herbei reden oder herbei rationalisieren. Und verstehen, warum man den sympathischen, gutaussehenden und eloquenten Typen nicht als Beziehungsmaterial wahrnimmt, der sogar Interesse signalisiert, auch nicht. Und dann ist das halt auch manchmal andersherum und man kann nicht verstehen, warum man "verschmäht" wird, wo man doch alles mitzubringen scheint.
Dass das versucht wird zu erklären und manchmal eben auch zu Leidensdruck führt, selbstredend. Ob dahinter immer eine Abart von der Norm steckt, die Behandlungsbedarf hat...weiß nicht. Wer legt denn fest, was normal ist?