Klio
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Zitat von Klio:Als im Januar 2021
2022.
Ich vergesse das oft.
Das Jahr 2022 war für mich nicht existent.
Zitat von Aline_8:Reichtum ist zb so ein Thema, wo ich es an mir beobachten kann. Geld und Status. Da ist etwas ablehnendes in mir
Zitat von Aline_8:Und Familie. Also enger Bezug und enger familienkontakt, den andere pflegen.
Erging es mir lange ähnlich mit.
Auch aus dem Grund des Neids und wahrscheinlich auch Befremdlichkeit.
Mein Exfreund erfüllt beide Punkte.
Es war seltsam einen Studenten kennen zu lernen, der in einem beliebten Viertel eine 2 Zimmer whg hat, der mit 27 Jahren vorher nie wirklich gearbeitet hat.
Es war mir unangenehm, dass er seine Mutter so häufig berührt hat (Arm um ihre Hüften von Hinten beim Reden gelegt), er so häufig in seiner Heimat war, so viel oft mit seiner Mutter telefoniert hat etc.
Ich habe letzten Endes 4/5 Jahre gebraucht um manches so zu akzeptieren.
Die andere Welt.
Unangenehm waren unsere Geburtstage in einer Art.
Wir sind am selben Tag geboren und er wurde dann immer um den 4 stelligen Bereich beschenkt.
Und sein Geburtstag wurde auch von seiner Familie gefeiert.
Meiner eben nicht.
Ich kam mir doof vor...
Und Neid ist ja so ein verpöntes Gefühl.
Ich habe dafür lange gebraucht, das hinter mit zulassen und ihn dann nicht doof anzumachen: )
Er kann ja nichts dafür.
Und trotz des Reichtums war er geizig bzw hatte oft Angst kein Geld zu haben und hat es sich selbst schwer damit gemacht.
Das ist dann auch eine andere Seite wie Funkeline meinte.
Sowie wahrscheinlich auch der Mutterbezug für ihn nicht nur Gutes gezeichnet hat, zeichnet.
Als mir die letzte Liebelei von seinen vielen tollen Ausflügen als Kind erzählte und warum ich noch nicht da und dort war; kam kurz ein Groll. Dann aber schnell ein - es ist okay.
Ich hatte eben eine andere Kindheit, darf dies auch bedauern.
Aber ich habe jetzt die Möglichkeit zu erleben.
Dass ich mein Leben Jetzt habe.
Und Jetzt oder eben vor einer Zeit den schönen Moment mit ihm.
Das ist viel wert.
Zitat von Aline_8:Wo soll ich denn meine Tasche ablegen, in den Westflügel?!
Finde ich auch super : )
Schade, dass er nicht geantwortet hat - "Moment ich rufe erst noch den Buttler, damit er dir deine Tasche abnimmt."
Vielleicht sollte man sich oder Situationen nicht immer ganz so ernst nehmen.
Ich glaube wir würden mehr Leichtigkeit gewinnen.
Zitat von Aline_8:Mich schüchtert sowas immer total ein und ich verhalte mich dann wie eine vom anderen Planeten.
Eine vom anderen Planeten kann auch nur interessant sein.
Zitat von Aline_8:Und wenn jemand erzählt, dass er/sie auf Familienfesten ist, enge Bindung zu Eltern, Geschwister usw
Dann fühle ich mich allein und hab ein ziehen in der Magengegend.
Vielleicht auch weil man darin ein Gefühl von Sicherheit sichtet.
Sich selbst diese zu geben ist auch eine große Aufgabe.
Zitat von Funkenline:Ich denke, wenn man mit sich im Reinen ist und das eigene Leben so annimmt wie es ist, kann man andere familiäre bzw. Lebensumstände nicht nur gut finden oder ablehnen, sie sind einem vor allem egal. Denn das was zählt bist du und dein Leben! Das ist dann wieder eine Frage des Selbstwertgefühls und der eigenen Zufriedenheit.
Finde ich sehr treffend.
Also wie gelingt es eine eigene Zufriedenheit zu finden?