B
bero
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Vorab, deine detailreiche Schilderung empfand ich nicht als störend. Ich habe dadurch mehr Einblick bekommen, als in manch anderen, oberflächlich erzählten Geschichten, in welchen man im Nachhinein nach ein paar Seiten vorgeworfen bekommt, alle Antworten wären eh doof, weil man gar keinen Plan von der tatsächlichen Situation hätte . 
Lieber TE, so toll kann ein Mann doch fast nicht sein, der seit sechs Jahren willkürlich an-und abreist, als wäre dein Leben die Fluglandebahn. Seit Jahren bleibt es vage, unverbindlich, irgendwie unpassend.
Jetzt wäre theoretisch ein Fenster da und trotzdem sagt Hauke, dass er keine Beziehung will und selbst ein intensiveres Kennenlernen ihm schon zu viel ist. Das ist eine ziemlich klare Aussage, die du aber damit beschwichtigst, dass du ihm ja Zeit geben möchtest und ihn auch verstehen kannst.
Das ist sehr lobenswert und goldig von dir, aber du tust dir damit doch unsagbar weh und wirst auch nicht dafür belohnt werden.
Schau, sehr viele hier, mich eingeschlossen, haben auch einen Hauke in ihrem Leben. Es ist machbar diese Verbindung zu trennen und sich zu lösen, und doch darf man damit rechnen, dass es immer einen Nerv treffen wird, wenn man seinen Namen hört. Und irgendwann schwingt plötzlich gleichzeitig ein Unbehagen mit, wenn man erstmal erkannt hat, dass man gar nicht mal so gut behandelt wurde, wie einst angenommen. Der Drang sich wieder zu melden vergeht, weil man sich so lächerlich vorkommt, dieses Hin und Her mitgemacht zu haben, dabei wusste man genau was man möchte. Das passiert bei vielen erst durch den radikalen Kontaktabbruch, ohne Ausnahmen zwischendrin. Meine jetzige ruhige, verbindliche und stabile Beziehung würde ich nicht für den Hauke meines Lebens aufgeben, auch wenn es einst die glücklichste und verliebteste Zeit für mich war.
Realistisch betrachtet könnte man es auch so sehen: Sechs Jahre lang hat sich nie genug konkretes Interesse von seiner Seite gezeigt, um wirklich mit dir zusammenzukommen.
Immer ist irgendwas, ich kenne das zu gut, aber kann denn bei der wahren Liebe wirklich immer irgendwas sein?
Das heißt nicht, dass er dich gar nicht mag.
Auch glaube ich nicht, dass er dich mit schlechter Absicht nach seinem Belieben abruft und wegdrückt, es muss nicht immer ein schlechter Charakter dahinterstecken. Durch deine niedergeschriebene Perspektive möchte ich mir nicht erlauben, ihm etwas Böses zu unterstellen, doch es fehlt *offensichtlich* etwas. Was es ist, weiß ich nicht.
Wenn es nun ein jahrelanger Kontaktabbruch gewesen wäre, dann gibt das Leben euch eine 2. Chance, ihr lernt euch neu kennen, ja meinetwegen. Aber ihr schwirrt seit sechs Jahren mal mehr, mal weniger umeinander herum und nichts verbindliches resultiert. Ihr könnt einander doch einschätzen, wisst was ihr aneinander habt, haben könntet, doch es reicht (zumindest einem) nicht.
So viel Schmerz, Rebound und Übergangsbeziehungen in deiner Vergangenheit. Und immer war Hauke im Hintergrund präsent. Hauke war nie ganz weg. Hauke war aber auch nie ganz da. Und wenn er da war, dann hattet ihr schöne Stündchen gemeinsam, das heißt gute Erinnerungen, und zeitgleich immer einen Hauch Herzschmerz und Abschied, das bindet dich an ihn.
Zu deiner eigentlichen Frage
Ehrlich gesagt ist das fast zweitrangig. Wichtiger wäre, dass du dir klar machst: Du wartest gerade auf Hauke, der dir ziemlich deutlich sagt, dass er dir das, was du willst, nicht geben kann.
Es tut mir sehr leid für dich.
Ich finde, ihr seid nicht mehr am Anfang eines unverbindlichen Herantasten, bei dem ich jedes Wort auf die Goldwaage legen und aufpassen würde, dass ich ihn damit nicht „abschrecke“. Er weiß doch mittlerweile wer du bist, was du zu geben hast. Ich würde ihm sagen Hauke, jetzt oder nie, ich will das so nicht mehr. Ich will dich, ganz offen und ehrlich, aber DAS will ich nicht mehr. Und dann (leider) die Konsequenzen tragen.
Lieber TE, so toll kann ein Mann doch fast nicht sein, der seit sechs Jahren willkürlich an-und abreist, als wäre dein Leben die Fluglandebahn. Seit Jahren bleibt es vage, unverbindlich, irgendwie unpassend.
Jetzt wäre theoretisch ein Fenster da und trotzdem sagt Hauke, dass er keine Beziehung will und selbst ein intensiveres Kennenlernen ihm schon zu viel ist. Das ist eine ziemlich klare Aussage, die du aber damit beschwichtigst, dass du ihm ja Zeit geben möchtest und ihn auch verstehen kannst.
Das ist sehr lobenswert und goldig von dir, aber du tust dir damit doch unsagbar weh und wirst auch nicht dafür belohnt werden.
Schau, sehr viele hier, mich eingeschlossen, haben auch einen Hauke in ihrem Leben. Es ist machbar diese Verbindung zu trennen und sich zu lösen, und doch darf man damit rechnen, dass es immer einen Nerv treffen wird, wenn man seinen Namen hört. Und irgendwann schwingt plötzlich gleichzeitig ein Unbehagen mit, wenn man erstmal erkannt hat, dass man gar nicht mal so gut behandelt wurde, wie einst angenommen. Der Drang sich wieder zu melden vergeht, weil man sich so lächerlich vorkommt, dieses Hin und Her mitgemacht zu haben, dabei wusste man genau was man möchte. Das passiert bei vielen erst durch den radikalen Kontaktabbruch, ohne Ausnahmen zwischendrin. Meine jetzige ruhige, verbindliche und stabile Beziehung würde ich nicht für den Hauke meines Lebens aufgeben, auch wenn es einst die glücklichste und verliebteste Zeit für mich war.
Realistisch betrachtet könnte man es auch so sehen: Sechs Jahre lang hat sich nie genug konkretes Interesse von seiner Seite gezeigt, um wirklich mit dir zusammenzukommen.
Immer ist irgendwas, ich kenne das zu gut, aber kann denn bei der wahren Liebe wirklich immer irgendwas sein?
Das heißt nicht, dass er dich gar nicht mag.
Auch glaube ich nicht, dass er dich mit schlechter Absicht nach seinem Belieben abruft und wegdrückt, es muss nicht immer ein schlechter Charakter dahinterstecken. Durch deine niedergeschriebene Perspektive möchte ich mir nicht erlauben, ihm etwas Böses zu unterstellen, doch es fehlt *offensichtlich* etwas. Was es ist, weiß ich nicht.
Wenn es nun ein jahrelanger Kontaktabbruch gewesen wäre, dann gibt das Leben euch eine 2. Chance, ihr lernt euch neu kennen, ja meinetwegen. Aber ihr schwirrt seit sechs Jahren mal mehr, mal weniger umeinander herum und nichts verbindliches resultiert. Ihr könnt einander doch einschätzen, wisst was ihr aneinander habt, haben könntet, doch es reicht (zumindest einem) nicht.
So viel Schmerz, Rebound und Übergangsbeziehungen in deiner Vergangenheit. Und immer war Hauke im Hintergrund präsent. Hauke war nie ganz weg. Hauke war aber auch nie ganz da. Und wenn er da war, dann hattet ihr schöne Stündchen gemeinsam, das heißt gute Erinnerungen, und zeitgleich immer einen Hauch Herzschmerz und Abschied, das bindet dich an ihn.
Zu deiner eigentlichen Frage
Ehrlich gesagt ist das fast zweitrangig. Wichtiger wäre, dass du dir klar machst: Du wartest gerade auf Hauke, der dir ziemlich deutlich sagt, dass er dir das, was du willst, nicht geben kann.
Es tut mir sehr leid für dich.
Ich finde, ihr seid nicht mehr am Anfang eines unverbindlichen Herantasten, bei dem ich jedes Wort auf die Goldwaage legen und aufpassen würde, dass ich ihn damit nicht „abschrecke“. Er weiß doch mittlerweile wer du bist, was du zu geben hast. Ich würde ihm sagen Hauke, jetzt oder nie, ich will das so nicht mehr. Ich will dich, ganz offen und ehrlich, aber DAS will ich nicht mehr. Und dann (leider) die Konsequenzen tragen.