OhMist
Gast
Ich bin in einer mir unbekannten Situation und würde mich über jeden Rat und über jede geteilte Erfahrung freuen.
Er (25) hat sich nach nur Knall einem Jahr völlig unerwartet in Folge eines Streites von mir getrennt. Wir haben uns im Grunde immer viel gestritten, auxj schon in den zehn Jahren vor unserer Beziehung, als die Sache zwischen uns noch gelegentlich und unverbindlich war.
Ich sage unerwartet, weil in den wichen zuvor irgendwie alles passte, wir nicht stritten und er mir oft sagte, dass er glücklich sei so wie es ist.
Die Trennung war vor etwa 10 Tagen, er sagte es sei entgültig und er empfinde nicht mehr genug für mich.
Ich würde es gerne akzeptieren, aber mir geht es sehr schlecht dabei. Und ich verstehe nicht, wie er so schnell, in folge eines sinnlosen Streites, so konsequent handeln konnte, wo wir doch am Tag vorher noch Pläne für die kommenden Wochen gemacht hatten.
Das Problem: Rational betrachtet, weiß ich, dass es vorbei ist. Er will es so, er hat sich klar geäußert, er hat abgeschlossen. Trotzdem kann ich nicht aufhören zu hoffen, dass er es bereuen wird und zurück kommt. Egal was ich mache, ich kann mich nicht ablenken. Meine Gedanken wechseln immer vom einen extrem ins andere (a) die Trennung war eine Kurzschlusshandlung, gib ihm Zeit dich zu vermissen und er wird sich melden und b) er kommt nie wieder und ist glücklich damit, vielleicht hat er schon eine andere.
Vielleicht hilft es noch zu sagen, dass er in den Tagen nach der Trennung für jedes Gespräch bereit war und wir uns gegenseitig versichert haben, dass wir uns nicht ganz verlieren wollen und wir alles für eine Freundschaft geben werden.
Vor 3 Tagen habe ich mich von meinen Freunden zu einer Kontaktsperre verleiten lassen. Von jetzt auf gleich bat ich ihn seine Sachen zu holen und zu verschwinden und den Kontakt abzubrechen.
Ich weiß nicht genau, ob ich das getan habe, weil der Kontakt mir nicht gut tat, weil ich die Freundschaft für unmöglich halte, oder weil ich mir eben doch noch Hoffnungen mache, dass ihn das wachrütteln wird. Er war auf jeden Fall sichtlich beleidigt und überrascht von meiner plötzlichen Meinungsänderung.
Es wäre so schön, wenn jemand mich verstehen könnte. Warum hoffe ich, wenn ich weiß, dass es nichts zu erhoffen gibt? Warum habe ich was Gefühl, dass mein plötzlicher Kontaktabbruch unfair und egoistisch war?
