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Das Schicksal? Ein mieser Verräter

Chris6899

Hallo, an alle.

Ich bin die Christine, werde 50 Jahre alt dieses Jahr und seit ich mich kenne habe ich nur Pech was Beziehungen anbetrifft.

Meine erste Beziehung hielt 6 Jahre alt, dann trennte sich mein damaliger Freund von mir, weil seine Mutter ihm wichtiger war. Danach lernte ich den Vater meiner Tochter kennen, von dem ich mich dann nach mehreren Jahren habe scheiden lassen, weil er ein fanatischer Christ war und nie arbeitete usw. Danach habe ich meinen zweiten Ehemann kennengelernt, der mir verschwiegen hatte, dass er ein Quartalsäufer war, was ich dann irgendwann herausgefunden have. Immerhin hatte ich es geschafft, dass er trocken wurde und wir waren 16 Jahre miteinander verheiratet, was aber alles andere, als eine glückliche Ehe war, er hatte mich psychisch fertig gemacht, bis er dann von heute auf morgen verstorben ist. (Er ist ins Krankenhaus mit Schmerzen gegangen und am nächsten Tag wurde ich angerufen, dass er tot ist. Ich war wie im falschen Film. )

Kurz nach dem Tod meines Mannes traf ich einen alten Jugendfreund wieder, der ein paar mal zu meines Mannes Lebzeiten, mich von ihm wegholen wollte, ich es aber nicht machen wollte, da ich immer die gute Ehefrau spielen wollte und bis zum letzten Moment immer wieder dachte, dass sich das Blatt zum Guten wenden würde, was aber nicht geschehen ist. Wie auch immer, als ich meinen Jugendfreund wiedertraf,dachten wir beide, wir fangen endlich eine glückliche Beziehung an, bis seine Exfreundin uns entgegen kam und alles menschenmögliche getan hat um uns auseinander zu bringen, was ihr dann auch gelungen ist. Ich lebe nun mal nach dem Motto der Klügere gibt nach und das wars auch schon.

Das Allerhärteste für mich, persönlich, kommt aber noch: ich habe einen geschiedenen Mann kennengelernt, mit einer Tochter, für die er ein Herz und eine Seele ist, was ich auch extrem gut fand. Hinzu kommt es, dass er ein Old School Gentleman ist, eigentlich ein Mensch, der weiß wie man Frauen behandelt, ein Ire, ein sehr intelligenter Mensch, kultiviert und eigentlich alles, was man sich als Frau wünscht. Wir haben zusammen eine wunderschöne Woche verbracht. Um ehrlich zu sagen, ich habe nicht geglaubt, dass auf mich so eine schöne Zeit kommen wird mit so vielen Gemelnsamkeiten usw. Das einzige Problem war, was ich eigentlich nicht als Problem empfunden habe war, dass er Sich körperlich nicht an eine Frau nähern kann, was mich ehrlich gesagt auch nicht gestört hatte. Ich hatte gedacht einen Freund gefunden zu haben, mit den man träumt, mit den man mal ausgeht oder einfach nur durch den Wald spazieren, wie zwei Menschen, die sich seit Jahren kennen. leider kam von ihm immer ein er wäre nicht der richtige Mann für mich, ich hätte was besseres verdient usw. Jetzt redeten wir nach 2 Wochen wieder miteinander am Telefon, anfangs verlief das Gespräch normal, doch plötzlich brach er ab und sagte nur noch dass wir voneinander hören würden und legte auf, ohne Tschüs zu sagen, ohne nichts. Und anfangs, als wir uns kennengelernt hatten redeten wir enorm viel miteinander, über Kraut und Rüben, wir redeten über Mzsik, Literatur usw und was mir am meisten gefallen hatte war, dass er nicht einer von der Sorte war, der Frauen direkt ins Bett haben wollte - deswegen habe ich ihn auch schätzen gelernt. Es gab kein Anbaggern sondern es hatte sich eine Beziehung angefangen zu entwickeln, wie man sich eigentlich nur erwünscht und dann der plötzliche Abbruch.

Leider macht mir das so sehr zu schaffen, da ich mir nicht zum ersten Mal frage, warum dass ist, ob es auch an mir liegt, dass man plötzlich die Beziehung mit mir abbricht? Ich versuche mich normal zu verhalten, das einzige was ich nicht möchte, ist, dass mir ein aufdringlicher Mensch entgegen kommt, weil ich dann echt nicht weiß, wie ich mich verhalten soll. Aber um ehrlich zu sagen, ich weiß gar nicht mehr, wie ich mich verhalten soll, denn anscheinend klappt gar nichts in meinem Leben. Ich denke einfach nur, dass ich erst 50 bin und gerne einen Partner hätte. Ich möchte doch nur jemanden, von dem ich weiß dass er für mich da ist, so, wie ich auch für ihn da sein würde, in guten und in schlechten Zeiten, mehr nicht! Kann auch eine lockere Beziehung sein, mehr nicht. Zu wissen, man hat eine Schulter irgendwo.

Ich habe echt das Gefühl, schon seit Jahren, dass sich das Schicksal gegen mich gestellt hat und mir einfach nichts Gutes gönnt. bin einfach nur noch müde, man würde am liebsten nur noch einschlafen und nicht mehr aufwachen. Und nein, das hat nicht nur damit zu tun, dass ich alleine bin, sondern, weil zu viel in meinem Leben schief gegangen ist, obwohl ich mich immer angestrengt habe mir ein Leben zu gestalten, dass lebenswert ist, mit Harmonie und einfach eine glückliche Familie zu haben. Ich war mein Leben lang ein Pechvogel und wie es ausschaut verfolgt mich das Pech weiter. Es ist wie verhext. Danke, fürs Lesen! Christine.

Das Lustige war noch, als eine Arbeitskollegin, bei der ich mich ausgeheult hatte, sagte, dass es nach einem Jahr besser werden wird, doch das Gegenteil passiert - es wird immer schlechter in allem was ich anfange und ich verliere langsam die Kraft noch etwas zu unternehmen, oder mich irgendwo durchzusetzen. Meine Kollegin ist langsam auch ratlos und wundert sich, wie ein Mensch so viel Pech haben kann. ich weiß wirklich nicht mehr weiter.

19.03.2018 23:49 • x 1 #1


udi74


Hallo Christine!

Willkommen im Forum!

Deine Thematik/Problematik ist schon eine besondere, wenn ich das mal so sagen darf. Da einen oder mehrere Ratschläge zu geben, wird erst einmal nicht leicht.

Deine Resignation kann ich verstehen, wenn es immer nur Tiefschläge gibt, glaubt man irgendwann, man könne machen, was man will, alles geht schief.

Nachdem was ich gelesen habe kann es aber vielleicht ein ganz anderer einfacher Grund sein: Die Männer, die bisher Deinen Weg gekreuzt haben, waren halt schlicht nicht die richtigen.

Schau mal:

Ein Alki, ein Muttersöhnchen, ein Jugendfreund (der sich von der Ex Eure Beziehung kaputtmachen lassen hat) und der Ire, der irgendwann wohl die Flucht ergriffen hat, weil er meint, Dir nicht gut genug zu sein.

Fällt Dir etwas auf? Es waren durchweg alles Typen von Männer, die mal im Allgemeinen nicht als "gute" Partner in Betracht kommen. Alle hatten Probleme.

DEIN PROBLEM war/ist: Du warst das willkommene "Ventil". Du hast deren Defizite aufgefangen, Dich zurückgenommen, bis es nicht mehr ging oder sie gingen. Das scheint sich so durch Dein Leben zu ziehen.

Ich kenne Dich nicht persönlich, deshalb wage ich keine Aussage dahingehend, ob es auch an Dir liegt bzw. liegen könnte. Wenn Du Dir einen Vorwurf machen möchtest, dann höchstens den, leider die falschen Typen ergattert zu haben. Bisher.

Vielleicht gehst Du mal in einer ruhigen Minute, vielleicht mit einer guten Freundin, Dein "Beuteschema" durch. Gab es da evtl. Gemeinsamkeiten, welche letztlich nicht gut für Dich sind/waren? Gerätst Du immer an Männer, die eigene Probleme haben und diese in den Beziehungen kompensieren?

Da würde ich erst einmal ansetzen. Quasi eine total nüchterne sachliche Analyse. Vielleicht findest Du da den Schlüssel, das Problem.

L.G.

Udi

20.03.2018 00:09 • x 3 #2



Das Schicksal? Ein mieser Verräter

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Lebensfreude

Lebensfreude


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Die Partnerwahl hat oft etwas mit den Beziehungen zu den Eltern zu tun.

20.03.2018 00:11 • x 2 #3


KBR


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Vielleicht ist das einfach das Leben? Du bist seit 30 oder 35 Jahren im beziehungsfähigen Alter und schreibst von 4 gescheiterten Beziehungen; warst aber zum Teil jahrelang mir den Männern zusammen.

Ich denke, es ist heutzutage normal, dass die meisten Beziehungen nicht mehr für ewig halten. Ich finde, das ist ein normaler Schnitt.

Wenn Du zu lange unglücklich bist in einer Beziehung, ist es an Dir, das zu ändern. Das hat nichts mit Pech zu tun. Beuteschema und eigenes Verhalten überprüfen, wenn Du meinst, dass Du immer auf besonders schwierige Typen reinfällst.

Meine Freundinnen und ich sind in Deinem Alter und bei den meisten sieht es ganz bestimmt nicht besser aus. Und bei denen, die schon immer mit ihren Männern zusammen sind, ganz sicher auch nicht. Dann lieber allein statt in Beziehungen, die als Last empfunden werden und die aus Gründen, die fur mich keine wären, nicht beendet werden.

20.03.2018 03:10 • x 6 #4


udi74


@kbr:

Das sehe ich auch so, ich glaube auch mittlerweile, dass Beziehungen nicht ewig halten und man manchmal lieber alleine glücklich als zusammen unglücklich sein sollte.

Letztlich sucht man sich ja den Partner aus, deshalb kann es ja kein Schicksal sein. Das Beuteschema und andere damit zusammenhängende Faktoren spielen da schon eine gewichtige Rolle. Hinzu kommt, dass man oft immer den gleichen Typus Mann oder Frau sucht, mal bewusst, mal unbewusst, und deshalb die Abläufe in den Beziehungen sich so ergeben.

Ich denke auch, einfach mal sachlich nüchtern analysieren, mal eine Zeit alleine bleiben und dann den Fokus auf andere Dinge im Leben richten. So eine "Auszeit" von Beziehungen kann auch mal ganz gut sein.

20.03.2018 10:03 • x 2 #5


HopplaSchorch


Liebe Lebensfreude. Könntest Du bitte Deine Aussage etwas erläutern? Würde mich nämlich auch interessieren, was die Partnerwahl mit der Beziehung zu den Eltern für einen Zusammenhang hat.

Liebe Christine. Ich finde udi74 hat es ziemlich auf den Punkt gebracht. Was ich zu erkennen meine ist auch, dass Du Dich eher zurückgenommen hast, bis die Beziehungen in die Brüche gegangen sind. Ich finde, Du bist eine sehr loyale und aufrichtige Person. Jedoch musste ich auch die Erfahrung machen, dass sich dies nicht immer lohnt. Vor allem, wenn die Partner einen nicht mit Respekt und Aufrichtigkeit behandeln. Deshalb wäre meine Empfehlung an Dich, dass Du Deine Beziehungen aktiver gestalten solltest. Wenn sie Dich als Kompensation für deren Probleme benutzen, dann entweder Klartext reden, dass Du diese Rolle nicht möchtest und sogar die Beziehung beenden. Du hast es nämlich auch verdient, geliebt zu werden und Deine Vorstellung an einer Beziehung zu erleben. Deshalb lieber bei der Auswhal des Partners zwei Mal überlegen, ob er wirklich zu einem passt. Ansonsten lieber alleine das Leben geniessen.

20.03.2018 10:17 • x 2 #6


Chris6899


Erstmals Danke, für Eure Antworten!

Nein, es geht nicht nur um Beziehungen, also was Partner anbetrifft, sondern im Allgemeinen. Auch freundschaftliche Beziehungen klappen irgendwie nicht und selbst beruflich kann ich mich irgendwie auch nicht so vermarkten, dass quasi aus mir auch nur was "Kleines" wird. Ich habe nie viel verlangt, sondern lieber oft nachgegeben, als dass es zu Stresssituationen kommt. Nur, als Beispiel: mein Mann hatte schon oft genug gesagt, ich würde hetzen, dabei habe ich mich zB nur in der Schule meiner Tochter gegen Mobbing eingesetzt oder sowas in der Art. Irgendwie bin ich nur an solchen geprallt, die mich nur gut fanden, wenn ich ruhig bin und wie eine Marionette Ja und Amen sage. Sobald ich was sage, hat man das Gefühl, ich wäre was besonderes, dabei will ich nur ein bescheidenes Dasein, mehr nicht. Selbst in meiner Mietwohnung läuft es mit der Vermieterin nicht wie es sein soll, dabei zahle ich meine Miete, meine Wohnung ist in Ordnung, habe keine Probleme mit Nachbarn usw. Irgendwie ist wirklich alles wie verhext, zum Glück glaube ich nicht an Hexerei. Habe schon versucht Zusammenhänge mit Psychologen zu finden, leider ohne Ergebnis. Das Merkwürdige ist, ich konnte anderen Ratschläge geben usw, als ich noch meine Ehrenämter hatte, aber mir selber konnte ich irgendwie nie richtig helfen. Man legt nur die Maske eines glücklich und zufriedenen Menschen auf, dabei ist man es nicht. Ich will doch nur ein normales, sorgloses Leben haben. Ich verlange nicht viel, nur das Selbstverständige. Und das liegt darin, dass ich in Ruhe in meiner Wohnung lebe, dass ich mal jemanden habe mit dem ich ausgehen kann und plaudern kann - mehr nicht! Ich habe es satt zu hören, dass ich ein intelligenter und gebildeter Mensch wäre und alles richtig machen würde, dabei funktioniert so einiges nicht. Wer so leben kann, bitte! Ich bin aber ein Mensch, ich kann nicht mit, ich kann nicht ohne, ich brauche einfach ab und zu Menschen um mich. Nicht um betüdelt zu werden, sondern einfach nur ab uns zu Kontakte zu haben.

20.03.2018 10:46 • x 1 #7


Doing

Doing


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@tiefschläge
Wenn du immer nur auf ein Ziel arbeitest, dann wirst du irgendwann das Handtuch werfen wenn das Ziel zuschwer ist.
Das Leben definiert sich aber nicht über das erreichen des Ziels, sondern über den Weg dahin. Ach wieder so ein Glückskeks-Spruch.

Ich liste mal auf was ich so an deinen Aussagen erkenne(es ist keine Wertung meinerseits, nur das was ich lese):

[...]mich von ihm wegholen wollte, ich es aber nicht machen wollte, da ich immer die gute Ehefrau spielen wollte [...]
- Wer anderes soll die Verantwortung für dein Leben übernehmen.
- Du bleibst passiv, in der Hoffnung das die Zeit schon alles richtet

[..]Immerhin hatte ich es geschafft, dass er trocken wurde und wir waren 16 Jahre miteinander verheiratet[...]
- Du hast für einen anderen Menschen Verantwortung übernommen, aber
- um dich hast du dich scheinbar wieder nicht gekümmert, zumindest lese ich heraus das es dir in der Zeit nicht gut ging

[...]kultiviert und eigentlich alles, was man sich als Frau wünscht.[..]
- Und wieder tritt ein Mann in dein Leben welcher die Verantwortung tragen soll dir das Leben schön zu machen

[...]Ich möchte doch nur jemanden, von dem ich weiß dass er für mich da ist, so, wie ich auch für ihn da sein würde, in guten und in schlechten Zeiten, mehr nicht![...]
- Er soll also Verantwortung für dich übernehmen und du für ihn. Warum nicht erstmal jeder für sich?
- Sei doch erstmal für dich selber da. Das ist schon schwierig genug

[...]obwohl ich mich immer angestrengt habe mir ein Leben zu gestalten,[...]
- Das glaub ich dir, aber vielleicht gehst du einfach den falschen Weg?

Ich bin der felsenfesten Überzeugung: Nur aus einer Position der Stärke kann man anderen wirklich helfen. Die Energie die du über hast, kannst du anderen angedeihen. Dafür musst du aber für dich selber sorgen. Du musst Grenzen aufzeigen und andere auch mal hängen lassen wenn du die Energie nötiger hast. Ein gesunder Anteil Egoismus ist nunmal von nöten.

Gerade an deiner 16 Jährigen Beziehung sieht man es gut: Du hast dich doch frei dazu entschieden 16 Jahre für einen Menschen zu opfern, wohlwissend das es dir dadurch schlechter geht. Das ist kein Schicksal das ist deine Verantwortung. Deine Entscheidung.

Du musst nur anfangen dein Leben Aktiv zu gestaltet. Das was dir nicht gut tut (egal was die gesellschaft darüber denkt) muss aus deinem Leben. Das ws dir gut tut, wird integriert. Ohne Rücksicht. Nur wenns dir gut geht, kannst du das auf andere übertragen.

20.03.2018 10:49 • x 2 #8


Chris6899


Hopplaschorch du wirst dich wundern, wie sehr ich nachdenke, bevor ich überhaupt Kontakt mit Leuten aufnehme. Bin da, leider, sehr vorsichtig geworden.

Und ausserdem frage ich mich, wie aktiv ich eine Beziehung aufbauen soll? Mache ich zu viel, ist es nicht gut, mach ich zu wenig, ist es auch nicht gut. Man kann es wirklich keinem recht machen. Ich bin ein Mensch, der in der Not hilft und auch zur Seite steht. Und ich scheue mich auch nicht, wenn jemand körperliche Gebrechen hat, ab einem gewissen Alter! Man ist nun mal so! Ab x. knackts mal hier, knackts mal da, oder "der kleine Apparat" funktioniert nicht mehr, wie es sein soll - das gehört nun mal zum Leben. Aber da bin ich verständnisvoll und es stört mich nicht. Aber jo... irgendwas hat nun mal nicht hin...

20.03.2018 10:51 • x 2 #9


Doing

Doing


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Ah der letzte Post war sehr hilfreich. Du willst nicht anecken und gibts überall nach. Keine Streitereien. Kein gezanke immer Friede/Freude/Eierkuchen.
D.h. aber, wie bereits oben erwähnt, dass du für deine Interessen null einstehst. Somit wird jede Entscheidung immer zum Vorteil des anderen sein. Oftmals zu deinem Nachteil. Die Schiene bin ich früher auch ein wenig gefahren. Was hilft dagegen? Einfach ändern und üben. Das gezanke gehört dazu.
ps.: Hier im Forum kann man es sehr gut anonym üben, auch mal seine Meinung durchzusetzen und nen feuchten fur* auf die Meinung der anderen zu geben

Edit:
Zitat von Chris6899:
Man kann es wirklich keinem recht machen

Bingo! Also versuch es auch nicht.

20.03.2018 10:55 • x 1 #10


udi74


Zitat von Chris6899:
Ich bin ein Mensch, der in der Not hilft und auch zur Seite steht.



Hilfe muss man aber auch "dosieren", sonst wird man irgendwann selbst zum Hilfsfall!

Ich denke, ein wenig mehr Egoismus könnte Dir nicht schaden. Sei einfach mal kritischer, mach nicht alles einfach mit, besonders dann nicht, wenn Du es nicht willst und sei nicht Everybody´s Darling - sei Du selbst!

Dann geht´s Dir auch absehbar besser! Bestimmt!

20.03.2018 10:57 • x 2 #11


Chris6899


Zitat von Doing:
. - Du bleibst passiv, ...


Eben nicht! Ich bin nie passiv geblieben! Aber dann hieß es immer wieder ich würde hetzen, ich würde mich unbedingt dagegen stellen wollen, bzw ich wäre zu aufdringlich nur weil ich mein Recht "einklagen" wollte. Und damit meine ich nicht, eine egoistische Frau sein zu wollen, sondern nur das, dass ich zB für mein Kind das Beste wollte: einen Schulabschluss und dass es eine Ausbildung kriegt, die meiner Tochter Spaß macht. Mein Mann war eher der passive, gemütliche Mensch, der sich für nichts eingesetzt hatte. Dadurch, dass ich es, aber, tat war ich dann die Böse in der Beziehung. Hinzu kommt es, dass ich schon fast dabei war mich scheiden zu lassen, aber dann hat das "Schicksal" mitgespielt, dass er gestorben ist... und ich will nicht erwähnen, wie man, nach dem Tod des Ehegatten quasi als Schwerverbrecher angesehen wird. Verwandschaft, die ein Lebenlang nichts vom heiligen Bruder wissen wollte, meldet sich plötzlich nach dem Tod (mein Fehler! Habe ihnen gesagt dass er gestorben ist und sie zum Begräbnis eingeladen auch mit der Hoffnung eine Beziehung zu der Familie aufzubauen), beten am Grab und erfinden allerhand Lügen, nur um zu verhindern, dass ich irgendwas von meinem Mann erbe, obwohl er nicht viel zu vererben hatte, da er extrem gegen Testamente, et co war. Was mein Mann immer an mehr Geld hatte (Urlaubsgeld, Prämien usw) wurde immer in Autos und Elektrik reingesteckt. Es gab nie einen Urlaub, oder einfach mal Essen gehen oder sonst was. Das Geld wurde nur zum Fenster herausgeworfen, wenn ich aber was sagte, dann musste ich still sein. Leider gibt es auch solche Typen...

20.03.2018 11:00 • #12


Chris6899


Zitat von udi74:


Hilfe muss man aber auch "dosieren", sonst wird man irgendwann selbst zum Hilfsfall!

Ich denke, ein wenig mehr Egoismus könnte Dir nicht schaden. Sei einfach mal kritischer, mach nicht alles einfach mit, besonders dann nicht, wenn Du es nicht willst und sei nicht Everybody´s Darling - sei Du selbst!

Dann geht´s Dir auch absehbar besser! Bestimmt!


Da kannst Du sicher sein, dass ich nicht mehr der gutmütige Mensch bin, der ich einmal war! Und dass man es nicht jedem recht machen kann, das weiss ich schon lange genug.

Was ich einfach nur grotesk finde: da lernst jemanden kennen, mit dem du so viele Gemeinsamkeiten hast, sowohl in beruflicher, als auch in privater Hinsicht, man gibt dir die Hand und wenn du die nach langem Zögern endlich annimmst, kriegst eine Abfuhr

20.03.2018 11:00 • x 1 #13


Doing

Doing


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Zitat von Chris6899:
Eben nicht! Ich bin nie passiv geblieben! Aber dann hieß es immer wieder ich würde hetzen, ich würde mich unbedingt dagegen stellen wollen, bzw ich wäre zu aufdringlich nur weil ich mein Recht "einklagen" wollte

Verstehe ich das richtig: Wenn du etwas ändern wolltest hast du auf andere Menschen eingewirkt damit sie was ändern? Aktiv etwas ändern heißt das du Fakten schaffst, nicht auf andere einreden damit die anderen Fakten schaffen.
Du bist du, dein Leben, deine Verantwortung. Heißt aber auch: Die anderen sind die anderen, deren Leben, deren Verantwortung. Bleib bei dir.

Korrigiere mich wenn ich falsch liege. Muss da ja viel reininterpretieren, was ja gerne auch falsch sein kann.

20.03.2018 11:07 • #14


udi74


Zitat von Chris6899:
Was ich einfach nur grotesk finde: da lernst jemanden kennen, mit dem du so viele Gemeinsamkeiten hast, sowohl in beruflicher, als auch in privater Hinsicht, man gibt dir die Hand und wenn du die nach langem Zögern endlich annimmst, kriegst eine Abfuhr


Sowas kann halt auch leider passieren. Deshalb ist aber das Schicksal kein mieser Verräter. Irgendwelche Umstände haben halt nicht gepasst. Daran würde ich aber nicht verzweifeln. Wenn ich wegen jeder Abfuhr die Krise kriegen würde, wäre ich wohl schon in einem Sanatorium.

Sieh´s sportlich und fair. Mach einfach weiter, ich denke, Du bist schon eine tolle ordentliche Partie. Hab einfach Geduld, dann kommt schon irgendwann der nächste LAG (nicht gleich wieder denken, das hält für ewig. Genieße den Moment!).

20.03.2018 11:10 • x 1 #15



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