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Das wahre Märchen des Schachkönigs

Hola15

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oder die dunkle Triade bei der Arbeit.


Es war einmal ein König in wunderschöner Gestalt, der sich seinem Volk in edlem Gemüt zeigte, ohne eitel zu sein. Er hatte auf eine zurückhaltende, charmante Art so etwas vertrauenserweckendes an sich, dass ihm sogar die scheusten Tiere zu Füßen lagen.

Doch als Figur auf dem Schachbrett war er in Wahrheit ein Nichts.
Schutzlos, ganz klein, lebensunfähig, ein Wurm. Eine Schachfigur, die gerade mal ein Feld in jede Richtung gehen konnte.

Deshalb brauchte er die Gunst von Dame, Springer, Bauer und Co. um ihn in seinem grenzenlosen Verlangen zu nähren und um ihn zu schützen.

Doch seine Figuren hatten einen Makel und wähnten sich nicht als Schachfiguren die sich hingeben für den König. Sie wollten auch etwas wert sein, indem sie alleine an seiner Seite stehen oder aber selber das Recht haben zu entscheiden, ob sie das Schachbrett verlassen.

Doch eine Figur alleine konnte seinen grenzenlosen Ansprüchen nicht gerecht werden. Und was würde passieren wenn er diese auch verliert? Dann wäre er schutzlos ausgeliefert so klein und winzig wie er war.
Der König brauchte darum so viele Figuren wie möglich.

Doch wie sollte das gehen wenn die Figuren das nicht hinnehmen wollen? Wenn sie ihm die Gunst entziehen und sich verweigern, ihm das zu geben, was er wolle und brauche ?

Um das zu verhindern war ihm jedes Mittel recht.

Also ersann der König eine List. Eine List in der er im Laufe seines Daseins ein wahrlich großer Meister wurde.
Er blendete seine Figuren mit einem Trank, so dass sie dachten, sie wären die Einzigen neben ihm.

Doch hin und wieder ließ die Wirkung des Trankes nach und einzelne Figuren konnten schemenhaft im Nebel die anderen erkennen.

Wenn das passierte, erzählte er ihnen beruhigende Märchen, auf das sie schläfrig wurden.
Wollte der Schlaf nicht recht gelingen schwurbelte er Worte, so dass den Figuren schwindelig wurde und sie nicht mehr wussten wo sie waren.
Gewannen sie die Orientierung wieder, zeigte er vielerlei Bildchen die beweisen sollten, dass ihm zu trauen sei und sie nur einem bösen Bann unterliegen.
Er versteckte und verdeckte auch jedes Zeugnis, über die Existenz des Trankes selbst.

Doch auch diese List wurde irgendwann durchschaut.
So das er anhob zu jammern. Er jammerte erbärmlich.
Er jammerte, dass die Figur ihm nicht die Treue halten will.
Er jammerte dass er der ärmste König überhaupt wäre.
Er jammerte, dass er sich bereits Schach-Matt wähnt.

Die Spielfiguren vernahmen auch eine innere, ganz leise Stimme. Es sei gefährlich den König zu zürnen indem sie versuchen den Nebel zu durchbrechen und die anderen Figuren zu erreichen. Wie weit der Zorn reichen würde, konnten sie im Nebel nicht erkennen. Würde er sie nur vom Schachbrett jagen oder würde er sie für ihren Frevel verfolgen.

Die Dame in seinem Spiel hatte es bereits einmal gewagt ihn zu enttarnen. Ihr zürnte er kurz und schwor ihr aber sodann auf Knien ewige Treue. Die Dame beschloss (dumm! dumm! dumm!) ihm eine weitere Chance zu geben, da er sich geläutert zeigte und sie mit seiner Gunst so sehr überschüttete. So spielten sie in relativer Ruhe eine Zeit miteinander.

Doch der König konnte sein Spiel nicht lassen und die Dame war auf der Hut. Die grenzenlose Heimtücke des Spiels durchschaute sie jedoch auch nicht.

Des Königs Einsatz bei seinen Figuren richtete sich nach der Menge der Überzeugungsarbeit, die er einsetzen musste.
Es gab die Bauern, die tief schliefen, freiwillig den Trank trunken und froh waren vor ihm im Dreck liegen zu dürfen. Und so waren sie auch dem König nicht viel wert und er mühte sich nicht mit ihnen ab.
Jedoch waren sie auch formbar, verursachten nicht viel Arbeit und hechelten jederzeit an, wenn es ihm danach dürstete.
Darum waren sie auch auf ihre Weise wertvoll für den König.
Wenn es aber das Maß überspann und er aufzufliegen drohte, jagte er sie weg - um sie dann wieder in sein Spiel zu holen, froh vom König gesehen zu werden und in der verzweifelten Hoffnung nun endlich von ihm erhoben zu werden.
Die Dame bemerkte diese Speichellecker durchaus. Wähnte sie jedoch am Spielfeldrand. Lechzend nach jedem Krümel der ihnen hingeworfen wird und wunderte sich über diese Kreaturen.

Es gab Läufer und Springer, sie kosteten mehr Einsatz, waren aber immer wieder mit etwas Mühe in Reihe zu bringen und mit ihren Fähigkeiten wertvoller.

Und es gab eben die Dame.
Er bemühte sich sehr um sie und im Gegensatz zu den Bauern bewachte er sie wie seinen Augapfel, auf das sie nicht abhanden kommt.

Vorgewarnt durchschaute die Dame seine List zunehmend. Als ein Springer als Schatten erschien wehrte sie sich vehement gegen die Einnahme des Trankes. Ein Machtkampf entbrann an dessen Ende die Dame das Spiel verließ.

Doch damit endete es nicht. Der König unternahm alles um sie wieder ins Spiel zu holen. Zu zeigen, dass es nur noch ihn und sie, die Dame, gibt.

Beim Anblick des Königs - der immer wieder zitternd und schlotternd vor ihr stand - absolut einsam und geläutert, wie er versicherte- erweichte sich zeitweise wieder das Herz der Dame und in stiller Stunde fragte sie sich, ob sie wirklich richtig gesehen hatte und ob ihr Herz es ertragen könnte, wenn der König deshalb Schach-Matt gehen würde.

Doch sollte der König sie wieder im Spiel haben wollen, so müsse er erstens beweisen, sie nie wieder blind machen zu wollen und zweitens die Würde zeigen, seine schändliche Gabe des Trankes vor den andern Figuren zuzugeben. Bis dahin könne sie ihm nicht vertrauen und würde ihm als Gegner gegenüberstehen.

Der König wand und wand sich, worauf sich die Dame immer wieder abwendete und sich weigerte das Spielbrett zu betreten. Zwei Sommer vergingen in denen der König nicht locker ließ, so sehr sie ihm auch zürnte oder die kalte Schulter zeigte. Er flehte, bettelte und weinte. Er versprach Besserung und keine weitere Figur zum spielen zu besitzen.

Und ganz, ganz leise fürchtete sich die Dame auch etwas, ob der König nicht großen Zorn in sich trägt, der sich gegen sie wendet wenn sie das Ausmaß an Härte überschreitet um ihn abzuschütteln.

Und so trug es sich zu, dass er eines Tages - in seinem Eifer um die Dame - vergaß, einem Bauer rechtzeitig den Trank zu geben. Der Bauer erwachte etwas aus seinem Schlaf und brach die Spielregeln. So sah er die Dame von der doch der König versicherte, dass sie weg und in seiner Verbannung sei.
Ob des Bruches der Regeln wurde der König sehr, sehr böse. Es entbrannte ein kurzer und harter Kampf zwischen König und Bauer auf das die Dame ihn nicht sehen würde.

Doch es half alles nichts. Die Dame war endgültig weg.
Daraufhin verjagte der König den Bauer und zeigte ihm, dass er nur Dreck an seinem Stiefel ist. Wie konnte er es wagen sich nicht an die Spielregeln zu halten und zu kuschen. Wie konnte der Bauer es wagen seine Dame zu verjagen.

Der Dame jedoch lichtete sich über dieses Schauspiel der letzte Nebel den der König verstreut hatte und alle abenteuerlichen Zweifel über den König bestätigten sich und zeigten sich in ihrer vollen Größe und zweifelsbefreiten Wahrheit: Der König lässt alle tanzen. JEDE Figur ist nichts weiter als sein Werkzeug zu seinen Gunsten. Sie existieren nur in dem Ausmaß wie sie ihn nähren können.

Die Dame wusste, dass sie durch dieses Geschehnis endlich frei sein würde, weil dem König klar war, dass er die Dame endgültig verloren hatte. Er konnte nichts mehr leugnen, er war endgültig enttarnt.


Die Moral von der Geschichte:
Es gibt Menschen da draußen, die kein Gewissen, keine Scham und kein Mitgefühl besitzen. Als (ein)fühlender Mensch ist dies kaum vorstellbar. Und sie sind verdammt gut. Sie begehen ihre Verbrechen nicht offensichtlich aber mit viel krimineller Energie und Kaltblütigkeit. Passt auf euch auf !

01.10.2021 12:16 • x 13 #1


Wirdschon

Wirdschon


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die Moral von der Geschicht?
Ar*schkeksigen Verneblern traut man besser nicht

Schön Geschrieben @Hola15 , es gibt immer Hoffnung , auch wenn diese sich wandelt.

01.10.2021 13:16 • x 3 #2



Das wahre Märchen des Schachkönigs

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MissUnderstood


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Schöne Geschichte, aber bitter aufgestoßen ist mir persönlich die fast schon arrogant anmutende Sichtweise auf die Bauern. Das lässt auf eine eher eindimensionale Sicht auf die Welt schließen.

01.10.2021 13:38 • x 1 #3


Hola15

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Zitat von MissUnderstood:
Schöne Geschichte, aber bitter aufgestoßen ist mir persönlich die fast schon arrogant anmutende Sichtweise auf die Bauern. Das lässt ...

Ich möchte die Geschichte einfach so stehen lassen. Es tat mir einfach nur gut es aufzuschreiben.

Aber von meiner Seite so viel dazu: Mir ist klar, dass es so rüberkommt und ich gebe zu, dass ich getriggert werde von Frauen die sich sehr billig verkaufen. Und mir ist auch klar, dass jeder seine Geschichte hat und wertvoll ist.
Ein wenig hege ich auch die Hoffnung, dass wir Frauen anfangen aufzuwachen und uns nicht für ein bisschen "Liebe" alles gefallen lassen.
Ganz konkret zu meiner Geschichte: Wir waren alles nur Objekte zu seinem Nutzen. Gleichwertig! Bei der einen hatte er es halt leichter, bei der anderen schwieriger. Es geht nicht darum wer besser ist!

01.10.2021 13:53 • x 1 #4


Waspy

Waspy


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Zitat von MissUnderstood:
Das lässt auf eine eher eindimensionale Sicht auf die Welt schließen

Das würde ich nicht so sehen.
Die Sichtweise ist angelehnt an ein Schachspiel.
Auch: Stichwort Bauernopfer.
Finde das sehr schlüssig so @Hola15

Für ein Schachmatt ist jedenfalls Arroganz oder Bitterkeit ein Fallstrick

01.10.2021 13:54 • x 2 #5


RyanG

RyanG


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Zitat von Hola15:
Ein wenig hege ich auch die Hoffnung, dass wir Frauen anfangen aufzuwachen und uns nicht für ein bisschen Liebe alles gefallen lassen.

Warum wird diese oder ähnliche Aussage immer (immer ist sicherlich auch falsch, aber dennoch) an das Geschlecht gebunden? Als ob sowas nur Frauen passieren würde.... Vielleicht häufiger, ja. Und die beschriebene Verhaltensweise trifft tatsächlich eher auf männliches Verhalten zu.

Aber wenn Männer ehrlich lieben, lassen sie sich genauso viel gefallen. Sind in der gleichen Lage, leiden genauso. Und wie soll das aussehen? Dieses Aufwachen? Wie will man sich dagegen schützen? Wenn der Kerl, oder die Frau ein solches Verhalten an den Tag legen, dann kann man irgendwann einfach nur ne Grenze setzen. Aber man kann es einfach nicht im Keim ersticken. Ein Ar. bleibt ein Ar., dumm halt, wenn man verliebt ist.

03.10.2021 08:04 • x 3 #6


Hola15

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Zitat von UnsichererMann:
Warum wird diese oder ähnliche Aussage immer (immer ist sicherlich auch falsch, aber dennoch) an das Geschlecht gebunden? Als ob sowas nur Frauen ...

Darüber diskutier ich tatsächlich gerne.

Ich weiß, dass es viele Männer gibt, die sich auch sehr viel gefallen lassen. Ich glaube trotzdem, dass es immer noch mehr ein Frauenproblem ist. Sie wurden meist schon in diese Richtung sozialisiert: Ein braves, nettes, hilfsbereites Mädchen sein das sich nicht aufbäumt. (Schließlich sind wir dann ja auch gleich Zicken).

Zweitens ist da die Tatsache, dass es deutlich mehr Männer gibt, die Frauen nur zum S. antanzen lassen. Und ich weiß nicht warum, aber viele machen das mit.

Das Kernproblem ist, dass diese Menschen gegen unsere sozialen Normen des Anstands verstoßen. Sie nutzen unsere guten Seiten aus. Eigentlich schöne, wünschenswerte Eigenschaften werden (in meinem Fall gezielt) gegen einen verwendet. Und ich empfinde es auch so, dass das, das zerstörerische ist. Sie leben von den Menschen die sich an soziale Regeln halten. Und je leichter Menschen mitmachen, je leichter haben sie es.

Das Stichwort "Bauernopfer" trifft es ganz gut. Auch hier werden wir betrogen weil es oft um Hilfsbereitschaft geht. Und hier sind wir meist schon sehr gut geschult dies zu erkennen und viele fallen trotzdem rein.
Drum halte ich auch in Liebesdingen eine gewisse Skepsis für angebracht - um eben nicht zum Bauernopfer zu werden.

In meinem Fall kann ich ruhigen Gewissens behaupten kein Bauernopfer gewesen zu sein. Aber das macht es noch erschreckender. Meine Aufgabe besteht jetzt darin, festzustellen an welchem Punkt es mir hätte auffallen müssen und in einer evtl. zukünftigen Beziehung nicht mehr davon auszugehen, dass versucht wird mich mit allen Mitteln über den Tisch zu ziehen; sprich Vertrauen zu haben.

Warum vor dem aufwachen schützen?

03.10.2021 08:47 • x 2 #7


RyanG

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Ich halte das für eine These. Nicht belegbar. Es ist Dir passiert, keine Frage. Schlimm genug. Ich fühle da echt mit Dir, da ich nicht der Meinung bin, irgendjemand hätte das verdient. Es verletzt nur. Und lässt denjenigen zurück, der es ernst meinte.

Aber:

Für mich hat das nichts (mehr) mit sozialen Gefügen zu tun. Nichts mit einem gesellschaftlichen Symptom. Nein, der Mensch (Mann oder Frau) ist es, der ganz einfach ein A. ist. Jemand, der über die Gefühle eines anderen Menschen fährt, völlig egal, was es mit ihm macht.

Das ist Charakter. Nix anderes. Und die Frau: die hat dieselben Mittel an der Hand wie der Mann sie auch hat. Selbst in der Ehe braucht die Frau sich nicht mehr zurücknehmen. Nicht wegen der Finanzen, nicht wegen der Kinder oder dem Job. Da hab ich massenhaft Beispiele, mich selbst eingeschlossen. Natürlich sage ich nicht, dass das ne einfache Nummer ist.

Ich nehme Deinen Post nicht auf die leichte Schulter. Denk das nicht. Aber ich halte das für zu einfach, die Gesellschaft oder das Geschlecht verantwortlich zu machen. Für mich ist das immer die Person. Ganz individuell.

03.10.2021 09:03 • x 1 #8


Hola15

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Zitat von UnsichererMann:
Ich halte das für eine These. Nicht belegbar. Es ist Dir passiert, keine Frage. Schlimm genug. Ich fühle da echt mit Dir, da ich nicht der Meinung ...


Ich stimme dir da voll zu, dass es sich in meinem Fall um ein wirklich gestörtes Exemplar handelt, dass hoffentlich nicht an jeder Straßenecke aufzufinden ist. Aber es gibt sie.
Es gibt sie ebenso wie es die Mörder des Holocaust gab (absichtlich ein krasses Beispiel) oder andere Menschen, deren Verbrechen für einen abstrakt bleiben solange man nicht selbst damit konfrontiert wird.

03.10.2021 09:11 • #9


RyanG

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Ich halte das nicht für abstrakt. Auch nicht, dass Du ein gestörtes Exemplar bist. Ich kenne Dich zwar nicht, aber ich gehe nicht davon aus. Du hast sch. erlebt, machst Dir logischerweise Deine Gedanken darüber und suchst sicherlich auch nach der Ursache. Vielleicht auch, wie das zukünftig unterbunden werden kann. Keiner wünscht eine Wiederholung. Würde ich wahrscheinlich ähnlich / genauso machen.

Aber man muss einfach mal pragmatisch bleiben. Du bist an einen Penner geraten. Nicht mehr, nicht weniger. Kein soziales Gefüge ist schuld, Du Frauen sind auch nicht dumm oder werden in ein Schema gepresst. Sie sind vielleicht diejenigen, die mit einer grösseren Verletzung aus der Geschichte rausgehen. Aber auch das wage ich zu bezweifeln, wenn ich hier mitlese. Und mich selbst betrachte.

Man muss es sehen als das, was es ist. Du bist an einen Charakter geraten, der nie eine Beziehung wollte. 6 wollte er, Bestätigung von möglichst vielen Frauen wollte er. Aber auch das sagt ja was - wie wäre es zum Beispiel mit einem viel zu geringen Selbstwert des Mannes? Das arme Würstchen muss sich die Bestätigung immer wieder holen. Bei immer mehr Frauen. Viel lügen, viel verheimlichen..... erstrebenswert? Vielleicht sogar mitleiderregend? Ich würde so denken. Nicht an die Gesellschaft, die ihn für einen tollen Stecher hält, weil er ja soviele abkriegt.

Vielleicht versuchst Du es mal so herum.

03.10.2021 09:26 • x 1 #10


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Zitat von UnsichererMann:
Auch nicht, dass Du ein gestörtes Exemplar bist.

Ich meinte nicht mich
Zitat von UnsichererMann:
Aber man muss einfach mal pragmatisch bleiben. Du bist an einen Penner geraten


Zitat von UnsichererMann:
Kein soziales Gefüge ist schuld

Ich verstehe nicht so recht wo ich das behauptet hätte.

Zitat von UnsichererMann:
erstrebenswert

Absolut nicht!

Und noch das zu Beziehung: Doch genau das wollte er. Unbedingt. Hatten wir auch lange. Er wollte halt nur weitere Frauen ohne das wir eine offene Beziehung draus machen. Er selbst war wahnsinnig eifersüchtig.

Mir geht es auch nicht um die anderen Frauen sondern um das Lügen bis aufs Blut. Ein strukturelles Lügen, dass in seinem Energieaufwand beträchtlich ist.

03.10.2021 09:37 • #11


RyanG

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Zitat von Hola15:
Sie wurden meist schon in diese Richtung sozialisiert: Ein braves, nettes, hilfsbereites Mädchen sein das sich nicht aufbäumt. (Schließlich sind wir dann ja auch gleich Zicken).

Hieraus habe ich es herausgelesen.

Zitat von Hola15:
Und noch das zu Beziehung: Doch genau das wollte er. Unbedingt. Hatten wir auch lange. Er wollte halt nur weitere Frauen ohne das wir eine offene Beziehung draus machen. Er selbst war wahnsinnig eifersüchtig.

Na klar wollte er das. Wäre mir bei der Einstellung auch ganz einfach zu lästig, immer wieder neue Frauen zu suchen, wenn sie doch schon parat stehen.

Und für seinen Energieaufwand, den er betreiben musste, musst Du ihn einfach bemitleiden. Soviel Zeit geht dafür drauf, die man viel viel schöner hätte nutzen können.

03.10.2021 09:51 • x 1 #12


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Zitat von UnsichererMann:
Hieraus habe ich es herausgelesen

Ich erlebe es halt öfter bei Frauen, dass sie sich mit "nichts" zufrieden geben und nicht mal Tacheles reden. Auch hier im Forum.

Ich habe Briefe gesehen und ich habe mit der letzten geredet. Die bekamen von ihm genau null. Sie machten die Beine breit, wenn er meinte zwei Stunden Zeit zu haben. Über Jahre ! O-Ton der letzten: "Aber er kam doch immer wieder und ich habe ihm Geld geliehen und ihm bei seinem Problem geholfen und so dankt er es mir?!" - Finde den Fehler!

03.10.2021 10:01 • x 1 #13


RyanG

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Naja.... ich will jetzt nicht sagen selbst schuld, oder da hat halt jemand die Augen nicht aufgemacht. Das wäre dann auch zu einfach. Aber ich denke, wir sind uns einig, wenn das mit ein Ding ist.

Welches Bedürfnis hat die Frau(en) denn da wohl dazu bewegt? Und haben die Männer das Bedürfnis nicht ebenso? Wir Menschen suchen Liebe. Zweisamkeit, manchmal ne andere Form davon. Im Grunde einfach nur geliebt zu werden. Es ist dann eine Frage des Selbstwertes, wie weit wir dafür gehen wollen, uns selbst aufgeben wollen. Ich wünschte, solche Menschen gäbe es nicht. Die das ausnutzen. Aber die sind nunmal da.

Eingangs habe ich auch nur Wert darauf gelegt zu sagen, dass der überwiegende Teil Männer nicht so tickt. Wir sind alle vollkommen normal, wünschen uns nur die eine Partnerin. Auf Augenhöhe, ohne Lügen. Eine glückliche Beziehung bis zum sch. Sargnagel. Ich jedenfalls. Und viele, die ich kenne. Aber es gibt halt auch die anderen, die sind in der Minderheit, richten aber einen fiesen Schaden an.

03.10.2021 10:14 • x 1 #14


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Habe gerade gesteckt bekommen, dass die Dritte im Bunde - seine Kollegin - zwei Tage danach wieder aktiviert wurde. Nach einem Jahr hin und her darf sie sich wohl jetzt an der Spitze wähnen. Es ist so unglaublich. Wenn die wüsste.

03.10.2021 16:46 • #15



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