Mustique79
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Ich habe mich vor einigen Tagen hier angemeldet und war bis jetzt Stille mitleserin. Aber nun möchte ich mir auch ein bisschen was von der Seele schreiben.
Zu mir, ich bin weiblich, 38 Jahre alt, habe zwei Kinder (18 und 10) und lebe nun in meiner 2. Scheidung.
Von meinem "noch" Ehemann habe ich mich vor knapp 2 Jahren getrennt. Wir waren 12 Jahre zusammen und mein jüngster Sohn ist aus dieser Ehe. Anfangs war er wirklich mein "Traummann". Ich habe diesen Menschen so sehr geliebt. Aber als der Alltag uns einholte kamen Lügen, fremdgehen. Wir hatten uns irgendwann einfach nichts mehr zu sagen. Es ging nicht nur von ihm aus. Wir schenkten uns beide nichts. Es machte und macht mich auch heute noch unendlich traurig, wie etwas, was so wundervoll begann, so enden kann. Allerdings muss ich aber auch sagen, dass die Trennung absolut richtig war, weil ich doch erstaunt darüber war bzw bin, wie schnell ich doch über ihn weg war.
Ich habe damals unmittelbar nach der Trennung bzw noch in der Trennungsphase einen anderen Mann kennengelernt. Es war bei uns beiden Liebe auf den ersten Blick. Mit ihm bin ich auch immer noch zusammen und ich liebe ihn sehr.
Aber trotzdem stellte sich auch hier schon sehr schnell für mich heraus, dass er Arten und Weisen an sich hat mit denen ich einfach nicht klar komme. Ich habe nun seit eineinhalb Jahren ständige Gefühlshochs - und Tiefs mit ihm.
Irgendwie in meinem inneren weiß ich, dass er nicht der Mann fürs Leben ist.
Wir waren auch bereits zwei Mal kurzfristig getrennt. Während der zweiten Trennung lernte ich bei einer geselligen Runde mit bekannten einen anderen Mann kennen. Aber auch da stellte sich sehr schnell heraus, dass dieser nicht wirklich "normal" im Kopf war und brach auch den Kontakt sofort wieder ab.
Ich will hier niemanden schlecht reden. Ich bin wahrscheinlich auch mittlerweile keine "einfache" Person mehr, alleine aus den Erfahrungen heraus, die man im Leben macht. Aber andererseits will ich auch die Hoffnung nicht aufgeben, dass es den "Traumpartner" für mich doch noch irgendwo gibt, mit dem ich die "kleine, heile Familie" habe, die ich mir wünsche.
Nur ich frage mich mittlerweile wirklich, ob dieses Leben, diese Partnerschaft überhaupt irgendjemand lebt, oder ob ich einfach nur zu anspruchsvoll bin und mit dem zufrieden sein sollte oder muss, was ich habe?!
Klar, man muss immer kämpfen und daran arbeiten, dass es läuft, aber man sollte doch dann auch mit dem Ergebnis zufrieden sein oder nicht.
Danke fürs Lesen.