chocomoko
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Ich bin seit Wochen am überlegen, ob ich meinem Ex-Freund nochmal schreiben soll.
Es ist eine komplexe Situation gewesen, aber vielleicht wichtig zum Verständnis:
Es war eine Fernbeziehung und er hat sich während der Pandemiezeit im Lockdown getrennt, über whatsapp damals. Es gab danach ein kurzes Telefongespräch, aber war jetzt nicht so aufklärend. Ich habe ihn vier Monate im Lockdown nicht gesehen, und auch danach nicht. Das heißt die Trennung war sowieso schwierig zu greifen, weil ich ihn davor ja auch so lange nicht gesehen hatte. (Anders vielleicht, wenn man sich erst vor paar Tagen gesehen hat, und dann Schluss macht. Dann ist das durch das kürzliche sehen ja greifbarer, wisst ihr was ich meine?). Naja jedenfalls habe ich ihm dann einen Brief geschrieben letztes Jahr. Darauf natürlich keine Reaktion. Ich überlege ihm zu schreiben und ihn auf die Inhalte des Briefs anzusprechen. Damit wäre vielleicht der Spuk vorbei,weil es ne mögliche direkte Auseinandersetzung gebe, bzw könnte man vielleicht in ein Abschlussgespräch gehen, nochmal eine gemeinsame Reflektion vielleicht. In diesem Fall war es ja alles so schwierig, weil es ja in ner Distanz zur Trennung kam, und es keinen Perspektivaustausch gab. Er ist nicht jemand, der proaktiv auf jemandem zugehen würde, also müsste ich das initiieren wenn es mir wichtig ist. Mir geht's nicht um ne Rückeroberung sondern um das Ganze irgendwie mehr abzurunden.
Findet ihr das unter den genannten Umständen verwerflich ihn da zu einem Abschlussgespräch "einzuladen"? Wäre das übergriffig meinerseits? Oder denkt ihr, in so einem Kontext wäre das legitim?