Du bist lt, Profil 20 - ist er ähnlich jung? Ich will mit meiner Frage Deinen Kummer und Deine Sorgen nicht herab mindern, aber Fakt ist, dass Ihr beide erst ins Beziehungsleben startet und irgendwie muss man das auch üben und lernen (leider gibt es keine Lehrbücher dafür

) Du schreibst ja selbst, er sei Deine erste große Liebe. Da ist es natürlich besonders bitter, wenn es nicht so funktioniert, wie man es sich erhofft.
Wenn Dein (Ex)Freund, wie Du schreibst, diagnostizierte Depressionen hat, dann gehört er in die Hände von Profis. Möglicherweise reicht die derzeitige Therapie nicht aus, aber das kann er nur selber ansprechen und entscheiden. Du als Partnerin kannst ihm Nullkommanull dabei helfen und ihm etwas davon abnehmen, sondern solltest aufpassen, dass Du nicht selber darüber kaputt gehst. Das ist ganz ähnlich wie Co-Abhängigkeit bei Suchterkrankungen.
An Deiner Stelle würde ich ihm deutlich kommunizieren, dass er sich gerne wieder bei Dir melden kann, wenn er weiß, was er will und seine Depris in den Griff bekommen hat; ohne Krankheitseinsicht seinerseits wird sich nämlich nichts ändern. Und ja - es kommt auch durchaus vor, dass sich jemand hinter seiner Krankheit versteckt, um nicht aktiv werden und Position beziehen zu müssen.
Guck noch vorne und genieße Dein Leben ohne ihn. Wenn es mit Euch sein soll, dann wird er sich schon rühren. Ohne Katz-und-Maus-Gespiele.