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Der lange Weg des Scheiterns - Lernen durch Schmerz

B
Zitat von Jetti:
. Und das ist dann egoistisch

Mit Egoismus hat es meiner Meinung nach, gar nichts zu tun. Es ist ein Geben und Nehmen. Solange ich gerne gebe, ohne etwas zurück zu erwarten, ist es bedingungslos. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, weil wir auch ausgenutzt werden können. Und eine Beziehung, kann nie Bedingungslos sein.

x 1 #181


B
Zitat von Jetti:
doch bedeuten, sich erst vollkommen selbst lieben und als wertvoll sehen zu können, bevor eine Beziehungen funktionieren kann. Anderersherum würde es
.
Da muss wohl was dran sein, höre es auch oft.

#182


A


Der lange Weg des Scheiterns - Lernen durch Schmerz

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Jetti
Zitat von Isnogud:
Danke für die Erfahrung" ?

Es gibt da dieses schöne Zitat von Soeren Kierkegaard: "Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber leben muss man es vorwärts"

Und ich hoffe so sehr, dass irgendwann der Punkt für mich kommt, an dem ich verstehe, warum alles genauso kommen sollte. Oder zumindest meinen Frieden damit schließen kann.

x 1 #183


Jetti
Zitat von Blümle72:
Und eine Beziehung, kann nie Bedingungslos sein.

Ich habe mal gelesen, das wahre Liebe bedienungslos ist. Tue mich mit diesem Gedanken aber auch schwer.
Denn es bedeutet ja auch, dass man möchte, dass der geliebte Mensch glücklich ist, selbst wenn er Dich dafür aus seinem Leben ausschliesst.

x 2 #184


I
@Jetti
Ja, das ist auch das, worauf ich in meiner Literatur immer wieder stoße.
Wahre Liebe ist allgegenwärtig, selbstlos und ewig. Und wenn wir sie in uns haben, für alles was um uns ist ohne Rückforderungen - wenn es nicht mehr darauf ankommt, unser Ego zu befriedigen - dann können wir auch in Liebe loslassen.
Vielleicht DIE Lektion des Lebens schlechthin.

edit: ggf. kann eine Beziehung nicht bedinungslos sein, zwei Personen stehen im Austausch. Wenn einer immer nur nimmt und einer nur gibt, geht das nicht gut.
Es geht bei Liebe aber auch nicht darum, ungesunde Beziehungen zu ertragen. Auch hier kann ich - mit Selbstliebe - beschließen, dass der Mensch an meiner Seite oder ein Elternteil der mich missbraucht hat oder oder oder, also jemand der mir nicht gut tut, nicht mehr Teil meines Lebens bleiben soll.
Es geht um innere Klarheit, um geben zu können ohne einzufordern, aber auch um Abgrenzung wenn etwas meine Klarheit gefährdert.

x 1 #185


B
Na, ich liebe dich, wenn du, das und jenes machst, sondern weil...
Ich denke in einer Beziehung, gibt es klar abgesteckte Regeln und Grenzen , das sind die Bedingungen und da sollten schon ähnliche Werte und Bedürfnisse gelagert sein. Ansonsten muss ich mit Komprissen halt leben.
Es gibt Menschen die sich selbst genug sind, die brauchen keine Partnerschaft, dann andere die zwar sagen, sie brauchen keinen, eher aber mit Bindungsängsten kämpfen und sehr unglücklich damit sind.

#186


Jetti
Zitat von Blümle72:
abgesteckte Regeln und Grenzen , das sind die Bedingungen

Naja, ich verstehe das schon, aber das ist auch ein Stück zweifeln an der Liebe.
Denn, wenn ich jemanden zutiefst liebe, dann würde ich ja von mir aus nie etwas tun, was ihn verletzt.
Die Bedingungslosigkeit sehe ich in darin, nicht etwas zu erwarten, was der Partner für mich tun müsste. Andersherum sollte all das, was ich tue, nicht aus dem Grund geschehen, dass er mir sagt, wie wertvoll ich bin, dass ich eine Gegenleistung erwarte und Dankbarkeit.
Was ich gebe, sollte für ihn zur Freude sein, und darüber kann ich mich dann auch freuen. Aber es beinhaltet nie irgendwelche Ansprüche, die ich dadurch erwerbe.
Den Menschen so zu lieben, wie er ist, ja das bedeutet sicher auch Kompromisse. Und ich muss auch nicht alles akzeptieren. Aber ich sollte nicht erwarten, dass er sich ändert für mich. Wie gesagt, wenn er mich liebt, wird er nichts tun, was mich verletzt.
Tut er es doch, dann ist es vielleicht besser, zu gehen.
Wobei niemand fehlerfrei ist, aber da kommt es meiner Meinung nach darauf an, wie beide damit umgehen. Verleugnen, herunterspielen auf der einer Seite und Vorwürfe, keine Bereitschaft zum Verzeihen auf der anderen Seite, sind der garantierte Weg in die Katastrophe.

x 1 #187


Jetti
Kurz nochmal zu Regeln und Grenzen.
Ich denke, man wenn man sich näher kennenlernt, findet man ja heraus, wie der andere die Dinge sieht. Und dann muss man ganz klar schauen, ob es zusammenpasst. Und es passen nun mal nicht alle zusammen.
Sich zu verlieben, schließt die Möglichkeit dieser Enttäuschung ein.
Insofern ist es schon richtig, in entscheidenden Fragen, ähnliche Werte und Vorstellungen vom Miteinander zu haben. Aber diese lassen sich wohl schwer irgendwie festlegen.
Zwar kann man beschließen, sich dem anderen anzupassen. Aber das funktioniert eventuell nur für eine gewisse Zeit.....?

#188


B
Ich muss ehrlich gestehen, ich tue mich schwer von selbsternannten Gurus und Coaches. Viele springen auf einen Zug auf. Ja die Welt ist im Wandel und trotzdem ist bleibt altbewährtes auch nicht schlecht.

#189


O
Das klingt so nach Jesus mit bedingungsloser Liebe. Und wo hat es den hingebracht? Na?

Also für mich ist das völlig lebensfremd.
Man sollte höchstens sich selbst bedingungslos lieben.

#190


I
Hey,
naja, es reicht ja das anzunehmen, was einen persönlich weiterbringt. Bestimmt gibt es nicht DEN EINEN Weg für ein glückliches Leben. In mir bringt es was zum klingen.

Meine Großeltern sind seit über 50 Jahren verheiratet, da hat nie einer gefragt "erfüllt mich das?" und die sind auch zufrieden mit ihrem Leben. Ist doch okay...
Mir wurde in den letzten Tagen aber auch bewusst, dass ich tiefergehende emotionale Probleme nicht mit ihnen besprechen kann. Natürlich haben sie Erfahrung auf ihre Art und Weise, aber die "weisen Alten" die ich um Rat frage und die mir kluge Antworten geben oder Rückfragen stellen, sind überwiegend Menschen, die selbst viel durchgemacht und irgendwie Schicksalsschläge gemeistert haben.

x 1 #191


I
Zitat von Offspring78:



Das klingt so nach Jesus mit bedingungsloser Liebe. Und wo hat es den hingebracht? Na?

Er hat damit eine Weltreligion gegründet 😋
Und es heißt auch nicht, dass man jedem Menschen mögen oder um den Hals fallen muss, es geht eher um die Gelassenheit, anderen mit Gleichmut zu begegnen, sich über das Leben allgemein zu freuen, keine Vorurteile zu haben und mit sich im Reinen zu sein...

Und ja, sich selbst zu lieben. Die Liebe IN sich zu haben, als eine Art Quelle - nicht von anderen zu BRAUCHEN, sondern geben zu können weil man keinen inneren Mangel hat (heißt nicht sich aussaugen zu lassen von Energiedieben)

#192


O
Er ist tot.
Weil es Leute gab, die ihn auf dem Kieker hatten.
Und er hat die andere Wange hingehalten Augen rollen
Oh Mann.
Und dann wurde da auch noch eine Weltreligion draus.

#193


Jetti
Zitat von Blümle72:
die Welt ist im Wandel und trotzdem ist bleibt altbewährtes auch nicht schlecht.

Zuallererst, ich möchte niemanden belehren.Es tut mir leid, sollte das so rüber gekommen sein.

Was meinst Du mit altbewährtem?

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I
@Offspring78
Er war ein unbedeutender Prediger der zwischen die Mühlen der orthodoxen Juden und der römischen Besatzung gekommen ist. Und trotzdem hat seine Botschaft jetzt zweitausend Jahre Menschen bewegt. Find ich kein schlechtes Ergebnis...Sind schon Leute für weniger gestorben.

#195


A


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