Ronya
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Auf das wesentliche heruntergebrochen hadern mein Partner und ich schon seit einem halben Jahr. Er ist sehr stark im Familienbetrieb eingebunden, einen freien Tag konnte ich in zwei Jahren noch nie mit ihm erleben und sehen konnten wir uns auch nur wenn ich am Betrieb mithalf und schnell wurde es selbstverständlich dass ich eh immer da bin und helfe wo Hilfe gebraucht wird. Von vorne herein war sein Vater sehr präsent in unserer Beziehung, sprich wenn wir ein paar Stunden weg waren gab es zuhause einen Notfall, wenn ich mich falsch verhalten habe hat er das meinem Partner erzählt. Wir waren nie zu zweit in unserer Beziehung, natürlich wohnen und arbeiten alle auf einem Haufen, aber auch emotional bindet mein Schwiegervater meinen Partner stark an sich.
Nun war es so, dass es bei uns einen heftigeren Streit gab. Sein Vater schrieb mir, ich dachte ich könne offen mit ihm reden und sagte es laste viel Druck auf unserer Beziehung und dass ich meine Partner auch für mich alleine bräuchte und dass ich oft einfach Angst hatte. Seine Reaktion hat mir die Sprache verschlagen. Er meinte unter anderem dass ich nie eine Familie versorgen könnte, wenn ich nicht arbeiten wolle. Wer ihn noch auf dieser Welt brauche wenn er so ein schlechter Vater sei. Und das schlimmste Wort das gefallen ist, war ich sei beschämend.
Ich traue mich nicht mehr dort hin. Und mein Partner und ich haben unsere Beziehung schon teils aufgegeben, auch wenn wir eigentlich noch weiterkämpfen wollten und wir ZWEI auch glücklich zusammen sein könnten.
Was sind Eure Gedanken dazu?
Vielen herzlichen Dank

