lieber hamster!
Zitat von Hamsterblaster: Ich sehe hier ja oft das wir eben sehr häufig das Thema Unglücklich sein haben.
naja, das hier ist ein liebeskummerforum, logisch dass hier viele unglücklich sind, das sind bei den meisten aber lebensphasen und kein dauerzustand. hoffe ich zumindest für alle hier.
Zitat von Hamsterblaster: Sind wir als Menschen wenn alles gut läuft etwa nicht glücklich? Sehen wir uns etwa nach Unglück? Oder ist es vielmehr das verneinen von glück das uns glücklich macht?
das halte ich für zu stark pauschalisiert.
und watzlawick geht es in ´seinem buch ja auch nicht um die gesamte menschheit, sondern um gewisse charaktere. eben um jene die dazu neigen selbst im guten das schlechte zu sehen. und darum wie man diese eigenschaft noch "besser" ausbauen kann.
vielleicht können die geschichten auch bewirken, dass man sich selbst und seine denkweise mehr wahrnimmt und hinterfragt, so mancher negativmensch hat sich darin wahrscheinlich wieder erkannt.
für mich ist das buch nix anderes als eine satirische gesellschaftskritik und es war ja auch eine humorige reaktion auf die vielen glücksratgeber der 90ger jahre.
listig zu lesen wars allemal, zu ernst würde ich das allerdingst nicht nehmen.
ich glaube unglücklich sein ist (oft) eine charaktersache. die dauerfrustrierten die mit verhärmten gesicht durchs leben wandern haben irgendwie nicht gelernt, das gute und schöne anzunehmen.
wo das bei diesen menschen her kommt, keine ahnung, aber ich denke an dieser einstellung kann man arbeiten wenn man will.
manche suhlen sich aber anscheindend wirklich gerne in ihrem unglück und das jahrelang, die haben dann schon so eine negativaura, da geht man besser aus dem weg.
glücklich sein ist eine einstellung, genauso wie unglücklich sein. so seh ich das zumindest.