Porcelina1801
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Ich könnte an meinem momentanen Stand ein bisschen Hilfe gebrauchen.
Es geht um die dumme Liebe, die mich gerade echt in den Wahnsinn treibt.
1. Ich habe in meiner Ehe sehr geliebt. Wenn ich einmal jemanden in mein Herz lasse, dann kommt er da auch nicht mehr so schnell raus.
2. Ich habe mich in meiner Ehe sehr geliebt GEFÜHLT. Eigentlich jeden Tag und fast bis zuletzt. Durch all die kleinen Dinge, die wir im Alltag miteinander geteilt haben.
Mittlerweile habe ich gelernt, dass Liebe aufhören kann. Ich hatte den Eindruck, dass das über Nacht passiert wäre. aber vermutlich ging sie bei meinem Gegenüber langsam und ohne, dass sie sich selbst bewusst war, wohin das führen würde.
Ich hab das mittlerweile verstanden.
Aber auch nur _verstanden_.
Fühlen kann ich es nicht. Ich sträube mich irgendwie dagegen das als Tatsache anzusehen. dass die Liebe heimlich, unbewusst und leise gehen kann und man es erst merkt, wenn es zu spät ist.
Ich war in meiner Ehe auch mal fremdverliebt, hatte dann und wann kleine Zweifel, war genervt, ging Kompromisse ein etc.
Doch immer, wenn ich mich dann mit dem beschäftigt habe, was zu meiner Unzufriedenheit geführt hat, war die Liebe danach stärker als zuvor.
Ich würde mich über ein paar Schilderungen und Gedankenanstöße von euch freuen. mein bisheriges Konzept der Liebe ist sozusagen under construction. Und solange ich kein Neues hab, stehe ich auf wackligen Beinen.
Wie empfindet ihr Liebe? Glaubt ihr, dass sie einfach gehen kann? Kann man das vorher wahrnehmen und etwas dagegen tun? Was kann man tun?
Wie habt ihr das erlebt?